PacMan
– wer kennst dieses kleine fressgierige Smiley nicht.
PacMan enstand in den frühen 80er Jahren als eines der
ersten Arcade-Videospiele. Die Kultfigur erlebt nun wieder einmal
ein Revival: vierundzwanzig Jahre später hat Pacman den
Sprung in die Realität geschafft. Pacmanhattan ist ein
Experiment des „Interactive Telecommunications“
Studiengang an der New York University. Die Studenten haben
einfach versucht das Arcade-Game in die Innenstadt von New York
zu legen. Wie beim virtuellen Vorbild muss der PacMan alle Punkte
essen, den Geister ausweichen und versuchen die Power-Kugeln
zu bekommen.
Aber
es gibt einige Unterschiede: Die vier Poncho-tragenden Mitspieler
(Pac-Man und vier Geister) haben einen Partner im Kontrollraum.
Der Spieler und der Lotse bleiben während dem Spiel in
Kontakt durch ein Handy. Und der Lotse sieht mittels spezieller
Software die Standorte der anderen Mitspieler und kann so die
jeweiligen Anweisungen weiterleiten. Dadurch kennt jeder Spieler
die Richtung der anderen Spieler, kann
Anweisungen wie schneller, langsamer, verstecken geben. Eigentlich
sollte das Spiel mittels GPS durchgeführt werden, da dies
aber nicht funktionierte, musste auf die low-tech Version mit
Mobiltelefonen zurückgegriffen werden.
“Wenn
du in einer realen Umwelt spielt, gibt dem Spiel einen noch
viel intensiveren Touch, denn es gibt einfach viele Dinge, die
sich nicht kontrollieren lassen“ sagt Megan, die beim
letzten Spiel einen Geist spielte, „z.B. andere rennende
Passanten, Fahrräder etc.“
Um
Pacmanhattan auch in Deiner Stadt zu spielen, lade einfach das
Pacmanhattan-Starter-Kit
runter...