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	<title>Kommentare zu: Party bei Ikea</title>
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	<description>connecting art and activism</description>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-13539</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 17:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>Eine lustige Sache die ich da lese und sehe, weiter so!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine lustige Sache die ich da lese und sehe, weiter so!</p>
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		<title>Von: illuminat</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-12291</link>
		<dc:creator>illuminat</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 09:34:53 +0000</pubDate>
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		<description>jeder so wie er will und kann am kapitalismus kommt  eh so gut wie keiner dran vorbei</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>jeder so wie er will und kann am kapitalismus kommt  eh so gut wie keiner dran vorbei</p>
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		<title>Von: Rocko Granata</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-11492</link>
		<dc:creator>Rocko Granata</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 19:07:13 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag,

solche vergleichbaren Aktionen, hat es in der Vergangenheit schon des öfteren gegeben, nur wurden diese von sich vermeintlich kreativen interventionistischen Aktivisten durchgeführt, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Selbst bei ihnen hat sich Ikea als äusserst kooperativ gezeigt und jeweils erst zu Ladenschluss die Leute aufgefordert die Filialen zu verlassen. Aus profitorientierter Sicht ist das durchaus nachzuvollziehen, da Ikea sich ihres breiten und tiefen Monopols durchaus bewusst ist, und eben auch Rebellen ansprechen will, die zwar am liebsten alles fair produziert hätten, nur im Endeffekt zum erschreckenden Grossteil doch auch bei Ikea einkaufen. Auch ich tue das manchmal, da ich Konsumverzicht oder Verlagerung nicht unbedingt als die wirkungsvollste Kapitalismuskritik ansehe.

Kapitalismus ist überall und jeden Tag!

In diesem Sinne kann Ikea es doch nur gelegen sein, wenn die Möbel durch junge Menschen bespielt werden; Werbung und ein positives Image für umsonst.
Diese Kunstaktion ist nichts weiter als ein sehr typisches Exempel für die Unrelevanz, zeitgenössischer, unreflektierter, verkürzt gedachter… Experimente mit »Kunst im öffentlichen Raum«. In einigen Jahren wird sich keiner mehr daran erinnern wollen, warum auch?  -es lohnt sich nicht! - Es lohnt sich nach wie vor von den Schriften, Aktionen und (ja auch) Werken von gebildeteren Gruppen, wie DADA, Proletkult in der Sovietunion oder den Situationisten in Europa zu zehren. An deren Relevanz für einen ernsthaften »rebellischen« Kunstbegriff wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern, solange die zeitgenössischen »Rebellen« sich nicht ändern.

Vielleicht würden diese, durch ihre Szene sich selbstbestätigenden »Künstler« es schaffen zu mehr Relevanz und Kritik zu kommen, wenn Ihnen Ihre Stipendien gestrichen werden würden. Dann stünden Sie vor der Frage, sich entweder von Ikea für Ihre Aktion bezahlen zu lassen (das liegt am nächsten), oder doch einfach eine Aktion zu machen, bei der die Besitzverhältnisse ein wenig geändert werden, ohne dass dafür bezahlt wird. Die freundliche Ikea-Corperate-Identity besteht im übrigen auch dadrin kaum Ladendedektive oder Security einzustellen. Das Ladendiebstahl sich lohnt, steht ausser Frage, nur ob es den Denkmantel einer gut organisierten Kunstspektakels braucht, vermag ich nicht einzuschätzen.

Was hier stattgefunden hat, ist meines Erachtens nach, nichts weiter als ein überästhetisierter Lausbubenstreich, der nichts mit Rebellentum, sondern viel mehr, eigentlich fast ausschliesslich mit Angepasstheit zu tun hat.

»Mein trauriges Herz sabbert auf dem Heck«

Ist die geneigte Leserin nun meinem Argumentationsmuster gefolgt, kann sie meine Trauer verstehen, dass es solche Aktionen überhaupt
wert sind im Kunstkontext, noch dazu auf einer Seite Namens rebelart,
erwähnt zu werden.


In diesem Sinne
Künstler erklärt euch solidarisch mit der Kunst!

Dennoch, von Herzen einen Guten Tag!
Glück Auf!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>solche vergleichbaren Aktionen, hat es in der Vergangenheit schon des öfteren gegeben, nur wurden diese von sich vermeintlich kreativen interventionistischen Aktivisten durchgeführt, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Selbst bei ihnen hat sich Ikea als äusserst kooperativ gezeigt und jeweils erst zu Ladenschluss die Leute aufgefordert die Filialen zu verlassen. Aus profitorientierter Sicht ist das durchaus nachzuvollziehen, da Ikea sich ihres breiten und tiefen Monopols durchaus bewusst ist, und eben auch Rebellen ansprechen will, die zwar am liebsten alles fair produziert hätten, nur im Endeffekt zum erschreckenden Grossteil doch auch bei Ikea einkaufen. Auch ich tue das manchmal, da ich Konsumverzicht oder Verlagerung nicht unbedingt als die wirkungsvollste Kapitalismuskritik ansehe.</p>
<p>Kapitalismus ist überall und jeden Tag!</p>
<p>In diesem Sinne kann Ikea es doch nur gelegen sein, wenn die Möbel durch junge Menschen bespielt werden; Werbung und ein positives Image für umsonst.<br />
Diese Kunstaktion ist nichts weiter als ein sehr typisches Exempel für die Unrelevanz, zeitgenössischer, unreflektierter, verkürzt gedachter… Experimente mit »Kunst im öffentlichen Raum«. In einigen Jahren wird sich keiner mehr daran erinnern wollen, warum auch?  -es lohnt sich nicht! &#8211; Es lohnt sich nach wie vor von den Schriften, Aktionen und (ja auch) Werken von gebildeteren Gruppen, wie DADA, Proletkult in der Sovietunion oder den Situationisten in Europa zu zehren. An deren Relevanz für einen ernsthaften »rebellischen« Kunstbegriff wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern, solange die zeitgenössischen »Rebellen« sich nicht ändern.</p>
<p>Vielleicht würden diese, durch ihre Szene sich selbstbestätigenden »Künstler« es schaffen zu mehr Relevanz und Kritik zu kommen, wenn Ihnen Ihre Stipendien gestrichen werden würden. Dann stünden Sie vor der Frage, sich entweder von Ikea für Ihre Aktion bezahlen zu lassen (das liegt am nächsten), oder doch einfach eine Aktion zu machen, bei der die Besitzverhältnisse ein wenig geändert werden, ohne dass dafür bezahlt wird. Die freundliche Ikea-Corperate-Identity besteht im übrigen auch dadrin kaum Ladendedektive oder Security einzustellen. Das Ladendiebstahl sich lohnt, steht ausser Frage, nur ob es den Denkmantel einer gut organisierten Kunstspektakels braucht, vermag ich nicht einzuschätzen.</p>
<p>Was hier stattgefunden hat, ist meines Erachtens nach, nichts weiter als ein überästhetisierter Lausbubenstreich, der nichts mit Rebellentum, sondern viel mehr, eigentlich fast ausschliesslich mit Angepasstheit zu tun hat.</p>
<p>»Mein trauriges Herz sabbert auf dem Heck«</p>
<p>Ist die geneigte Leserin nun meinem Argumentationsmuster gefolgt, kann sie meine Trauer verstehen, dass es solche Aktionen überhaupt<br />
wert sind im Kunstkontext, noch dazu auf einer Seite Namens rebelart,<br />
erwähnt zu werden.</p>
<p>In diesem Sinne<br />
Künstler erklärt euch solidarisch mit der Kunst!</p>
<p>Dennoch, von Herzen einen Guten Tag!<br />
Glück Auf!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Cyberangel91</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-11395</link>
		<dc:creator>Cyberangel91</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:14:52 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo allesamt! Ich bin durch die NEON auf euch aufmerksam geworden und muss euch ein riesen Kompliment aussprechen: Ein super Blog ist das hier. Einfach irre! Ich les hier wahnsinnig gerne!
Weiter so und alles liebe für die Zukunft!

Die Claudia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allesamt! Ich bin durch die NEON auf euch aufmerksam geworden und muss euch ein riesen Kompliment aussprechen: Ein super Blog ist das hier. Einfach irre! Ich les hier wahnsinnig gerne!<br />
Weiter so und alles liebe für die Zukunft!</p>
<p>Die Claudia</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ririka</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-11367</link>
		<dc:creator>ririka</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 04:55:51 +0000</pubDate>
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		<description>haha nicht schlecht :-) 
wie lange hat die party denn gedauert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>haha nicht schlecht <img src='http://www.rebelart.net/diary/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
wie lange hat die party denn gedauert?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: imp</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-11349</link>
		<dc:creator>imp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 18:09:18 +0000</pubDate>
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		<description>wie geil</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wie geil</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.rebelart.net/diary/party-bei-ikea/00570/comment-page-1/#comment-11337</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 08:40:55 +0000</pubDate>
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		<description>Passend dazu vielleicht, Deconstruction of IKEA-Ads

http://elasticosmos.wordpress.com/2008/04/24/calle-13/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend dazu vielleicht, Deconstruction of IKEA-Ads</p>
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