Popular Tags

Tag Buch

Und sonst so? : 09. 01. 12


Foto: e1000 ink. Via

* A tous mes amis français: lecture obligatoire! Le “Manuel de communication-guérilla” d´Autonome a.f.r.i.k.a. gruppe! En plus c´est gratuit

* “East Van Porn Collective“: “Eine Gruppe von Freund_innen aus Vancouver in Kanada wollte einen Dokumentarfilm über ihr anarcho-feministisches Pornokollektiv drehen. Sie hatten nur ein einziges Problem: Dieses Kollektiv gab es gar nicht. Es entstand erst aus der Idee, diesen Film zu drehen und entwickelte sich während der Dreharbeiten zu dem, was es am Ende sein wollte. Was ist aus diesem Film geworden? Ein Dokumentarfilm? Ein fiktionales Drama? Selbst die Beteiligten wissen das nicht mehr so genau.” Via

* Vernissage: 27. Januar, 19 – 21 Uhr: Eröffnung + Book-ReleaseAram Bartholl” in der DAM Galerie Berlin

* UVB-76 Live Stream: “Seit Jahrzehnten sendet eine Funkstation im tiefsten Russland mysteriöse Signale. Spionage? Raketentechnik? Aliens? Kein Mensch kann erklären, was sie bedeuten – aber mittlerweile hören Hunderttausende auf der ganzen Welt zu”. Via: SZ-Magazin

* Buchtipp: “Next Nature“. “Today, the human impact on our planet cannot be underestimated. Climate change, synthetic biology, mass urbanization – ‘We were here’ echoes all over. Although many people have tried to improve our relationship with nature, only few have asked the elementary question ‘what is nature?’” Via

* Buchtipp II: “Art & Activism in the Age of Globalization“. “In a time of globalization, populism, hypercapitalism, migration, War on Terror, and global warming, artistic engagement is vital. Art and Activism in the Age of Globalization takes the measure of contemporary activist art. What is the role of art and activism in the polarized, populist society of the spectacle? Art & Activism examines both the criticism of engagement as a mere pose and the need for cultural activism in today’s society.” Via

* SPAMM: Super Art Modern Museum – das neue Projekt des französischen Netzkünstlers Systaime. Mehr dazu auch hier (FR)… Via: Mail, merci Laurence!

* Graffiti-Propaganda: Artists 4 Israel. “As you may have read this week on Vandalog, the group Artists 4 Israel came to my school in Philadelphia last month and did some screwed up shit and tried to hide the true goals of their actions by painting a temporary mural.”

* Und “The Incredible Herrengedeck” mit ihrem Megahit “FDP” jetzt auch als Gangsta-Video. Via

* Filmtipp: The Noise of Cairo is an upcoming documentary about the Cairo art scene after the 2011 Egyptian revolution. Via

Buchtipp: “Aram Bartholl – The Speed Book”

Schon mal vormerken: Die erste Monografie zum Werk von Aram Bartholl erscheint ab Januar 2012 im Gestalten Verlag – u.a. herausgegeben von Domenicio Quaranta, gestaltet von Manuel Bürger und mit Texten von Josephine Bosma, Jonah Brucker-Cohen, Jon Cates, Lindsay Howard, Alessandro Ludovico, Evan Roth, Bruce Sterling, Brad Troemel. “Aram Bartholl’s work explores the power structures, the social systems, the cultural innovations, the inner dynamics, the languages, and the products that are shaping our age. This first comprehensive monograph offers entry to an oeuvre in which space and cyberspace mingle and mangle each other, a realm that uses as little technology as possible while still speaking a digital language. Aram Bartholl: The Speed Book features savvy experiments with transitions from the virtual to the physical: USB sticks embedded into walls, buildings, and curbs; giant real-life versions of Google’s red map markers positioned in public spaces; portraits generated from search results. An introduction by editor Domenico Quaranta as well as essays by science fiction writer Bruce Sterling, art critics, and fellow artists guide readers through a wonderfully skewed version of reality under the influence of the internet, something Sterling refers to as Bartholl’s “self-created twilight zone.”

Buchtipp: “Work and Life / Allan Gretzki”

Ein intimes, komisches, inspirierendes, kurzum, ein rundum gelungenes Gesamtkunstwerk von Allan Gretzki auf Papier. Ein paar Fakten & Anekdoten zu dieser ersten Werkauwahl von Allen Gretzki selbst: “erste Arbeitsauswahl, unveröffentlichte Arbeiten, limitierte Auflage, Arbeiten aus der Kindheit, der beste Freund aus Dublin (Knut Pohl) hat einen Text seines Tagebuchs des Interrail-Trips von 1999 beigesteuert, Arbeitszeit an dem Buch, über ein Jahr…” Sprich: Es lohnt sich wirklich! Hier noch der Klappentext: „Work and Life“ ist die erste Arbeitsauswahl von Künstler Allan Gretzki aus Köln. Er ist bekannt für seine Installantions Serie und für zahlreiche Wandgrafiken. Mit der Graffitiszene als Background ist seine Arbeit inspiriert von DIY, Streetculture, Arte Povera und Land Art. Seit 2000 entwickelt er sein Œuvre ohne Einfluss von der Mainstream Kunstwelt. Diese Publikation zeigt unveröffentlichte Arbeiten und gibt einen intimen und detaillierten Einblick in sein Schaffen. // „Work and Life“ is the first work selection of the Cologne based Artist Allan Gretzki. He is famous for his Installantions series and for numerous wall graphics. With the Graffiti scene as background, his work is inspired by DIY (Do it yourself), Streetculture, Arte Povera and Land Art. Since 2000 he develops his works of art without any influence from the main-stream art world. This publication shows unreleased works and gives an intimate and detailed insight to his art. Basics: 29,90 €, 220 Seiten, 21 x 26 cm, über 400 Abbildungen, limitierte Auflage. Und bestellen kann man das Buch übrigens u.a. bei Walther König.

VERLOSUNG: “SPONTANEOUS SCULPTURES” – EINSENDUNGEN TEIL 3


Von: Iska: “hier ein kleiner einblick in die spontane spielaktion in unserem spontanen ostseeurlaub. es kam natürlich keiner um bei diesem spiel. alle dahingegangenen wesen die einbezogen wurden, sind rein natürlichen (verseuchtes meereswasser, unachtsame touristen, herzversagen usw.) todes gestorben.”


Von: Jochen Friedrich


Von: Zonenkinder: “hier sind ein paar unserer Arbeiten für den Spontaneous Sculptures- Wettbewerb… da möchten wir uns doch gleich mit einreihen, weil spontanes “character-building” in den Straßen und Wäldern unserer kleinen Welt auch eine unserer lieblingsdisziplinen ist.”


Von: Elias


Von: anonymous


Von: Hendryk: “Anbei eine 2011 von mir gefundene Skulptur mit dem Titel “Die Gefallenen”.”


Von: Felix Maucher


Von: Florian Kuhlmann: “anbei trotzdem welche von mir, sind schon etwas älter, aber definitiv spontan an einem langweiligen office-tag entstanden.”


Von: Marcus M: “Da mich die bisher eingesandten Fotos ziemlich beeindruckend fand, haben mein Kleinwagen und ich ebenfalls eine für euch eine spontane Skulptur geschaffen, ein Foto hiervon im Anhang…”


Von: Silke Krah: “spontane kleine intervention mit klebefolien”


Von: Robert: “…ich fahre fast jeden Morgen über die Hohenzollernbrücke in Köln. Diese hängt voll mit Liebesschlössern. Zwischen die ganzen Schlösser musste dringend eine Flex mit der Aufschrift ‘Masterkey’…”


Von: Nic Rhymer: “Dies entstand spontan am Eingang der Mensa meiner früheren Schule. Inspiriert von einer ganz bestimmten Internetseite…. *hust* *hust* (respektive *hüstel*)”


Von: Markus Gustav Brinkmann: “… beim Blick vom Küchentisch fiel mein Blick heute doch noch auf eine “Spontaneous Sculpture”: Kassenzettel für 98 Gramm hauchzart geschnittenen Serrano-Schinken vom örtlichen Feinkosthändler (Sonderangebot), gefangen von Spinnenfäden kurz über dem Boden unserer Küche.”

Sorry, sorry für die Verspätung! Ich war letzte Woche wahnsinnig im Stress – vor allem wegen der Urban Hacking School (auch dazu bald mehr) und außerdem haben drei Künstler bei mir übernachtet, auch das hat ordentlich auf Trab gehalten. Nun also endlich der letzte Stoß Einsendungen (vgl. auch Einsendungen Teil 1 und Einsendungen Teil 2)! Gebt mir bitte noch ein paar Tage Zeit um den Gewinner zu bestimmen (ist wirklich verdammt schwer, und leider, leider kann ich ja nur drei Bücher vergeben) – im Laufe der Woche werde ich die drei spontanen Skulpturen posten, die je ein Exemplar von Downeys Buch “Spontaneous Sculptures” gewinnen. Übrigens hat sich Brad Downey höchstpersönlich gemeldet und schreibt: “that is just great on your site. thanks for that alain. working with akay for the 3rd time. thanks thanks, made me very happy to see some people getting inspired.”

Verlosung: “Spontaneous Sculptures” – Einsendungen Teil I


Von: Silke Krah: “…hier spontane Skulptur im Wald… und noch 2 spontanskulpturen: “der Todo- Matthias” und “und der faule David”.


Von: Manuel: “… ich habe die Skulptur zwar nicht selbst realisiert (zum Glück…) aber sie im Moment der Fotografie zu einer gemacht. /. also 50/50. Ich könnte sie mir sehr gut in einem Museum vorstellen. Es sei nicht vergessen: Ich verurteile solche Handlungen aber gleichzeitig ist es wohl auch eine Art Zeitzeuge. Deswegen: auf in den Hamburger Bahnhof damit…”


Von: Felix Maucher


Von: Benne: “… Reeperbahn seit Juni, hängt immer noch


Von: Christian Fiebrig: “…weil immer alle drauf stehen, gebe ich diesem spontan den Namen “Rubitower”.”


Von: Steffen: “Meine Skulptur ist zwar nicht ganz so spontan, weil ich erst noch schnell die Bücher besorgen musste…aber… “Erste freie Reisebücherei” Dortmund Hauptbahnhof Gleis 11, Juli 2011. “GZSZ” ging fast noch fixer, den Marker immer am Mann und Papiertüten gibt´s 100 Meter weiter im Euro-Shop. “GZSZ” Dortmunder Ostwall, Juli 2011″


Von: Daniel/dkmnews: “…anbei ein Bild (m)einer spontanen Skulptur…entstanden eines morgens über den Dächern Berlins… ein Haufen Dachziegeln und eine durchgemachte Nacht im Morgengrauen… Aufräumen musste jemand anders….”


Von: Christian: “… ein Foto von unserem Super Mario aus Gaffa-Tape auf Ziegelstein.”


Von: Maximilian Haslauer: “geschaffen wurde das zwar von meiner Großtante, aber es als Kunst zu erkennen ist ja auch was.”


Von: Katja: “…please find attached my SPONTANEOUS SCULPTURE ‘SOLID LINE’! Ich lebe gerade in toronto und war gestern mit einer freundin unterwegs. Spontanes klettern und turnen gehören dabei zu meinen lieblingsbeschäftigungen. so ist diese spontane skulptur entstanden. Kaum auf Facebook gepostet berichtet mir ein freund aus berlin von deinem wettbewerb. dies ist nun also mein wettbewerbs-beitrag!”


Von: Rayk: “hallo, ich habe mal einen puppenarm verklebt”


Von: Fabian Nawrath: “Hier meine Spontane Skulptur: Die Cheops-Pyramide, realisiert während eines langen Nachtdrehs, kurz bevor ich zu meiner Reise durch Afrika mit dem Fahrrad aufgebrochen bin.”

Wow, wirklich! Ich habe ja schon geahnt, dass ich die kreativste Leserschaft überhaupt habe – aber die ersten Mails haben mich dann doch überrascht! Tausend Dank – macht verdammt viel Spaß! Und weil mir bisher wirklich alle Bilder verdammt gut gefallen – hier schon mal alle bisherigen Einsendungen. Aber ich will noch mehr! Schickt mir an alain ät rebelart.net bis Mittwoch, 21. September, 00:00 Uhr, ein Bild mit einer selbst realisierten “spontanen Skulptur” – es gibt drei druckfrische Exemplare von Brads Buch “Spontaneous Sculptureszu gewinnen

Verlosung: Gewinnt 3 x das neue Buch “Brad Downey: Spontaneous Sculptures”


Fotos: Aus Brad Downey, Copyright Gestalten 2011

Ich weiß, ich weiß: Es sind gerade Downey-Wochen – aber es gibt noch einen guten Grund! Und zwar erscheint Ende September die erste umfassende Monographie im Gestalten-Verlag mit zahlreichen neuen bzw. noch unveröffentlichten Arbeiten: “Brad Downey: Spontaneous Sculptures” (128 Seiten, Format: 17 x 24 cm, vollfarbig, Hardcover, 25 Euro).

Infotext: “Das Bild der Stadt ist unklar, das Leben in ihr verschwommen. Wo hört der öffentliche Raum auf, wo fängt die Privatsphäre an? Was ist persönliche Erfahrung, was von kommerziell motivierten Reizen gesteuertes Erleben? Wer die Zeichen nicht liest, verliert seine individuelle Mündigkeit und sieht im wahrsten Sinne des Wortes die Stadt vor lauter Bildern nicht. Der amerikanische Künstler Brad Downey stellt sich diesen und anderen strukturellen, sozialen und politischen Fragen, indem er mit spektakulären Interventionen und dem Überraschungseffekt auf seiner Seite die visuelle Routine unserer urbanen Wahrnehmung unterbricht. Der Einkaufswagen wird Skulptur, die Telefonzelle mit Luftballons gefüllt und das Stoppschild auf den Kopf gestellt. Mal spektakulär und schagzeilenträchtig, mal klein, fein und fast verborgen, nutzt der Street Artist Downey für seine Interventionen die Mittel von Film, Skulptur, Malerei und Zeichnung. Seine Eingriffe ins Stadtbild sind spontan, subtil und flüchtig und gerade darum so effizient. Manches bleibt kaum eine halbe Stunde bestehen, bevor es wieder „korrigiert“ wird, anderes integriert sich in die urbane Landschaft und wird so ganz nebenbei zum bleibenden Kunstwerk. Downeys Kunst verneint das flüchtige Hinsehen und bejaht den zweiten Blick, das genaue Hinsehen, um eine Trennschärfe (wieder-)herzustellen, die im visuellen Babylon der Gegenwart verloren gegangen ist.”

Und ihr könnt jetzt drei druckfrische Exemplare gewinnen! Nach den unglaublichen 97 Kommentaren bei der Buch-Verlosung zu “Art & Agenda” habe ich mir auch diesmal etwas besonderes überlegt: Mailt mir (alain ät rebelart.net) innerhalb einer Woche (Deadline ist Mittwoch, 21. September, 00:00 Uhr) ein Bild mit einer selbst realisierten “spontanen Skulptur”. Die besten Einsendungen werden hier dann natürlich auch veröffentlicht – und die drei allerbesten gewinnen je ein Buch! Ich bin gespannt…

Und sonst so? : 26. 06. 2011


Bieber meets Benito. Foto: Oliver, danke!

* Freiheit à la China: Ai Weiwei ist frei – und darf nicht sprechen, ausreisen oder twittern

* Do you hate having to write your artistic statement? Arty Bollocks Generator! Via: Mail, danke Rudi!

* Steeeeeerne am Himmel: Das Projekt “Urban Stargazing“. Via

* “Light Rider” aus dem Hause Graffiti Research Lab

* Filmtipp für das Wochenende: “Megunica” – die Reisedoku von Lorenzo Fonda und mit Blu durch Südamerika gibt´s jetzt online & for free (aber leider nur 30 Tage lang). Via

* Neural 39 ist erschienen, diesmal zum Thema “Multiplied Identities”, u.a. mit ZTOHOVEN, Matthias Fritsch, Lynn Hershman, Evan Baden, Paul Vanouse

* “Das, was es nicht ist“: Junge Fotografie im Künstlerhaus Dortmund (1. Juli bis 6.Juli): “Die zehn jungen Künstlerinnen und Künstler erfüllen laut eigenen Angaben ihre Pflicht, indem sie mit Sehgewohnheiten brechen, das Bekannte in einem fremdartigen Licht erscheinen lassen und den aktuellen Stand der Gesellschaft kritisch kommentieren.” Via: Mail

* Vortrag: “Die Kunst der direkten Aktion” mit John Jordan im Gängeviertel; als Audio und Video 1/2/3

* Buchtipp I: “@ Is For Activism: Dissent, Resistance And Rebellion In A Digital Culture”

* Buchtipp II: “Hacking the City – Interventions in public and communicative spaces”

* Ausstellung: “PER·MA·CUL·TURE” im Berliner Offspace Neurotitan, u.a. mit Deckstool Company, emess, Erik Otto, Mosstika, NEOZOON, SpY und Zonenkinder Kollektiv. Via

* Das experimentelle Architekturfestival Bellastock findet 2011 in Dänemark statt. Via: Mail

* “Milano Radicale is a project curated by Radical Intention in collaboration with Caterina Iaquinta that will start in June 2011 and will end with an exhibition in 2012. The project intends to start a critical reflection on the concept of radicalism and its possible contextualization in contemporary art in Milan.” Via

* Coming soon: Cityleaks Festival in Köln (5. bis 25. September) mit Abner Preis, Alexandros Vasmoulakis, Alexandra Kisselkova, AMOSE, Basko Vasko, Belin, BLU, Captain Borderline, Claudio Ethos, DAL, El Bocho, EMESS, ESCIF, Faces On Book, Faith47, Herbert Baglione, Inti, Jan Vormann, JIAR, Jim Avignon, L.E.T., Laguna, Lake, Lichtfaktor, Lucy McLauchlan, Morcky Troubles, Mr. Trash, Nils Müller, OVNI, Paulina Quintanajornet, Rakaposhii, RIPO, ROA, Roland Schmitz, , Sam3, Smash137, Stefan Strumbel, Thomas Baumgärtel, Van Ray, Will Barras, Yaikel und ZEDZ.

* Robot Flâneur: The Urban Screensaver. Via

* Facebook-Account gesperrt – aufgrund von rebel:art-Bildern, sorry! Danke, Phlpp!

* Fazit: Das war der Hedonistische Weltkongress 2011

* SFZero is a Collaborative Production Game. Players build characters by completing tasks for their groups and increasing their Score. The goals of play include meeting new people, exploring the city, and participating in non-consumer leisure activities.

Buchtipp: Arabic Graffiti

Der libanesische Typograf Pascal Zoghbi und der Berliner Autor und Writer Don Karl aka Stone, haben die im arabischen Raum aufblühende Street-Art-Szene auf ihren politischen, ökonomischen und sozialen Hintergrund hin analysiert. Herausgekommen ist das Buch: “Arabic Graffiti” (28,5 x 21cm, 200 Seiten, 325 Fotos und Illustrationen, ISBN 978-3-937946-26-9, 24,95 Euro) – ein Stück dokumentierte Zeitgeschichte. Mit dabei: Artikel und Essays von Huda Smitshuijzen AbiFarès, Rana Jarbou, Tala F. Saleh, Houda Kassatly und William Parry; und Werke von Hassan Massoudy, Malik Anas Al-Rajab, eL Seed, Hest1, Julien Breton, L’ATLAS, Aerosol Arabic, Native & ZenTwO, Zepha aka Vincent Abadie Hafez, Typism, Akut und vielen anderen. Eine umfassende Rezension hier: “Fazit: In einer Zeit, in der die europäische Street Art ihren Kulminationspunkt erreicht hat und die arabische Schrift gerade in gut entwickelten Regionen zunehmend der lateinischen weicht, ist eine Dokumentation, wie sie in “Arabic Graffiti” zu finden ist, künstlerisch wertvoll. Wer allerdings nicht ein gewisses Interesse an Kalligrafie mitbringt, mag sich mit den ersten 30 Seiten des Buches quälen. Der Abriss über die verschiedenen Stile der Kalligrafie fördert aber letztendlich nur das Verständnis über den Einfluss und die Entwicklung der arabischen Schrift- und Graffitikultur.”

Verlosung: Gewinnt 5 x das neue Buch “Art & Agenda: Political Art & Activism”

Art & Agenda” – mein erstes Buch (in Zusammenarbeit mit Pedro Alonzo, Matthias Hübner, Gregor Jansen und Robert Klanten) ist jetzt erschienen – und Ihr könnt 5 Exemplare gewinnen! Schreibt innerhalb einer Woche (Deadline ist Dienstag, 10. Mai, 00:00 Uhr) ein Kommentar zu diesem Beitrag – und begründet warum ihr das Buch unbedingt haben müsst. Die fünf schönsten, ehrlichsten, poetischsten, komischsten Begründungen bekommen jeweils eine Ausgabe von “Art & Agenda”!

“Art & Agenda” ist: Politik, Kunst und Aktivismus auf 288 Seiten – radikal, poetisch, abstrakt. Neue Projekte von über 100 Künstlern: Ai Weiwei, Elmgreen & Dragset, Fernando Bryce, Gregor Schneider, Hank Willis Thomas, Jennifer Karady, Jota Castro, Marina Abramovic, Maurizio Cattelan, Milica Tomic, Paul McCarthy, Santiago Sierra, William Kentridge, Zhang Huan, Aram Bartholl, Brad Downey, JR, Shepard Fairey, Swoon, Voina, YesMen, Ztohoven, Adalberto Abbate, AES+F, Allora & Calzadilla, Lisa Anne Auerbach, Nele Azevedo, Barnaby Barford, Julien Berthier, Han Bing, Bliumis, Blue Noses Group, Brody & Paetau, Christoph Büchel, Paolo Canevari, Paul Chan, Lenka Clayton, Conflict Kitchen, The Doublethink Project, Sam Durant, Ron English, Sebastian Errazuriz, Estudio Teddy Cruz, Marco Evaristti, Vhils, Christoph Faulhaber, Regina Jose Galindo, Gao Brothers, Murray Gaylard, Kendell Geers, Oliver Goodhall, Wiebke Grösch/Frank Metzger, Hermann Josef Hack, Khaled Hafez, Mona Hatoum, Susan Hefuna, Harmen de Hoop, Mark Jenkins, Packard Jennings, Josefub, Laura Keeble, Kennardphillipps, Mahmoud Khaled, Hwang Kim, Scott King, Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, Zlatko Kopljar, Korpys/Löffler, Jerome Leuba, Inigo Manglano-Ovalle, Sarah Maple, Eva & Franco Mattes, Eugenio Merino, Aernout Mik, Filippo Minelli, Israel Meza Moreno, Vlad Nanca, Office for subversive Architecture, Jiang Pengyi, Dulce Pinzon, Marjetica Potrc, James Powderly, PSJM, Lars O. Ramberg, Marcos Ramirez Erre, Walter Robinson, Roland Ross, Evan Roth, Tom Sachs, Zoe Sheehan Saldana, Elvira Santamaria, Helmut Smits, Superflex, Hank Willis Thomas, Thylacine, Navid Tschopp-Sadrossadat, Nasan Tur, Ubermorgen.com, The Wa, Kara Walker, Waste, Li Wei, WochenKlausur, Yang Yi, Artur Zmijewski!

Aus dem Pressetext: “Das neue politische Bewusstsein in der jungen zeitgenössischen Kunst. Das gesellschaftliche Leben ist im neuen Jahrtausend – besonders seit der „Bankenkrise“ – spürbar politischer geworden. Die Kunst betreibt und dokumentiert diesen Umbruch. Neue visuelle Konzepte und Kommentare werden zunehmend benutzt, um emotionale Themen grafisch abzubilden. Auf diesem Weg, der viel schlagkräftiger ist als das geschriebene Wort allein, werden sie kommuniziert und lokal auf die sozialen und politischen Agenden gesetzt. Art & Agenda untersucht den aktuellen Zusammenhang von Politik, Kunst und Aktivismus. Das Buch stellt eine Vielzahl von Künstlern vor, die sich lokal oder international politisch und gesellschaftlich engagieren. Die Persönlichkeiten und künstlerischen Tätigkeiten sind dabei so unterschiedlich wie die Themen, die bearbeitet werden. Denn je nachdem, aus welchem Kulturkreis die Künstler stammen, unterscheiden sich ihre Anliegen, ihre Techniken und ihre Radikalität stark, abhängig vom jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Umfeld. Während einige Künstler sich für Armutsbekämpfung, Frauenrechte oder den Wiederaufbau haitianischer Gemeinden einsetzen, nutzen andere die Mittel der Massenkommunikation, um beispielsweise transnationale Ölfirmen an den Pranger zu stellen. Das Buch zeigt nicht nur wie Kunst gerade Agenden widerspiegelt und bestimmt, sondern wie sie politische Reaktion beeinflusst. Insofern ist Art & Agenda nicht nur eine aufschlussreiche Dokumentation aktueller urbaner Interventionen, Installationen, Performances, Skulpturen und Gemälden, sondern verweist auch auf zukünftige Formen politischer Auseinandersetzung. Neben den Arbeiten von mehr als 100 Künstlern werden hier umfassende und aufschlussreiche Texte von den Kuratoren Pedro Alonzo, Alain Bieber und Silke Krohn sowie von Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf, präsentiert.”

Alle Infos im Überblick: Release Date: Late April 2011; Language: English; Features: 288 pages, full color, hardcover; Format: 24 x 30 cm; ISBN: 978-3-89955-342-0; Price: 44 Euro; Publisher: Gestalten

Und sonst so? : 20. 04. 11


Mobstr.: “Good Colour Match – The buff man is the harshest critic of what is painted on walls. It is time to start criticising back (cose his work ain’t that great).”

* Lange, lange hatte man nichts mehr von ihm gehört – es wurde schon gemunkelt, er habe nun von Street Art endgültig die Schnauze voll. Es wurde geflüstert, er sammle gar nicht mehr, weil die Preise auf dem Kunstmarkt nicht mehr genug Rendite bringen. Manche sagten, er hätte keine Lust mehr, weil er immer wieder von der Szene auf die Mütze bekommt (z.B. bei der letzten, großen Aktion ARTotale in Lüneburg). Nach einer fast einjährigen Verschnaufpause meldet er sich nun wieder zurück: Rik Reinking plant eine neue Ausstellung – und auch diese trägt mal wieder einen endlosen, sinnlosen schrägen Titel: “Street Art – meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go….“ und findet vom 8. Mai bis 29. September im Von der Heydt Museum Wuppertal statt. Mit dabei – die übliche Clique von Rik: Ash, Herbert Baglione, Boxi, Brad Downey, Ben Eine, Faith47, Boris Hoppek, Mark Jenkins, JR, Os Gemeos, Mirko Reisser (DAIM), Swoon und Zezao. Welcome back, Rik – ich bin gespannt…

* Aram Bartholl erklärt: “How to make your own MoMA-Pass

* Gehsteig-Guerrilleros erklären: “How to build a bench

* Ausstellungsprojekt zwischen Performance, Tanz und Choreographie: “Rehearsing Collectivity – Choreography Beyond Dance“, mit Libia Castro & Ólafur Ólafsson, Nina Dick, Aldo Giannotti, Ingrid Hora, San Keller, Michael Koch, David Levine, Ligna, Liquid Loft/Chris Haring, Roman Ondák, Cesare Pietroiusti, Olivia Plender, vom 28. April bis 6. Mai, Tanzfabrik in den Uferstudios, Uferstr.23, Berlin. Via: Mail

* Schönes Buchprojekt: “Collaborative Futures, book about free collaboration written collaboratively over five days during the 2010 Transmediale Festival, locked six writers and one programmer in a Berlin hotel room to collaboratively write a book about the future of free collaboration; the authors started with only the title, and ended the week with a book.”

* Neues von der Spaziergangsforschung: “Talk Walks (PDF) sind informative und quer gebürstete “Talk-Shows in Fortbewegung”. Diese Reihe urbaner Spaziergänge führen in wenig beachtete Zonen der Stadt oder aber vermitteln bekannte Orte aus vielschichtiger Perspektive. Jeweils ein Talk-Gast aus Leipzig und ein Gast von Auswärts begleiten und kommentieren die von Bertram Weisshaar vorbereiteten Spaziergänge.. In einer stets anschließenden, etwa halbstündigen Talk-Runde werden die Beobachtungen entlang der zurückgelegten Route und die jeweils aufgesuchte Zone besprochen und dabei durchaus auch kritisch hinterfragt.” Via: Mail

* Oh, ein Street-Art-Manifest: “In reference to the Art in the Streets show on now at MOCA in LA, the Black Socks movement sent out the above image with the following statement: 1_ Art in the streets isn’t domestication of artists… it’s freedom for artists. 2_ Art in the streets isn’t people manipulation… it’s an approach to people. 3_ Art in the streets isn’t city decoration… ..it’s a reflection about cities. 4_ Art in the streets isn’t governments advertising… it’s a criticism about how governments are doing. 5_Art in the streets isn’t market speculation… it’s free, for all the people! 6_Art in the streets isn’t art on museums, nor art on galleries, nor Street Art… it’s just art in the streets. It’s false that Street Art has turned street into a museum… Street Art has turned street into an amusement park! Sugar free cities!”

* Die Stinkstiefel der Writer – fotografiert von Ozkar. Via

* Vom Fake-Account zum Arbeitsvertrag: “Mit diesen Zwei twittert man besser

* “Tweet Land is an interesting new platform for video games that are able to interact with real-time happenings on Twitter. The arcade-like game-play integrates things and situations people in your social network tweet about.” Via

* Neue Freunde: Mark Zuckerberg & Alfred E. Neuman – auf dem Cover der neuen MAD-Ausgabe. Via