
“Wie monochrom einen Wachstumsmarkt in die bildende Kunst copypastet und ihm beim Wachsen zusieht“
monochrom und die Lord Jim Loge zeigen “Re: AW: (Wir) Fwd: Loge etc / OTS-Auss.f.Ubernahme; oel / businessplan // WICHTIG; wer?“ - bis 15. Juni in der Wiener Galerie Bleich-Rossi. Das Projekt ist eine “Geschichte über Kunst, den Markt und Produkte (denn letztere sind wir alle) – in Form von zwölf Ölgemälden. 1985 gründeten einige Künstler – Kippenberger, Schlick, Oehlen, Bauer – in einer schnapsschwangeren Antikunst-Kunst-Nacht die “Lord Jim Loge”, benannt nach Joseph Conrads Romanfigur. Dies ist die Geschichte wie die Loge gegründet wurde, wie das Kritzellogo “Sonne Busen Hammer” nebst Wortmarke “Keiner hilft keinem” entstand, wie die Loge auf der renommiertesten Kunstausstellung der welt präsentiert wurde, wie die Loge (hohes symbolisches Kapital, geringes reales) langsam zerfiel und sich beinahe verflüchtigte, wie die Loge von monochrom in Form einer feindlichen Übernahme gekauft wurde, wie monochrom sie neustartete und den Franchise anwarf, wie monochrom die Art-Consulting-Agentur Teyssandier-Springer aus dem Boden stampfte, wie Teyssandier-Springer sich eher unschön um die Logen-Rechte kümmerte, wie monochrom die Coca-Cola Company crackte und das Ergebnis in die Volksrepublik China outsourcte.” (1) Via: Kommunikationsguerilla


