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ENORMUNDIMMENS: “Wolle*P Freundschaftsbändchen”

Erst gestern wieder darüber nachgedacht: Früher hatte man Brieffreundschaften und tauschte sich über Postkarten und Briefe aus, heute postet man an die virtuelle Pinnwand seiner Freunde. In in paar Jahren wird die künftige Generation überhaupt nicht mehr verstehen, warum es früher überhaupt einmal so etwas wie “Papierpost” gab. Schon komisch. Als ich noch Literatur studierte, lasen wir immer in den Briefwechseln bekannter Autoren. Und neulich habe ich auch alte Postkarten von René Magritte in dem Buch “Periode Vache” gesehen – da gibt es unglaublich komische verbale Pointen, bei denen Magritte seine Freunde immer mit “Cher Enculeur”/”Lieber Arschficker” anredet. Was bleibt von all dem, wenn der Akku mal leer ist? Und was bleibt eigentlich nach Facebook überhaupt noch vom Begriff “Freund” übrig, wenn wir alle irgendwie miteinander “befreundet” sind – obwohl man sich noch nie gesehen hat. Heike S. Bühler und Ines Gebhard alias ENORMUNDIMMENS haben sich darüber auch Gedanken gemacht und das “Wolle*P Freundschaftsbändchen” gestaltet – “für mehr “echt” bei Freundschaft.” Via: Mail, danke!

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