Popular Tags

Month Februar 2010

Der goldene Bettler aus Darmstadt


Fotos: Jan Störkel

Zum Thema “Mit recycelter Kunst Geld verdienen”: “Heute möchte ich mich mal um einen rebel:art-Beitrag bewerben: Ich habe gestern in Darmstadt einen goldenen Bettler installiert. Ursprünglich war das ein Selbstbildnis aus Gips von meiner Freundin für ihr Studium. Als ich das Teil wegschmeißen wollte, kam mir die Idee die Figur nochmal zu benutzen. Die Reaktionen waren teils wie erwartet “Wundern beim Vorbeigehen”, aber zum anderen Teil haben ihn viele gar nicht wahrgenommen oder sogar Geld gespendet, darunter auch welche die das Gold erkannt haben (vielleicht hielten sie ihn für ein Straßenkünstler…). Jedenfalls hat der Bettler in einer Stunde 4,22 Euro verdient! Ich hab dann den Fehler gemacht, die Figur vor nen richtiges Schaufenster zu stellen (obwohl ich die Fotos mit den Schaufensterpuppen super finde), und so hat die Polizei ihn konfisziert. Allerdings war ich da gerade etwas essen und hab das nur noch zum Schluss mitbekommen, leider ohne Kamera. Das war die Story.” Schöne Geschichte, danke, Matty! Via: Mail

Galerie Urban Art Info @ ART


Dtagno und Tryone: “Wir sind nicht die Affen in deiner Horde!”, Ausstellung vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2009, Performance (Foto: Jürgen Große)


Jan Danebod: “Gemeinsam für die Stadt” vom 11. Juli bis zum 8. August 2009, Innenansicht der Galerie (Foto: Jürgen Große)


Swoon und Ben Wolf: “Squinches and Pendentives”, Ausstellung vom 26. September bis zum 24. Oktober 2009, Ausstellungseröffnung (Foto: Kathleen Waak)

Noch immer meine Lieblingsadresse in Berlin: Die Galerie Urban Art Info. Bei ART gibt’s ein kleines Interview mit Jürgen Große. Beste Anekdote: “2003, bei der Eröffnung der Ausstellung von SWOON und Solovei, stand ein Eimer weiße Farbe in der Galerie rum. Irgendwer hat ihn geschnappt und ist damit raus gegangen und zwar bis zur Polizeiwache, die nur 30 Meter weiter war. Dort hat er dann die ganze Farbe im Eingang ausgekippt. Da der Eimer ein Loch hatte, führte eine weiße Farbspur direkt zurück zur Galerie. Wir haben das erst am nächsten Tag bemerkt, an dem Abend war ja so viel los. Um von uns abzulenken haben wir schnell die Farbspur bis in den Wedding verlängert.”

How to Explain the Art World

Popaganda-Film von Ron English: “how to explain the art world to a dead hare”.

Mitmachen: Papergirl #5

PAPERGIRL #4 from Papergirl on Vimeo.

Nicht verpassen: Das Kunstprojekt Papergirl geht in die 5. Runde. Deadline ist der 19. Mai 2010. Das Thema für den Call for Contribution ist “Höhepunkt”. Das Papergirl Festival 2010 ist ein über 3 Wochen laufendes Kunstprojekt bestehend aus Ausstellung, Workshop, Camp/Symposium und Verteilaktion.
* Jeder der möchte kann mitmachen, indem er Arbeiten einreicht und/oder beim Verteilen hilft.
* Papergirl wird wie eine Zeitung verteilt, aber nicht editiert oder gedruckt, sondern besteht aus künstlerischen Originalen, die gerollt werden. Jede Rolle ist ein Unikat.
* Man kann die Kunstrollen nicht käuflich erwerben und sie werden nicht an Abonnenten, sondern an zufällige Passanten verteilt.
* Beim Verteilen vom Fahrrad aus muss man schneller reagieren als man denken kann. Dadurch übernimmt der Zufall eine große Rolle. Es bleibt keine Zeit für Schubladendenken bei der Auswahl der Empfänger.
* Der Gedanke, Kunst vom Fahrrad aus zu verteilen, entstand auf der Suche nach neuen Wegen, Kunst unmittelbar und gemeinsam mit Anderen in die Gesellschaft zu tragen. Bevor die Kunst verteilt wird, werden alle eingereichten Beiträge in einer Ausstellung zum Anfassen und Durchblättern für den Besucher präsentiert.” Mehr auch hier und hier, via.

Apropos Sprechgesang

Als Ex-MC muss ich so etwas natürlich auch posten: Deutscher Hip-Hop auf den Punkt gebracht! Via

Einladung: GuteSeiten im Kunstverein Hamburg

Die Gute SeiteDie Gute Seite
Flyer von Gebrauchsgrafikundso – woher auch sonst! DANKE, ich liebe Euch!

Jetzt kommt’s richtig dicke: Vom 3. bis 14. März gibt’s die Ausstellung “GuteSeiten Reading Room” im Hamburger Kunstverein – die besten Magazine aus der GuteSeiten-Zinothek.

Zur Vernissage am Dienstag, 2. März, ab 17 Uhr, stellen sich die besten Magazinmacher aus ganz Deutschland (und der Schweiz) persönlich vor – und präsentieren ihre Druckerzeugnisse. Live dabei sind Balkon & Garten (Berlin), klubfoto (Hamburg), der:die:das: (Zürich), Die Nacht (Trier), Gudberg (Hamburg), Klebstoff & Mandy (Dresden), Nicht Jetzt! (Hamburg), Ein Magazin über Orte (Berlin), Nude Paper (Hamburg), Screenshots (Berlin), Spring (Hamburg), SpaceMag (Hamburg), Shake Your Tree (Stuttgart / Berlin), Supra (Hamburg), Laser Magazine (Hamburg) und Low (Dresden).

Und am Freitag, 5. März, Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr, wird der 1. GuteSeiten-Award verliehen! Aber nicht einfach so, sondern es wird ein richtig spektakuläres Experiment geben: GuteSeiten präsentiert “7live – Deutschlands erstes Live-Magazin“! Kein Papier, kein Online-Content, kein Abo – dieses Magazin existiert nur für eine Nacht und nur an diesem Ort! Autoren aus den Bereichen Mode, Musik, Kultur, Kochen, Sex präsentieren eine Reportage, eine Kolumne oder ein Thema in jeweils 7 Minuten. Und alles in einer 75-minütigen Live-Show! Mit dabei: Felix Kubin, Chris Köver, Till “Pornorazzi” Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber.

Der Eintritt für die Magazin-Messe und das Live-Magazin sind kostenlos! Also früh kommen und sich einen Platz in der ersten Reihe sichern. Hier schon mal ein erster Vorgeschmack bzw. das Inhaltsverzeichnis (und schon einmal ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten: wir schreiben Geschichte an diesem Abend!):

EDITORIAL
Alain Bieber (GuteSeiten)

Musik
Chris Köver (Missy Magazin)
“Was hast du dir dabei gedacht?” – Live-Song und Live-Interview mit DJ Pattex von School of Zuversicht

FEINSCHMECKER
TV-Koch Hans Dampf alias Jürgen Isenbart (Original Koch Kunst Kurs Klub):
“Das perfekte Hors d’ oeuvre” (Live-Kochperformance)

BLUTGRÄTSCHE
Charly Trakto, Lucas Flasch und Fartboy (Supra Magazin):
“Recht auf Stadt – Recht auf Stadion”

STYLEGUIDE
Trendscout und Modejournalistin Nicolette Scharpenberg (X-Ray, Style in Progress):
“Hamburg City Cycle Chic” (Live-Fashionshow)

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS!
Die Künstlerinnengruppe SPRING, die seit 2004 jährlich das gleichnamige Magazin mit Beiträgen zwischen Kunst und Comic herausgibt, veranstaltet an diesem Abend ein zeichnerisches Improvisationstheater. Auf Zuruf des Publikums zeichnen, schnippeln, kritzeln oder malen sie ein Bild, ein Comic, eine Reportage – in so viel Versionen wie Springerinnen auf der Bühne sind. Anschließend werden die Ergebnisse versteigert.

KOLUMNE
Journalist Peter Lau (Effilee):
“Input – Gedanken zur Esskultur”

LIEBE, SEX UND ZÄRTLICHKEIT
Journalist und Ex-Pornodarsteller (Pornopedia.eu) Till “Pornorazzi” Kraemer:
“…und täglich grüßt der Tripper”

REISEN UND FREIZEIT
Schroeter & Berger (Büro für Lösungen):
“Flanieren im Schweinesystem”

TON- UND KLANGFORSCHUNG
Felix Kubin (Gagarin):
“Historische Geräusche”

MEDIENRESSORT
Ale Dumbsky (Radar Filmfestival), Florian Waldvogel (Kunstverein Hamburg), Karsten Henning (ART – Das Kunstmagazin), Heike Grebin (HAW):
“Preisverleihung des 1. GuteSeiten-Awards für das beste unabhängige Magazin”

MODERATION
Matthias Weber (Checkdisout.com), Sara Maria Manzo (Henri Nannen Schule)

KONZEPT UND GESTALTUNG
Jana Deters und Gebrauchsgrafikundso

SOUND DIRECTION
DJ Penthouse

Street View in Bergen

Fuck Google auf Norwegisch: “When Google’s Street view came to the streets of Bergen, Norway, some locals gave it a traditional viking welcome.” Via/Via

H5: Logorama

Yeah, Logoterror als Hollywood-Klischee-Gangstergeschichte: “Seit 1996 gestaltet das französische Künstler-Team H5, bestehend aus François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain, Logos und Corporate Identities für unzählige Marken und Bands. Dem von der Kritik gefeierten Video zu Alex Gophers „The Child“ folgten weitere Musik-Clips (u.a. für Massive Attack und Goldfrapp) und ein Kurzfilm von H5: Logorama. Der Animationsfilm wurde im vergangenen Jahr bereits mit einigen Awards ausgezeichnet und ist bei den diesjährigen Oscars in der Kategorie „Best Short Film (Animated)“ nominiert. Zurecht: Das Meisterwerk erzählt eine brutale Hollywood-Klischee-Gangstergeschichte vor einer Kulisse aus etwa 2.000 Markenzeichen und -maskottchen und man kann den etwa 17 Minuten langen Film vermutlich zehnmal sehen und immer wieder Neues entdecken.” Via

Release: Spacemag #2 – ”Gaffa Urbanismus”

Unsere urbanen Freunde vom SpaceMag feiern ihre zweite Ausgabe: “Das spacemag #2 befasst sich mit einem multiurbanen Phänomen allgegenwärtiger Stadtproduktion. Gaffa Urbanismus ist ein gesellschaftsrelevantes Thema, das parallel zu konventionellen Stadtentwicklungsprozessen verläuft. Im Vordergrund steht dabei die Aneignung und Mitgestaltung der Stadt. Das Heft präsentiert eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen zum Gaffa Urbanismus. Es spiegelt dabei urbanistische, architektonische und ökonomische Sichtweisen ebenso wider wie künstlerische Positionen und persönliche Geschichten.” Erste Bilder von PARASITES#2 sind übrigens auch schon dabei! Also nicht verpassen: Das druckfrische Magazin wird am Freitag, den 26.2.2010 in der Hamburger Art Lawyer Gallery präsentiert. Und bei der großen Hamburger Magazin-Messe am Dienstag, 2. März, im Hamburger Kunstverein ist das SpaceDepartment natürlich auch dabei!
Und wer’s schon mal vorbestellen möchte (12 Euro + 2 Euro Porto) mailt an magazin (ät) spacedepartment.de! Via: Mail

Fuck your blog

“Kreuzberg wie ich es liebe…”, schreibt mir Kito und schickt mir dieses Bild! Danke! Und das nehme ich persönlich – und sach nur: Ne, ne, fuck your blog!