Popular Tags

Tag fake

“We’re not OK”: Fake-Zeitschriften von TrustoCorp

“God help us”, “We´re not OK” & “Shallow People”: Fake-Zeitschriften von TrustoCorp in New York und Los Angeles.

Fake-Polizeiplakat zum Hamburger Schanzenfest

Falsche Polizeiplakate (hier in groß) wurden in Hamburg zum Schanzenfest geklebt. Die Polizei meldet: “An mehreren Örtlichkeiten in Hmb.-Altona-Altstadt sind heute Plakate ausgehängt worden, deren Aufmachung den Eindruck erweckt, Urheber sei die Polizei Hamburg. Hierbei handelt es sich um Fälschungen. Inhaltlich bezieht sich der Text auf das bevorstehende Schanzenfest am 20.08.2011 und die von der Polizei angeblich geplante Einrichtung eines Gefahrengebietes. Die Lagebewertung seitens der Polizei ist noch nicht abgeschlossen. Folglich ist auch noch keine Entscheidung über die Einrichtung eines Gefahrengebietes getroffen worden. Die Abteilung Staatsschutz im Hamburger Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.” Via

Shea Hembrew: “Wie ich zu 100 Künstlern wurde”

Nachdem der tschechische Künstler David Cerny bereits 2009 die ganze EU mit seinen 27 Fake-Künstlern genarrt hatte, setzt Shea Hembrew noch einen drauf – und erfindet jetzt gleich eine eigene Biennale mit 100 Fake-Künstlern: “Wie erschafft man eine internationale Kunstschau mit Arbeiten von 100 verschiedenen Künstlern? Falls man Shea Hembrey ist, erfindet man alle Künstler und deren Kunstwerke selbst – von überdimensionalen Installationen im Freien bis hin zu winzigen Bildern, gemalt mit Pinseln aus einem Haar.” Via

Philipp Teister: “LOCK UP I/O”

LOCK UP I/O“, die “Online Reality Voting Show”, die dem “Publikum, die Chance bietet verurteilte Straftäter ins Gefängnis zu wählen”, angeblich ein neues “Zielgruppenportal” in Zusammenarbeit mit den Deutschen Justizbehörden, ist das neue “Fake”-Projekt von Philipp Teister. Hier der offizielle Pressetext: “LOCK UP I/O” ist on Air! Die Votings laufen auf vollen Touren, denn 5 Kandidaten werden ab Dienstag, 2. August bei dem Online Reality Voting von “LOCK UP I/O” teilnehmen. Aber nur vier Teilnehmer werden nach Ablauf des Votings mit der Siegerprämie in die “LOCK UP I/O”-Historie eingehen. Auf einen der Teilnehmer wartet dannach die Ersatzhaftstrafe. Präsentiert wird die erste Webisode “LOCK UP I/O” als Voting-Highlight 2011/2012 für das Deutsche Internet.
(weiterlesen…)

Und sonst so? : 24. 07. 2011


Dr.D, London. Via

* RIP: Amy Winehouse!

* Chaos Communication Camp 2011 – vom 10-14.8 im Luftfahrtmuseum in Finowfurt nahe Berlin

* Collect the WWWorld. The Artist as Archivist in the Internet Age – 24. September bis 15. Oktober in Brescia, Italien. Eine Ausstellung mit Alterazioni Video (IT), Kari Altmann (US), Cory Arcangel (US), Gazira Babeli (IT), Kevin Bewersdorf (US), Luca Bolognesi (IT), Natalie Bookchin (US), Petra Cortright (US), Aleksandra Domanovic (DE), Harm van den Dorpel (NL), Constant Dullaart (NL), Hans Peter Feldmann (DE), Elisa Giardina Papa (IT), Travis Hallenbeck (US), Jodi (NL), Oliver Laric (DE), Olia Lialina & Dragan Espenshied (DE), Guthrie Lonergan (US), Eva and Franco Mattes (IT), Seth Price (US), Jon Rafman (US), Claudia Rossini (IT), Evan Roth (US), Travess Smalley (US), Ryan Trecartin (US).

* “How to get an art piece in the MoMA” by Aram Bartholl

* Nice: In China wurde gleich ein kompletter Fake Apple Store gebaut

* Filmtipp I: „Just Do It – A tale of Modern-Day Outlaws“. “The film is a story of people standing up for what they believe in and making themselves heard. But it was a story that needed to be told without the creative constraints of traditional production models or the editorial control of big investors.” Via

* Filmtipp II: “The Happy Film” “The Happy Film is a feature length documentary that takes a look at the strategies serious psychologists recommend to improve one’s personal well-being and overall happiness. The questions “Is it possible to train our mind in the same way that we train our bodies?” and “Can we change our behavior to make us happier?” will be answered in this highly visual documentary. Designer Stefan Sagmeister will try out a long list of various strategies – from the sublime to the ridiculous –and report back on the results.”

* “STAMP ist eine Abkürzung für „The Street Arts Melting Pot“, dahinter steckt die Idee, dass wir verschiedene Arten von Straßenkünsten miteinander verbinden wollen. Bei unserem Festival vom 2. – 4. September sind daher neben internationale Karnevalsparaden, Stelzenläufern und Straßenclowns auch Graffiti- und Tapingkünstler, Hip Hop Tänzer und diverse andere Musiker und Artisten vertreten.” Via: Mail

* Reverend Billy in der Tate Modern: “Reverend Billy leads exorcism of BP’s ‘evil spirit’ from Tate Modern. The comic preacher and his Earthalujah gospel choir stage a ‘service’ in protest over oil giant’s sponsorship of art gallery”

* Studio visit with Gabriel Specter

* Oscar L’hermitte: “The Under Cover project looks at the psychological perception of uniforms, its languages and its opportunities.”

* Blogger Interview: Bieber @ The Pop-Up City

MG-Installation in Berlin: “Waffenstand”

Ein falsches Maschinengewehr löste einen Großeinsatz in Berlin aus: “Da haben sich die Polit-Chaoten aber einen ziemlich bösen Scherz erlaubt. Sie montierten ein falsches Maschinengewehr samt Munition auf die Warschauer Brücke (Friedrichshain). Und nicht nur das…Die Polizei rückte gegen 11 Uhr mit vier Einsatzwagen an. Eine Sprecherin: “Wir mussten davon ausgehen, dass die Waffe echt ist.“ Das Gewehr (Typ M 16) mit Zielfernrohr, 50 Patronen, war Richtung Ostbahnhof aufgestellt und auf einem Stativ befestigt. Daneben Banner in englischer Schrift mit den Sprüchen “Erschießt die Irren” und “Gewinn einen Leopard 2 Panzer”.” (Aus dem Berliner Kurier, 12.7.11) Bei just gibt´s die offizielle Stellungsnahme der “Polit-Chaoten” zu lesen: “Das Kunstprojekt “Waffenstand” auf der Warschauer Brücke beschäftigt sich mit der geplanten Waffenlieferung von 200 Leopard A2-7+ an Saudi-Arabien durch die Deutsche Bundesregierung und die damit verbundene Befürchtung diese Waffen könnten zum Einsatz gegen Regimegegner kommen. Die Erfahrung zeigt, daß derartige Waffensysteme von den belieferten Regierungen häufig zunächst am innenpolitischen Gegner ausprobiert und dann meist für den aussenpolitischen Feind ihre ganze tödliche Tragweite entwickeln. Nachdem bis heute andauernden Fiasko des Iraks, der über Jahrzehnte durch westliche Waffenlieferungen zur 5.-stärksten Armee der Welt hochgerüstet wurde und während dieser Zeit nicht nur die ungeliebte Zivilbevölkerung Kurdistans deutlich dezimiert, sondern auch noch 2 brutale Kriege mit seinen Nachbarstaaten angezettelt hat, fragt man sich, warum überhaupt noch Waffenlieferungen ins Ausland erfolgen, denn stets wenden sich die waffentechnischen Ziehsöhne plötzlich im Brutusakt gegen ihre früheren Ausstatter.
(weiterlesen…)

Antipreneur: Fluchtsaftgetränke

Und wieder einmal ein neues Produkt aus dem Hause Antipreneur: Fluchtsaftgetränke. “Du willst den Alltag hinter Dir lassen? Deine Grenzen überwinden? Dann auf ins Abenteuer – aber nicht ohne die richtige Ausrüstung! Die neuen Fluchtsaftgetränke von Antipreneur sind DIE unverzichtbaren Begleiter für alle Grenzgänger und Individualeinreisenden, die sich keinen Flüchtigkeitsfehler leisten können. Ob barfuß durch nordmexikanischen Wüstensand oder mit dem Motorboot übers Mittelmeer: Mit den fruchtigen Durstlöschern steckst Du voller Energie. Da wird jeder Weg zum Ziel! Mit ihrer speziellen Formel zur Optimierung des Flüssigkeitshaushalts und dem besonders hohen Gehalt an Vitaminen und Elektrolyten hast Du auch auf langen Durststrecken nichts zu befürchten. Genieße die Fluchtsäfte in drei erfrischenden Geschmacksrichtungen: Stachelbeere, Granatapfel und Blutorange! Die innovative Verpackung aus ultraleichter Kohlefaserfolie trotzt Wüstenhitze und Eiseskälte. Sie ist als Kopfkissen verwendbar, überzeugt als schwimmende Rettungsboje und bleibt dank des praktischen Fixierungsgurtes auch auf temporeichen Fluchtetappen immer bei Dir. Damit meisterst Du jede Extremsituation! Antipreneur Fluchtsaftgetränke – von flüchtigen Bekannten empfohlen!” Vor kurzem war Antipreneur auch bei der ART Cologne und hat eine “Auktion mit Aktion” veranstaltet – hier ein Ausschnitt aus der Performance. Via: Mail

Und sonst so? : 20. 04. 11


Mobstr.: “Good Colour Match – The buff man is the harshest critic of what is painted on walls. It is time to start criticising back (cose his work ain’t that great).”

* Lange, lange hatte man nichts mehr von ihm gehört – es wurde schon gemunkelt, er habe nun von Street Art endgültig die Schnauze voll. Es wurde geflüstert, er sammle gar nicht mehr, weil die Preise auf dem Kunstmarkt nicht mehr genug Rendite bringen. Manche sagten, er hätte keine Lust mehr, weil er immer wieder von der Szene auf die Mütze bekommt (z.B. bei der letzten, großen Aktion ARTotale in Lüneburg). Nach einer fast einjährigen Verschnaufpause meldet er sich nun wieder zurück: Rik Reinking plant eine neue Ausstellung – und auch diese trägt mal wieder einen endlosen, sinnlosen schrägen Titel: “Street Art – meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go….“ und findet vom 8. Mai bis 29. September im Von der Heydt Museum Wuppertal statt. Mit dabei – die übliche Clique von Rik: Ash, Herbert Baglione, Boxi, Brad Downey, Ben Eine, Faith47, Boris Hoppek, Mark Jenkins, JR, Os Gemeos, Mirko Reisser (DAIM), Swoon und Zezao. Welcome back, Rik – ich bin gespannt…

* Aram Bartholl erklärt: “How to make your own MoMA-Pass

* Gehsteig-Guerrilleros erklären: “How to build a bench

* Ausstellungsprojekt zwischen Performance, Tanz und Choreographie: “Rehearsing Collectivity – Choreography Beyond Dance“, mit Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Nina Dick, Aldo Giannotti, Ingrid Hora, San Keller, Michael Koch, David Levine, Ligna, Liquid Loft/Chris Haring, Roman Ondák, Cesare Pietroiusti, Olivia Plender, vom 28. April bis 6. Mai, Tanzfabrik in den Uferstudios, Uferstr.23, Berlin. Via: Mail

* Schönes Buchprojekt: “Collaborative Futures, book about free collaboration written collaboratively over five days during the 2010 Transmediale Festival, locked six writers and one programmer in a Berlin hotel room to collaboratively write a book about the future of free collaboration; the authors started with only the title, and ended the week with a book.”

* Neues von der Spaziergangsforschung: “Talk Walks (PDF) sind informative und quer gebürstete “Talk-Shows in Fortbewegung”. Diese Reihe urbaner Spaziergänge führen in wenig beachtete Zonen der Stadt oder aber vermitteln bekannte Orte aus vielschichtiger Perspektive. Jeweils ein Talk-Gast aus Leipzig und ein Gast von Auswärts begleiten und kommentieren die von Bertram Weisshaar vorbereiteten Spaziergänge.. In einer stets anschließenden, etwa halbstündigen Talk-Runde werden die Beobachtungen entlang der zurückgelegten Route und die jeweils aufgesuchte Zone besprochen und dabei durchaus auch kritisch hinterfragt.” Via: Mail

* Oh, ein Street-Art-Manifest: “In reference to the Art in the Streets show on now at MOCA in LA, the Black Socks movement sent out the above image with the following statement: 1_ Art in the streets isn’t domestication of artists… it’s freedom for artists. 2_ Art in the streets isn’t people manipulation… it’s an approach to people. 3_ Art in the streets isn’t city decoration… ..it’s a reflection about cities. 4_ Art in the streets isn’t governments advertising… it’s a criticism about how governments are doing. 5_Art in the streets isn’t market speculation… it’s free, for all the people! 6_Art in the streets isn’t art on museums, nor art on galleries, nor Street Art… it’s just art in the streets. It’s false that Street Art has turned street into a museum… Street Art has turned street into an amusement park! Sugar free cities!”

* Die Stinkstiefel der Writer – fotografiert von Ozkar. Via

* Vom Fake-Account zum Arbeitsvertrag: “Mit diesen Zwei twittert man besser

* “Tweet Land is an interesting new platform for video games that are able to interact with real-time happenings on Twitter. The arcade-like game-play integrates things and situations people in your social network tweet about.” Via

* Neue Freunde: Mark Zuckerberg & Alfred E. Neuman – auf dem Cover der neuen MAD-Ausgabe. Via

Yolanda Domínguez: “Rebajadas”/”Lowered”, 2011

Die spanische Künstlerin Yolanda Domínguez zettelt zum Winterschlußverkauf einen Shopping-Fake-Streit an: “This living deals with making visible something that all women have suffered at some time and which is hardly spoken about, as it takes place in a hidden manner: women’s rivalry, a key subject that has arisen these days in the transition towards new roles and , especially, in women·s development in the labour market, where the majority confess having their worst enemies amongst their own female colleagues and/or bosses. Via this scene placed in a real event that involves rivalry: the queue for the opening day of a big store’s January Sales, two actresses play the role of two women who already know each other and who bump into each other in the queue. One plays the role of the tall, beautiful, young and successful girl (so she’s got all the ingredients to be rejected by the rest) and the other, somewhat older woman rebukes her for having taken her place. The two women exchange remarks and threats, making those waiting in the same queue take part in the story.The dénouement is imminent: the two finish up fighting just as the store doors open , capturing the attention of all the cameras.” Via

CRASHVERTISE: “Crash is the message”

Absurdes Ambient Advertising – aber wahrscheinlich eher ein Fake, der die Agentur selbst bewerben soll. Dahinter steckt nämlich die italienische Guerilla- und Kunstagentur Kook: “Whenever a road accident happens a CRASHVERTISE Team is sent immediately on the spot. The crash scene is set-up and animated to spread the brand message in different ways: the CRASHVERTISE Team hit the streets showing the campaign on large scale posters and giving away safety vests with your brand to all the people involved in the road accidents; a special warning triangle with your brand message is located near the cars; gadgets or other advertising stuff are given away to people in the area. Road accidents are promptly pointed out through facebook and twitter by CRASHVERTISE Network (the ones who are involved in the crash, eyewitness, bystanders, police). CRASHVERTISE campaigns could be easily planned all over the national territory or geolocalized on the strength of marketing and communication objectives.” Via