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“Die Berliner Imbissbude” als Memospiel

Das Kultbuch “Die Berliner Imbissbude” von Christoph Buckstegens und Jon von Wetzlar (aka Urbane Anarchisten) gibt´s jetzt auch als Memospiel (und Imbissbuden-Citytour): “Sie sind hässlich, schmutzig, stinken, die Gäste lärmen oft herum und richtige Nahrung ist das ja alles nicht. Dennoch sind einige Sterneköche auch bekennende Currywurstesser. Ihre stärksten Gegner haben die Betriebe des Kleinmahlzeitengewerbes in den Stadtplanern und Architekten. Nach deren Meinung ist die unvorhergesehene Besetzung von Stadtraum nicht duldbar, nur Planung, Gestaltung und Genehmigung erlaubt.

Die Anwesenheit der Buden empfinden einige als Provokation, die keinesfalls von Dauer sein darf. So wohnt der Imbissbude das Vorübergehende inne, ein Hauch von Anarchie umweht sie. Damit erklärt sich auch ihre Beliebtheit: hier wird auf Etikette keinen Wert gelegt, selbst Kinder dürfen beim Essen rumsauen wie sonst nirgendwo. Die Aufnahme der Mahlzeit, als Ritual verstanden, wird vereinfacht durch ein begrenztes Angebot an Speisen, die dem Verzehrwilligen vorportioniert oder vorgeschnitten angeboten werden. Das vereinfachte und direkte Bestellwesen ermöglicht eine schnelle Abfertigung und so treffen sich an der Imbissbude besonders eilige Konsumenten im Vorübergehen.” Via: Mail

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