
Aus: “rebel without a cause”, 2005

Aus: “Most Wanted Stolen Art”, 2005
Ab jetzt eine feste Kategorie bei REBEL:ART: Die Watchlist. Mit aktuellen Austellungen und noch relativ unbekannten Kuenstlern, wie Pirmin Blum. “studies for the last minimal work” gibt es von 16.1 – 10.3.2007 in der Galerie Patrick Ebensperger, Graz, zu sehen. “Wenn ich wusste, was Kunst ist, wuerde ich mich nicht mehr fuer sie interessieren”, erzaehlt Blum in diesem ORF-Portraet. Der Sohn eines Schweizer Viehzuechters gehoert schon jetzt zu den neuen Hoffnungstraegern einer subversiven Medienkunst. Laut Galerie findet in der aktuellen Ausstellung eine Reflexion auf die in der Kunstwelt zur Zeit herrschende Flut von Bildern statt. An Hand einer konkret dargestellten Formel zur Berechnung des Stellenwertes von Kuenstlern werde auf die Einordnung und Berechenbarkeit der Kunst verwiesen und die Notwendigkeit des Bedarfs an auszustellenden Bildern in Frage gestellt. Und: Auch der Prozess der Substituierung der Warenoekonomie durch die Oekonomie der Aufmerksamkeit werde veranschaulicht. Unsere vollste Aufmerksamkeit hat Blum. Wir sind gespannt auf seine naechsten Projekte.  Â
“Pirmin Blum´s Arbeit ist das Ergebnis einer rigorosen Arbeitsmethode, welche das Rationale und das Intuitive aufeinander treffen lässt. In den letzten drei Jahren arbeitete er konsequent mit dem Internet (von e-bay bis hin zu artfacts.net – die auf ihrer Seite artfacts.net den versuch machen eine Rankingliste der führenden Künstler zu repräsentieren). Diese Seiten werden als Ausgangsmaterial herangezogen, um einen Arbeitsprozess zu beginnen, ohne den Blick auf das Resultat dieses Prozesses zu richten. Quasi als „Innere Logik“ jeder seiner Arbeiten verdichtet sich bis hin zu einem Punkt der eigenen Stimmigkeit. Blum selbst beschreibt seine fertigen Arbeiten als ein „Konzentrat von Vielem, was unter der Oberfläche liegt“, wobei jede Arbeit für sich als autonomes Objekt funktioniert, welches die sichtbaren Spuren ihrer Konstruktion ans Tageslicht befördert. Blum schafft ein komplexes Zwischenspiel der physikalischen Oberflächen und der durch die Arbeit beschriebenen Form. Konstrukte, welche im Vordergrund beheimatet scheinen, bleiben in der Struktur der eigentlichen Arbeit eingebettet. Man kann eine von Pirmin Blum´s Arbeiten stellvertretend für viele seiner Arbeiten sehen, was das Zulassen des Entspringen von Ideen betrifft. Pirmin Blum erlangte bis dato durch seine Beteiligungen an Gruppenausstellungen ua im Caroussel du Louvre, Paris, sowie in der Tate Modern, London, Bekanntheit.” (Quelle: Pressemeldung, Galerie Ebensperger)
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