

“REFUGIÃ…Â - neues Wohnen”: Intervention im öffentlichen Raum von Niklas Goldbach, im Rahmen der Ausstellung “Urban Interface“. Die Bauplakate kündigen den Bau eines “City Quartiers” in einer Arbeitersiedlung an. “Auf zwei Brachflächen im Berliner Bezirk Gesundbrunnen sind Bauschilder installiert, die eine fiktive Bebauung mit utopischer Architektur ankündigen. „Gebaut“ werden sollen hier autarke Hochhäuser, die durch integrierte exklusive Infrastrukuren (Einkaufspassagen, Parkanlagen etc.) den Bewohnern ein luxuriöses und „sicheres“ Leben in der Großstadt ermöglichen. Die vermeintlich vor Ort entstehenden Gebäude karikieren stilistisch die privatwirtschaftlichen Repräsentationsbauten und City-Quartiere, die zunehmend das Berliner Stadtbild prägen. Die Arbeit thematisiert die zunehmende Gentrifizierung traditioneller Arbeiterviertel im ehemaligen Ostteil der Stadt und überträgt diese in den einkommensschwachen Bezirk Gesundbrunnen – das sich im Wandel befindende Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Raum wird somit ironisch aufgegriffen und kommentiert.” (1) Die Häuser, als auch die Texte auf den Bauschildern, sind real existierenden Gebäuden und Bauschildern in Berlin nachempfunden. Mehr? Video-Interview mit Niklas Goldbach / “urban interface” zeigt noch bis zum 6. Mai weitere spannende Positionen an der


