Artdropping statt Shopdropping: Keine neue Idee (Vgl. auch hier) – sogar Banksy hat einst seine Arbeiten illegal in die Tate und ins MoMA geschmuggelt. Trotzdem einmal schön solche “Live-Videos” zu sehen – hat was von einem “Blair Witch Project”-Kunstprojekt. “In Holland ist nun eine Künstlergruppe zur Tat geschritten: Unbekannte haben am Montag drei Museen (Maastrichter Bonnefantenmuseum, Groninger Museum und das Museum de Fundatie in Heino/Wijhe) geentert und ihre Kunstwerke zurückgelassen. In einem Bekennerschreiben klagte die Gruppe “Eigen Werk” über die Präsenz immer derselben Kollegen und verkündete trotzig: “Wir finden, dass auch wir hier einen Platz verdienen.” Am besten die Aktion in Groningen: “Dort vermeldeten Überwachungskameras des Museums zwar die Präsenz einer Großskulptur. Doch beim Lokalaugenschein war nichts mehr zu finden. Ob es sich hier um eine eisige Fata Morgana, eine Videoprojektion oder gar im besten Dada-Sinne um ein durchsichtiges und für Normalaugen unsichtbares Kunstwerk handelt?” Via: FAZ, 14.1.2010

Update, 15.1.2010: Jeroen Bosch von Trendbeherr hat mich gerade aufgeklärt: Die Aktion ist ein Fake – und ein inszenierter Marketing-Viral für die niederländische Jugend-Kunstinstitution Kunstbende. Danke, Jeroen!

4 Responses to “MuseumKraak/Eigen Werk: Artdropping / UPDATE”

  1. p. Says:

    wobei man sagen muss…
    hätte man die böse absicht, so ein artdropping zu faken, würde das wahrscheinlich dreimal echter aussehen, als die videos!

    mit anderen worten: es sieht so unglaublich gefaked aus, dass es wenn überhaupt nur deswegen authentisch wirkt, weil es mies gemacht ist.

    p.

  2. frankAB Says:

    eine Frage bleibt aber noch. Wie haben die es geschafft reinzukommen?

  3. JB Says:

    Its a setup, marketing for Kunstbende, a dutch art for youth institution.

    But the nice thing of this viral that what s not forgotten is that the security of the three musea is utterly bad.

  4. jeroen j Says:

    as JB told, its a stupid fake

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