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Faile-Diebstahl in Berlin

Der Graffiti-Klau geht weiter! Inflagranti erwischt: Professionelle Restauratoren entfernen in Berlin vier Arbeiten der New Yorker-Gruppe Faile (S-Bahntrasse Dircksenstr., neben dem Alexa). Erst im Februar wurden zwei Werke von Banksy im Auftrag eines Privatmanns von einer Berliner Friedhofsmauer gesägt. Damals erzählte der Restaurator Carsten HĂĽttich dem Kunstmagazin art: “UrsprĂĽnglich waren Graffiti ein Reinigungsproblem. Im Zuge des wachsenden Interesses an Street Art richtet sich das Augenmerk darauf, diese unbeschädigt von der Wand abzunehmen. Irgendwann sprechen einen Sammler an.” Mehr zum Banky-Fall auch hier. Vielen, vielen Dank fĂĽr die Info und Bilder, Kito Nedo + Bruder!

Comments

15 Comments so far. Leave a comment below.
  1. !YO!,

    Jetzt drehnse bald völlig frei!
    Da könnte mensch doch lustige Aktionen machen, mit gefälschten Werken, in denen sich winzige “Fehlerchen” eingeschlichen haben…dann bepissen sich die KunstsammlerInnen, weil se nicht mehr wissen was “echt wertvoll” ist und was nicht.

    °[o____x]°

  2. *A,

    Hey !YO!,
    Das ist ne verdammt gute Idee! Man sollte wahrscheinlich wirklich ganz Berlin mit gefälschten Banksy-Werken überfluten! Aber wahrscheinlich würden die Sammler dann Experten anheuern, um Fälschungen zu entlarven. Aber dieses Bild würde ich trotzdem gerne sehen: Der Wissenschaftler im Laborkittel untersucht in Kreuzberg mit einem Mikroskop ein Graffito nach seiner Echtheit ;)

  3. schön dass sie gleich auch alle vier genommen haben, eins hätte ja nicht gereicht.. junge junge, da kann man echt nur mit dem kopf schütteln!

  4. womit wir wieder den begriff “streetart”
    ad absurdum gefĂĽhrt hätten…

  5. Das geht gar nicht mehr… Und auf der Fahne stand mal “unverkäuflich und vergänglich”!

    Street Art könnte echt ne gute Altersvorsorge werden… drauĂźen alles abhacken und in die Bude hängen. Man sollte wohl nicht mehr Street Art machen, sondern gleich PRIVATE ART und in die Buden gehen, die Wohnzimmer bombem!

  6. try to do this with graffiti, he he!!

  7. !YO!,

    Und auf der Fahne stand mal “unverkäuflich und vergänglich”!

    So schlimm find ich´s jetzt nicht. Ist halt ne ambivalente Sache.
    Einerseits verkleidet BANKSY sich um seine Sachen in ein Museum zu hängen. Dann ist´s für alle real.
    Und wenn sich jemand seine Sachen ins Museum holt ist´s für alle auf einmal fake.

    Ich find nur den Zirkus lustig, den die Kulturindustrie auffĂĽhrt. Das kommt mir so vor als ob der ganze HĂĽhnerstall ausflippt, weil eine von ihnen ein ganz besonders groĂźes Ei gelegt hat…

    Die Idee mit dem Wohnzimmer-Bombing find ich echt auch interessant. Typen, die extra Restauratoren engagieren, die Bude voll ballern. Höchst kriminell, höchst amüsant.

  8. llllllllll,

    mann mann.
    mach mich irgendwie wĂĽtend, dass die bilder klauen, die fĂĽr die allgemeinheit bestimmt sind, um damit kohle zu machen. wichser.

    ‘wohnzimmer bombing’, hehe, das wär’ was..

  9. Zum GlĂĽck habe ich die bereits digital gesichert:
    Faile am Alex

  10. Wo ist das Problem? Wenn ich als KĂĽnstler ohne Nachfrage ein StĂĽck Wand fĂĽr meine Arbeit nutze, kann ich danach ja schlecht eine Garantie einfordern, dass mein Kram dann auch dranbleibt. Und “Kommerzialisierung” ist als Gegenargument mittlerweile auch nicht mehr viel wert…

  11. Jon,

    Ă„hem, also ich verstehe hier was nicht – das sieht mehr nach ‘ne Platte drauf genagelt aus als dass ich da weniger sehen könnte.

    und aber
    @Florian
    >>Und “Kommerzialisierung” ist als Gegenargument mittlerweile auch nicht mehr viel wert…

  12. llllllllll,

    na das stück wand gehört ja irgendwie allen.

  13. das wär die Idee für insolvente Haus/ Ruinenbesitzer.
    1. einfach alle fenster mit platten zuschrauben,
    2. warten bis “kĂĽnstler” kommen.
    3. Platten abschrauben, verkaufen,
    4. neue platten anschrauben
    5. weiter bei 2.

    REICH werden.
    Neid ernten.
    Hater sammeln.

    Hat fast was von einer eigenen Kunstrichtung.
    wie war das bei Banksy?
    Become good at cheating
    and you dont need to become good at anything else.

  14. Tut sie das? Im konkreten Fall ist es zumindest nicht ganz unwahrscheinlich, dass die Sbahn-Bögen irgendeiner Tochter der Bahn gehören, und wenn bei denen ein findiger Sammler anklopft und quasi “Graffiti-Entfernung fĂĽr lau” anbietet, kann ich mir schon vorstellen, dass die recht kooperativ werden. Ist aber nur wilde Gedankenspielerei…

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