Kill Billy: Frappant vs. Ikea

September 13th, 2009

Kreative Protestkampagne gegen den geplanten Ikea in Hamburg. Hä? Um was geht´s? “Es heisst, Ikea wäre die Lösung für den Stadtteil. Wer aber ist der Stadtteil? Das sind die Anwohner, hauptsächlich sozial schwache Familien. Das sind wir, die “Künstler und Kreativen”, die zum größten Teil mittlerweile selbst in diesem Gebiet leben. Das ist der Einzelhandel, der sich über die letzten zwei Jahre übrigens sehr positiv entwickelt hat und eine reiche Vielfalt an Läden stellt. Ikea wäre für diesen Stadtteil, wie er jetzt lebt, der Untergang. Wenn das gewollt ist, stellt sich die Frage, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft allgemein entwickeln sollte. Die Politik schreit Krise und dass Staat und Wirtschaft den Lebensstandart und Unterhalt des Einzelnen nicht mehr sichern können. Die Verantwortlichkeit für die Qualität des eigenen Lebens und Überlebens liegt wieder beim Individuum. So sollte individuelle Aktionskraft und Eigeninitiative in ihrer Souveränität unterstützt werden und nicht in dem Moment ausgebremst werden, in dem sie gerade beginnt zu florieren.” Mehr über das Frappant und die dort lebenden Künstler hier. Und das Kill-Billy-Video ist hier.

5 Responses to “Kill Billy: Frappant vs. Ikea”

  1. Schorsch Says:

    Warum wäre IKEA der Untergang für den Stadtteil? Das will ich nicht so richtig verstehen…
    Leute von den umliegenden Stadtteilen kommen, kaufen ein und fahren wieder. Also mehr Verkehr, das ist schlecht. Aber sonst? Die machen da ja sonst nichts ausser durchfahren. Oder geht es um die Optik des riesigen gelben Klotzes? Das wär nen Argument, ok :-)
    Oder geht es um die Verdrängung von Einzelhandel? Die Frage ist dann aber: Wieviele Möbelgeschäfte gibt es dort, die wegen IKEA zumachen müssen? Ich glaube eher wenige, da das heute schon stark spezialisierte Läden sind (Second Hand/Retro, Massanfertigung, etc.)
    Was ist denn mit den Arbeitsplätzen, die so ein Laden schafft? Dürften ca 100 Vollzeitstellen sein + nochmal soviele Teilzeitstellen.

  2. til Says:

    ja. danke. ja!

  3. rebel:art » Blog Archive » Manifest: “Not In Our Name” & Recht auf Stadt! Says:

    [...] das Gängeviertel sollen geräumt werden. (Mehr zum Gängeviertel auch hier und hier, zum Frappant hier und am Samstag, 7.11., 11-19 Uhr ist der Tag der offenen Ateliers! Geht vorbei, informiert Euch und [...]

  4. Impressionen aus Altona – bevor IKEA kommt | funkygog Bauen Says:

    [...] Auf der anderen Seiten viele kritische Stimmen. Diese sind meist kreativer umgesetzt. Zum Beispiel der Spruch: “Kill Billy” siehe: Rebel Art-Frappant vs. Ikea [...]

  5. rebel:art » Blog Archive » Zurück zum Beton: Frappant, Hamburg Says:

    [...] bei “Ja”, und stimmten damit der Bürgerinitiative “Pro Ikea” zu.” Was verpasst? Darum geht’s! Aber noch sind die Künstler da – und noch wird gefeiert & besetzt! Also diesen Samstag [...]

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