
Foto: Helve Veronese

Foto: Dalbera


Der japanische KĂĽnstler Tadashi Kawamata ist so etwas wie der König der Nestbauer: In Berlin gab’s Anfang des Jahres seine “Berliner Baumhäuser” zu sehen, seine “Nester zivilen Ungehorsams”. Erinnert mich auch an Benjamin Verdoncks: “Nest Rotterdam”. “Während seines Studiums der Malerei eignete sich Kawamata zunächst die Leinwand als Raumteiler an. Er nutzte sie – förmlich gegen ihre Bestimmung – als dreidimensionales Medium. SchlieĂźlich entfernte er die textile Schicht der Leinwand, sodass nur der hölzerne Spannrahmen ĂĽbrig blieb. Holz wurde damit zum Charakteristikum seines Werks. Platzierte er dies zu Beginn noch innerhalb des Galerieraumes, eroberte Kawamata schlieĂźlich den AuĂźenraum. Er sprengte die räumlichen Grenzen, indem er seine Installationen durch die Fenster und TĂĽren des White Cube „hinausquellen“ lieĂź.” (*)



Comments
sehr schön! Sowas hat er auch schon 87 auf der documenta gemacht:
http://e3p.de/ing/referenzen/aufstellung/kawamata/