Unconscious Art
November 8th, 2007




Gerade über TDS diesen schönen Flickr-Pool gefunden: “The Unconscious Art Of Demolition“. Nach dem Ausspruch von König Salomo, “Vanitas vanitatum, et omnia vanitas” (“Vergänglichkeit des Vergänglichen, und alles ist vergänglich”), entwickelte sich in der Kunst der Vanitas-Begriff, meint zumindest Wiki. Und den Charme solcher verlassener Gebäude und Ruinen konnte man ja bereits in der “Shrinking Cities“-Ausstellung bewundern. Aber spannend finde ich den Ansatz, diese Überreste als “unbewusste Kunstwerke” anzusehen. Und musste dabei sofort an meine Flickr-Lieblingsgruppe denken: “The Secret Art Of Graffiti Removal“. Wer die Kurzdoku von Matt McCormick noch nicht kennt: Unbedingt hier mal den Trailer anschauen. “Graffiti Removal has become one of the more intriguing and important art movements of the early 21st century. With the roots in abstract expressionism, minimalism and Russian constructivism, Graffiti Removal is both the progressive continuation of these movements and an important step in the future of moden art.” Muss es also nach “Der Autor ist tot!” bald “Der Künstler ist tot!” heißen? Wozu brauchen wir Künstler, wenn die Stadtreinigung bezaubernde konstruktivistische Malereien an die Wände zaubern kann? Sind wir vielleicht doch schon alle Künstler geworden – oder sehen wir nur schon überall Kunst? Fragen über Fragen und Themen über Themen für anstehende Diplomarbeiten.




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