






Seit Jahren fotografiert Julian Röder Proteste gegen die G8-Gipfel. “Der Betrachter bekommt nicht diejenigen präsentiert, gegen die sich der Protest konkret richtet, sondern das “Drumherum”. Und das in allen Details, sehr ästhetisch: “Waschbrettbauch und Plastersteine.” In manchen Bildern könnte der Standpunkt des Fotografen der Standpunkt eines Beteiligten sein: Ganz nah dran. In anderen Bildern ist wiederum eine gewisse Distanz zu spüren: Handelt es sich bei der Demo nur um einen politischen Akt? Ist es eine Inszenierung? Oder eine ganz spezielle Variante einer modischen Action- und Spaßkultur?” (*) – Beängstigende Ähnlichkeiten zu den Dokumenten der Protestkultur bietet dabei die Serie “Mediamarkt” (die letzten zwei Bilder) die den Sturm auf den Berliner Mediamarkt zeigt. Also: Das revolutionäre Potential ist da – leider nur für geile Geiz-Schnäppchen. Via



Comments
Danke für den Tip! Das kannte ich noch nicht.
Ich finde die Fotos sehr ansprechend und authentisch.
Gruss, Muling
Sehr beeindruckende Bilder. Die Photos aus den europäischen Slums geben mir besonders zu denken.