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Your ad here / Deine Anzeige hier

Ich war immer verdammt stolz darauf, dass mein Blog noch immer komplett werbefrei ist. rebel:art ist sogar der einzige Blog unter den Top30 in Deutschland ohne einen einzigen Banner und Anzeigen. Leider wird sich das ändern – wenn der KĂĽhlschrank leer ist, dann macht auch die digitale Bohème keinen SpaĂź mehr. Im Ernst: Die Server-Kosten sind hoch, die Zeit wird immer knapper, und neue Projekte wie GuteSeiten fordern ebenfalls ihre Zeit und auch ein wenig Budget.

Das ist also der Plan: Liebe Werber, Werbetreibende und Interessierte, anstatt mir dubiose Gewinnspiele anzubieten und mich mit uninteressanten Dingen zu bemustern, schalten Sie doch lieber gleich eine Anzeige bei rebel:art. Sie erhalten damit diesen Blog am Leben – und finanzieren damit auch andere subkulturelle Projekte.

* Preise
FĂĽr 250 Euro pro Woche gibt es einen Post/Blogeintrag bei rebel:art (inkl. 1 Bild). Es wird auch nur einen einzigen Werbe-Post (natĂĽrlich mit “Anzeige” gekennzeichnet) bei rebel:art geben, das garantiert damit die Exklusivität und geht dann auch nicht zu sehr auf die Nerven. FĂĽr jede weitere Woche, in der die Anzeige dann noch im Archiv ist, werden weitere 100 Euro fällig – ansonsten wird der Beitrag wieder gelöscht. Alle sozialen, politischen und kĂĽnstlerischen Projekte erhalten natĂĽrlich einen Preisnachlass von 50% – der Rest ist VHS. Und ich werde es mir auch vorbehalten einige Werbetreibende nicht zu akzeptieren. Vergleicht einfach mal die Preise der Kollegen: Bei Turi2 kostet einmal twittern schon 250 Euro (und da werden nur ca. 2700 Personen erreicht).

* Traffic
Hier mal die aktuellen Zahlen der letzten drei Monate:
Januar 2009: 65.214 (Unterschiedliche Besucher), Anzahl der Besuche (122.127), Zugriffe (1.971.001)
Februar 2009: 58.561 (Unterschiedliche Besucher), Anzahl der Besuche (111.686), Zugriffe (1.732.648)
März 2009: 63.557 (Unterschiedliche Besucher), Anzahl der Besuche (121.906), Zugriffe (2.079.989)
Hier die Statistik – bei Fragen einfach melden.

* Zielgruppe
Culture Jammer & Adbuster, Hacktivisten & Net Aktivisten, Street Artists & Street Vandalen, Post-Dadaisten & Retro-Neoisten, notorische Nervensägen & subversive Störenfriede – dazu auch viele gelangweilte Werber, die sich “inspirieren” lassen, und wahrscheinlich liest auch der Staatschutz mit.

Bei Fragen & Interesse einfach eine E-Mail an: propaganda|at|rebelart|punkt|net

Comments

12 Comments so far. Leave a comment below.
  1. Alta warum fragst du nicht einfach mal lieb nach Spenden von deinen 65000 unterschiedlichen Besuchern. Da kannst du mehr Geld mit machen als mit deiner dummen Idee…

  2. *A,

    Danke fĂĽr die Idee, diggi. Ick hab ja och keine Ahnung, aber irgendwie muss ein wenig Geld in die Kasse… Hab damals als rebel:art noch ein Printheft war schlechte Erfahrungen mit Soli-Spendenaktionen gemacht – da kommt dann vielleicht insgesamt 50 Euro. aber auch nicht viel mehr… Vielleicht ist die Idee doof, aber mal schauen, vielleicht erhält sie diesen Blog auch am Leben… Ich gehe einfach auf dem Zahnfleisch, zu viel Stress, zu wenig Zeit – wahrscheinlich bin ich einfach urlaubsreif…

  3. Edo Z.,

    Wer stets in seinen Beiträgen das “Subversive” wie eine Monstranz vor sich her trägt und dann tatsächlich das, was die “Credibility” des Blogs ausmacht, nämlich Blog-Artikel, verkaufen will, hat in meinen Augen fĂĽr das Subjekt seiner gebloggten Berichterstattung keine sonderliche GlaubwĂĽrdigkeit mehr. Blogartikel verkaufen geht nicht.

  4. *A,

    Jaja, Edo, ist schon klar… Diese Fragen haben uns schon beim Printmagazin beschäftigt… Kann man Werbung schalten bei Themen wie Subversion/Street Art/Adbusting oder verliert man so dann seine “Credibility”? Damals haben wir uns dagegen entschieden, waren dann auch schnell völlig pleite, und deshalb gibts das Magazin leider auch nicht mehr… Und: Ich verkaufe ja keine Blogeinträge – bei jedem steht “Anzeige” in der Ăśberschrift, damit alles klar ist… Und technisch habe ich keine Möglichkeiten Banner in die Seite zu bauen – sobald es eine/zwei Buchungen gab, kann ich nen Grafiker beauftragen, damit er die Seite umbaut… Auch fĂĽr solche Dinge hat bisher einfach das Geld gefehlt…

  5. >Und technisch habe ich keine Möglichkeiten Banner in die Seite zu bauen – sobald es eine/zwei Buchungen gab, kann ich nen Grafiker beauftragen, damit er die Seite umbaut…

    Mail mich mal an bitte, wäre doch gelacht… Blogartikel verkaufen ist tatsächlich nicht so prall, kann man aber durchaus machen – und die „GlaubwĂĽrdigkeitsdebatte“ ist ohnehin lachhaft… Aber mit Blogdesign und -Umsetzung kenn ich mich aus, kriegen wir hin…

  6. Wooot?,

    Mhm, Artikel zu verkaufen finde ich auch mal extrem fckdup!

    Die Problematik des Essens mĂĽssen kenne ich ebenfalls, ebenso wie den Stress. Aber Artikel verkaufen?
    Dann doch lieber irgendwelche Werbebanner, da gibt es ja sogar echt ganz coole (schonmal bei nerdcore vorbeigeschaut?).
    Dieser general robots banner ist nice und die shirtsache geht auch klar.
    Ich denke es gibt auch Unternehmen die Werbung machen trotzdem aber noch authentisch sind (Fairtrade Klamotten? Biobla? Kleiner Laden umme Ecke ;) ?).
    Allerdings gibt es davon wenige naja muĂźt Du/Ihr(?) selbst wissen.

    Wenn es allgemein an dem Bedarf nach einer Pause oder Urlaub liegt oder momentan auch keinerLust/Interesse am Blog besteht…lieber den blog erstmal liegen lassen anstatt zwanghaft Veränderungen vorzunehmen?!

    p.s. top 30 unter den deutschen blogs? Man lernt nie aus :)

  7. ikke,

    huh kosten?
    bis 300.000 visits / monat reicht doch ein 7 euro / monat shared hosting

  8. christoph kratistos,

    ich finds sehr okay. die werbeartikel werden doch auch als solche gekennzeichnet sein, right?

  9. @ Ikke: Nee, ein Shared Server fliegt dir ab circa 100.000 Visits um die Ohren, eher weniger. Liegt an den blogtypischen Datenbankbelastungen (Blogroll, Archiv und solche Spielereien).

  10. ++,

    Find die Idee auch in Ordnung, wenigstens die Selbstkosten dĂĽrfen ja wohl reinkommen… Wird ja auch gekennzeichnet… Wenn der Blog dadurch seine Qualität beibehält, kann ich locker damit leben!

  11. Aber Werbung auf einem subversiven Blog zu schalten und dazu auch noch Artikel zu verkaufen ist doch mal Subversion in Perfektion. Subversiver geht es gar nicht. Da werden wir Subversiven mal selbst damit konfrontiert. Diese ganzen Kunstaktionen sind ja schon fast normal :-)

  12. *A,

    Jau verstyler – keine Sorge, es gab noch keine einzige Anfrage und auch noch keine einzige Anzeige (sonst hättest du das auch gemerkt, weil gekennzeichnet). Scheinbar ist potentiellen Werbekunden das Umfeld dann doch zu subversiv ;)

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