
Phreak 2.0: “Anarchie in Wien” inkl. Dalmatiner. Via
* Ja oder Nein: Graffiti-Heiratsantrag
* Kurz und knapp: Der Szpilman Award, der schönste Kunstpreis der Welt, sucht wieder temporäre Werke. Alle Informationen hier – Einsendeschluss ist der 30. September
* iWilly fĂĽrs iPad: “WILLY™, sowie iWilly bestehen jeweils aus zwei IKEA Billy-Regalen und sind rein formal das positiv des allseits bekannten Billy-Regals. Die herkömmlichen Regalfächer werden verblendet und so wird der einstige Fachboden zum Aufbewahrungsschlitz des digitalen Gerätes. Auf diese Weise finden beispielsweise 24 iPads von Apple in iWilly oder eben in Willy™, 52 e-book reader PRS 505 von SONY Platz. Das entspricht jeweils knapp einer halben Million BĂĽchern. Damit wird die (virtuelle) Größe des Speichervolumen mit iWilly und Willy™ ad absurdum gefĂĽhrt.”
* Unten wird oben: “Am 16. Juli 2010 erscheint die sechste Ausgabe des Kunstmagazins Low. Mit: Feinkunst KrĂĽger, Lucas Oertel, Stephan Britt, Guy Burwell, Brad Downey uvm. Die sechste Ausgabe ist mit ihren 100 Seiten das bisher umfangreichste Low-Heft. Die Ausgabe ist auf 500 nummerierte Exemplare limitiert und kostet 6,30 Euro.”
* GrĂĽn statt grau: “urbanoFILMS#14 (22. Juli, 19 Uhr, Berlin) zum Thema “Urbane Landwirtschaft und Gärtnern in der Stadt” – zwei Themen, die in diesem Jahr ganz besonders sprieĂźen. Triste Flächen werden zu blĂĽhenden Gärten, kleine und groĂźe Pflanzaktionen, mal heimlich, mal ganz offiziell, verändern die Stadtlandschaft. Projekte der urbanen Landwirtschaft erweitern das Spektrum nachhaltigen Handelns.”
* Mähen mit Sinn: Rasenmäherzeichnung für den Kölner Grüngürtel von Ralf Witthaus.
* Wiesn und Wixn: “Ich hatte am letzten mittwoch meine aufnahmeprĂĽfung fĂĽr die medienkunst klasse an der akademie der bildenden kĂĽnste in mĂĽnchen”, schreibt Nuno Miguel Wong. “Das thema war “ohne titel 2010″. ein wenig fucked up, oder so. nun gut. ein wenig spaziert, bin ich an der theresienwiese gelandet, saufparade der bayern, camping-urlaubsziel der italiener. ein wenig weiter stehe ich vor der sankt-pauls kirche. gott, ich bin atheist aber goddamn it, ich war noch nie beichten, never… geographisch gesehen liegt die “wiesn”, also die theresienwiese recht nah am hauptbahnhof. es gibt da abartig viele wixkabinen und striplokale… das wars, ein diptychon, beichtstuhl, wixkabine. Zusammenhang? ich stehe vor beiden elementen und ich will das verdammt nochmal hinter mir bringen. es ist eine dreckige angelegenheit. hier das video dazu. was das feedback war? “wo war das miguel? aha sankt pauls kirche, ich geh zum wixen immer in die adamskirche. aber schöne politische arbeit, schön schroff, weiter so.” – ich habe bestanden.” Vielen Dank fĂĽr die nette Geschichte, Nuno – und viel Erfolg beim weiteren Wixen Studieren!
* Raus statt rein: United Colours Festival Berlin (16. bis 30.07, Rosengarten/Weinbergspark Mitte, Berlin): “Ich möchte Dich diesmal fĂĽr keine Vernissage begeistern, nicht fĂĽr die X-te Streetart-Ausstellung, Urbane Intervention oder Graffiti-Jam im herkömmlichen Sinne, denn fĂĽr die ATM Galerie geht der Weg diesen Sommer zurĂĽck auf die StraĂźe – wir wagen uns dieses Jahr wieder raus – nicht in einschlägige Szenevierteln oder Industrieruinen am Stadtrand – unser Weg fĂĽhrt ins GrĂĽne und das Mitten im Zentrum Berlins”, schreibt Marc Scherer. “In einem bisher einzigartigen Festival wollen wir zum ersten Mal einen produktiven Austausch zwischen den unterschiedlichen Lagern urbaner Kunstformen schaffen – fĂĽr viele mag das kein Begriff sein – aber Gaffiti, Streetart und klassische Giebelmalerei sind in Berlin einander völlig fremd. Und wir wollen vor allem einer breiten Masse transparent machen WAS wir tun, WIE wir es tun und WARUM – fĂĽr JEDERMANN und vor allem KOSTENLOS.”
* Mehr als Musik: “Showtime ist das neue Rock-Album des deutsch-iranischen Musikers und Entertainers AMOS”, schreibt Julia Meyn. “Und “Showtime” ist zugleich ein internationales Kunst-Projekt. KĂĽnstler wie The London Police, Mambo, Mirko Borsche, Nic Klein, Viagrafik oder Patrick Mohr gestalten die neuen Cover.”
* Mehr aus Müll: Torsten Mühlbach macht Bilder aus Müllsäcken


