Julian Röder: Schlachtengemälde
August 1st, 2008







Seit Jahren fotografiert Julian Röder Proteste gegen die G8-Gipfel. “Der Betrachter bekommt nicht diejenigen präsentiert, gegen die sich der Protest konkret richtet, sondern das “Drumherum”. Und das in allen Details, sehr ästhetisch: “Waschbrettbauch und Plastersteine.” In manchen Bildern könnte der Standpunkt des Fotografen der Standpunkt eines Beteiligten sein: Ganz nah dran. In anderen Bildern ist wiederum eine gewisse Distanz zu spüren: Handelt es sich bei der Demo nur um einen politischen Akt? Ist es eine Inszenierung? Oder eine ganz spezielle Variante einer modischen Action- und Spaßkultur?” (*) – Beängstigende Ähnlichkeiten zu den Dokumenten der Protestkultur bietet dabei die Serie “Mediamarkt” (die letzten zwei Bilder) die den Sturm auf den Berliner Mediamarkt zeigt. Also: Das revolutionäre Potential ist da – leider nur für geile Geiz-Schnäppchen. Via
August 1st, 2008 at 3:03 pm
Danke für den Tip! Das kannte ich noch nicht.
Ich finde die Fotos sehr ansprechend und authentisch.
Gruss, Muling
August 1st, 2008 at 8:22 pm
Sehr beeindruckende Bilder. Die Photos aus den europäischen Slums geben mir besonders zu denken.