Es geht los: Alle 24 Videos des Viral Video Award 2009 sind ab heute live – und dĂĽrfen begutachtet und bewertet werden. Und es ist mal wieder eine wirklich unterhaltsame Mischung geworden: Es gibt neben den kommerziellen Spots auch eine ganze Reihe richtig schöner sozialer, kĂĽnstlerischer und politischer Projekte zu sehen. Zum Themenkomplex Netzpolitik/Zensur/Ăśberwachung zum Beispiel das obige Video “Censordyne” aus Australien oder das groĂźartige Video von Alexander Lehmann: “Du bist Terrorist“. Aber mehr kann ich nicht sagen, bin ja auch in der Jury – schaut einfach mal selbst rein, ist ne schöne Auswahl.
Aus der Pressemeldung: “FĂĽr den Viral Video Award des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin wurden mehr als 500 virale Internetfilme aus 33 Ländern eingereicht. Die PR-Agentur Zucker.Kommunikation und interfilm Berlin haben nun die besten 24 nominiert. Sie können auf www.viralvideoaward.com bis zum 5. November angesehen und bewertet werden.
Alle Spielarten des Genres sind vertreten: vom inkognito lancierten Clip groĂźer Softwareunternehmen ĂĽber mutig inszenierte Videos von Vereinen und Kleinbetrieben bis hin zu originellen Aufrufen von Nichtregierungsorganisationen. In den Werken geht es unter anderem um Bewerbungsaufrufe, Marken und neue Produkte, Nichtraucher und Wohnraumverbesserung, um globale Kommunikation, urbanen Aktionismus und das Nachtleben im Krisengebiet, sowie – in mehreren Beiträgen – um Weltpolitik, Ă–kologie Neben dem durch das Voting ermittelten Publikumspreis wird auch ein Jurypreis vergeben. Preisgeber der je mit 500,- Euro dotierten Awards ist Flip Video. Die Video-Enthusiasten werden ihre Mini-Cams noch in diesem Jahr auf den deutschen Markt bringen und sie unter anderem auch im Rahmen des Viral Video.
Die Fachjury ist mit Harald Martenstein (Die ZEIT, Tagesspiegel), Alain Bieber (art – Das Kunstmagazin / Rebelart.net) und dem Schauspieler Florian Lukas prominent besetzt. Jury-Mitglied Alain Bieber fasziniert die subversive Sprengkraft der Filme: “Virals sollten intelligente Täuschungsmanöver und raffinierte Ăśberraschungseffekte bieten, stereotype Denkmuster torpedieren – und mich berĂĽhren, schockieren oder einfach nur verdammt gut unterhalten.” Florian Lukas hingegen findet es „aufregend, dass bei Virals die Botschaften und Geschichten im Gegensatz zum Langfilm in Sekundenschelle erzählt werden mĂĽssen. Darin liegt die Stärke dieser Videos.“ Auf der Preisverleihung am 6. November um 21 Uhr im Haus 13 im Berliner Pfefferberg werden die besten Filme präsentiert und die beiden Gewinnerfilme der Festivalkategorie „Virals“ mit dem Viral Video Award ausgezeichnet. Medial unterstĂĽtzt wird der Award unter anderem von „PAGE“, dem Magazin fĂĽr kreatives Mediendesign, Publishing und Trends, der Wochenzeitung „der Freitag“ und „Nerdcore.de“, einem der meistgelesenen Weblogs Deutschlands.” Via: Mail



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