“Alexandr Wolodarskij wurde im November bei einer Aktion vor der Werchnowa Rada, dem ukrainischen Parlament, verhaftet. Er hatte mit einer anderen Aktivistin nackt einen Geschlechtsakt imitiert, um auf die erstarkende Zensur des ukrainischen Staates hinzuweisen. Nach seiner Verhaftung drohen Wolodarskij bis zu fünf Jahre Haft, weil ihm nach Artikel 2 des Paragrafen 296 („durch Gruppen vollzogenes Rowdytum“ / Landfriedensbruch) der Prozess gemacht wird. Nach anderthalb Monaten in Untersuchungshaft kam Wolodarskij, der unter dem Namen Shiitman bloggt, jetzt frei.” Metronaut hat ein lesenswertes Interview mit ihm geführt: “Es gibt drei Richtungen der Zensurtätigkeit: Sexualität, Gewalt und „politische Inkorrektheit“. Pornographie wird offiziell als gemeingefährliche Erscheinung in eine Reihe mit Rechtsextremismus gestellt, erotische Kunstwerke werden oft als Pornographie bewertet.”

3 Responses to “Metronaut: Interview mit Alexandr Wolodarskij”

  1. John F. Nebel Says:

    Der gute Mann heißt Wolodarskij. Mit S. Das hatte ich auch einmal falsch geschrieben.

  2. zwen Says:

    das nenne ich provikation!!!

    mehr kann ich dazu nicht sagen – respekt!

  3. rebel:art » Blog Archive » Nudistische Offensive: Nacktdemo in Hamburg & Berlin Says:

    [...] um unsere Solidarität mit dem ukrainischen Blogger, Zensurgegner und Aktionskünstler Alexandr Volodarsky zu zeigen. Volodarsky wurde am 2. November 2009 für eine ähnliche Aktion verhaftet, weil er mit [...]

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