Yes, he can!
November 5th, 2008


Yes, he can! And now: Please change the world! Seit 5 Uhr ist es amtlich: “Der Demokrat Barack Obama wird nach Prognosen von US-Fernsehsendern erster schwarzer Präsident der USA. Nach Siegen in den drei Westküstenstaaten Kalifornien, Washington und Oregon komme Obama auf mehr als die für einen Sieg notwendigen 270 Wahlmännerstimmen, berichteten die Sender. Überall im Land brach nach der Nachricht tosender Jubel unter Obama-Anhängern aus.” Cornflakes hier, Illustration hier, via.
November 5th, 2008 at 12:55 pm
Natürlich sollte man diese Cerealien nur mit KAKAO genießen!
Klar oder?
November 5th, 2008 at 3:16 pm
Die Illustration ist wirklich schön.
In einigen Montaten wird die Obama-Euphorie des Nicht-USA-Westens aber bestimmt einer Katerstimmung weichen, war ja bei Clinton genau so.
November 5th, 2008 at 5:07 pm
@tek: Wagemutig,sehe ich nicht so.
November 6th, 2008 at 11:02 am
@Tobi_as:
Jetzt hijacken wir gerade den thread, aber was solls.
Was soll sich denn jetzt grundsätzlich ändern? Meinst du, die USA führen jetzt weniger Kriege? Kannst ja mal zählen, bei wie vielen Clinton beteiligt war. Oder senken weniger Steuern für reiche Leute? Die Einschnitte in den Sozialleistungen unter Clinton waren die größten in der US-Nachkriegsgeschichte, bezahlt hat da für die Staatsverschuldung nur die Unterschicht. Jetzt ist die USA wieder hochverschuldet, und Obamas Position dazu (laut Wikipedia): “Barack Obamas Wirtschaftspolitik orientiert sich an der Politik des vorsorgenden Sozialstaats und steht in der Tradition der Rubinomics (benannt nach Robert Rubin) der Clinton-Ära.”
Ich führe immer Clinton an, weil Obama ja nicht allein regieren wird, sondern auch die Linie der Partei fährt. Die USA haben zwar ein präsidiales Mehrheitswahlrecht, aber trotzdem ist der Präsident ja nicht allein regierend. Und die Partei unterscheidet sich ja höchstens im Logo von ihrer Konkurrenz. Geht ja auch gar nicht anders: Die Unterschichten/ die lohnarbeitende Befölkerung stellen in den USA eine zu schwache Lobby dar. Hinzu kommt, dass die Parteien ihre Wahlkämpfe, anders als in D, soweit ich weiß komplett privat finanzieren müssen. Damit ist eine Partei, die den Anspruch hat, zu regieren, automatisch gezwungen, auf Kuschelkurs mit dem Kapital zu gehen. Die Interessen der Minderheiten müssen dabei ja nicht wirklich beachtet werden: Wen sollen die denn sonst wählen?
Zur Geschichte der demokratischen Partei gibts nen sehr guten Aufsatz von Robert Brenner: Gesellschaftliche Klassen und politischer Karneval.
November 7th, 2008 at 12:25 am
Though you might like this bit of publicity I got you…
http://www.blogs.com/topten/top-10-blogs-about-the-intersection-of-design-and-activism/
-Noah @ Another Limited Rebellion (ALR)
November 8th, 2008 at 9:59 pm
Die Cornflakes sind ja der Hammer!