PARASITES #1: Encastrable – noch 21 Tage
August 29th, 2009

Unsere Vorfreude wächst: In genau 21 Tagen startet das neue Ausstellungskonzept PARASITES in Hamburg. Vier Mal im Jahr soll es dann subversive, radikale und illegale Ausstellungen mit internationalen Künstlern in Hamburg geben. Und los geht es am 19. September (18 Uhr) mit dem französischen Duo Encastrable, die ihre temporären Skulpturen illegal in Baumärkten errichten. Seit heute ist die Webseite für das Projekt live – und bringt das Konzept perfekt auf den Punk: Im Hintergrund, quasi als Wirt, laufen diverse Webseiten von Baumärkten. Schöner kann man das Konzept nicht visualisieren – mal wieder ein neuer Scoop der Hamburger Gestalta aka Gebrauchsgrafikundso. Via: Mail
Ostrale 2009
August 29th, 2009

Thomas Prochnow: “Badeausflug”


Matias Bechtold baut futuristische Stadtlandschaften mit Wellpappe


Thomas Bratzke vercheckt mit Zast Real Estate wieder Graffitiflächen: “Zast Real Estate möchte die Bevölkerung auf ungenutzte, städtische Räume und ihr Gestaltungspotential aufmerksam machen. Klienten können sich über katalogisierte Spots und Locations informieren, sich nach Absprache beraten lassen, und haben dann die Möglichkeit ihre Ideen und Alternativen für die zukünftige Erscheinung dieser Orte im Büro selbst zu skizzieren.”
Mehr Impressionen von der Dresdner Ausstellung Ostrale (noch bis 6. September) gibt es hier, die meisten von Evol. Via
Ausstellung: “Various & Gould suchen Arbeit”
August 29th, 2009



Am Samstag, dem 12. September, feiern Various & Gould bei unseren Freunden im Supalife Kiosk ihre erste Berliner Einzelausstellung seit drei Jahren (bis 31. Oktober). “Der Titel “Various & Gould suchen Arbeit” ist dabei Programm: Gezeigt werden die Rabotniki (russisch für “Arbeiter”), eine Serie von Siebdruck-Collagen. Heutzutage ist bezahlte Arbeit knapp und körperliche Arbeit wird immer mehr von Maschinen übernommen. Deshalb wollen Various & Gould den Arbeiter, den “Dinosaurier” unserer Zeit, hochleben lassen!” Via: Mail
Fauxreel: “The Unaddressed”
August 29th, 2009
Vladan Jeremic: “Fleetblick”
August 29th, 2009

Das Poster mit allen Hamburger Kultur-Konfliktherden (IBA, Subvision Festival, Gängeviertel, Deichtorhallen, Sammlung Falckenberg etc.) von Vladan Jeremic gibt es auch hier als DIN A3 auch hier zum Download (3,6 MB), und hier als DIN A1 (10MB): “Nach zweimonatigem Aufenthalt mit Fleetblick und eingängiger Beschäftigung mit der Hamburger Kulturszene stellt Vladan Jeremic die Ergebnisse seiner Nachforschungen vor. Ab 27. August 2009 werden an Kulturorten in ganz Hamburg Plakate zu sehen sein, die die örtliche Szene kartographieren. Dazu traf sich Jeremic mit Vertreterinnen und Vertretern selbstverwalteter Künstlerinitiativen und etablierter Kulturinstitutionen, sammelte Informationen über Kunst- und Ausstellungsprojekte, Kulturproduzenten, Sammler und Mäzene, untersuchte städtische Großprojekte und deren Kulturpolitik. Entstanden ist eine Momentaufnahme der gegenwärtigen Aktivitäten, Diskussionen und Konflikte, die die Hamburger Kulturproduktion prägen. Einen Überblick über die von ihm besuchten Orte kann man auf dem Fotoblog bekommen.
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Ugly Dance Worldcup 2009
August 29th, 2009
Ich gebe es ja zu: Ich habe eine Schwäche für Blödsinn. Oder frei nach Kurt Schwitters: Von allen Sinnen ist mir der Unsinn am liebsten. Deshalb gefällt mir diese beknackte Idee auch ziemlich gut: Ein paar Hamburger rufen zur ersten Weltmeisterschaft im Hässlichtanz auf, dem Ugly Dance Worldcup 2009. “Nachdem die Musik der epochalen Tänze der vergangenen Jahrhunderte – vom Walzer, über Lambada und Breakdance zum Jumpstyle – verklungen ist, erobert ein neues Phänomen die Parkettböden und Tanzmatten von Reykjavik bis Rio de Janeiro: UGLY DANCE! Der ursprünglich von gelangweilten kapverdischen Großstadtjugendlichen entwickelte Tanzstil versteht sich als Gegenentwurf zu dem in der weltweiten Clubszene getanzten semieleganten Einheitsbrei. Im gleißenden Licht der Diskokugel wird damit eine neue Ästhetik des Abschaums eingeführt, die sich als ironische Weiterentwicklung althergebrachter Rituale versteht und den gleichgeschalteten Dancern ihre hässliche Fratze im Spiegel vorhält. UGLY DANCE greift um sich und hinterlässt auf den weltweiten Tanzfluren sowohl schwerste Verwirrung als auch größtmöglich Entzückung. Eine neue Jugendkultur erhebt sich! Die Zeit ist nun reif den Ausdruckstanz der Moderne aus dem Untergrund ins Stroboskopgewitter der Disco-Bühne zu ziehen. Der erste internationale Ugly Dance World Cup am 10. Oktober 2009 in der Hafenstadt Hamburg wird die Weltelite der Besten der Besten versammeln und eine Tanzshow von nie für möglich gehaltenem Ausmaß abfeuern.” Via: Mail, danke Jacob!
Watchlist: Pathetic Sympathy Seekers
August 29th, 2009


Sehr sympathische Performances der Künstlergruppe Pathetic Sympathy Seekers: Während einer Performance wurden sie von einem Hund geführt und verfolgten und imitierten ihn, sie gingen, rannten oder ruhten sich so wie er aus; und bei einigen Baumstümpfen übernahmen sie die Rolle von Bäumen. Via
Rotterdam: “For Security Reasons”
August 26th, 2009

Harmen de Hoop (NL)

Jeroen Jongeleen (NL)

Desiree Palmen (NL)
Aktuelle Ausstellung (28. August bis 18. Oktober) im MAMA Rotterdam mit Stylianos Schicho (AT), Jeroen Jongeleen (NL), SpY (ES), Harmen de Hoop (NL), Antoine Schmitt (FR), Desiree Palmen (NL), Fabian Bechtle / Stefan Reuter (DE) und Sander Veenhof (NL) zum Thema “Sicherheit”. “In order to ensure our national security we have been introduced to camera surveillance, Civilian net, telephone taps, RFID-chip, alarm phase orange, preventive body-searches, vagabond-prevention-strips, coffeeshop free areas around schools, the behind-the-front-door policy, the Mosquito, the Taser, the public transport chip card, a ban on public gatherings and the zero-tolerance policy. We observe each other and every single suitcase due to the ‘together against terrorism’ campaigns. For many people security measures are experienced as positive and effective. However well intended though, they limit our actions. The exhibition “For Security Reasons” investigates the balance between safety and playfulness and displays a critical point of view on the latest developments in security. The exhibited art shows where there is space for playfulness in a society where security measures are more or less inviolable.
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Anti-Plakat 2009: ver.di (V.)
August 26th, 2009





Die ver.di-Jugend über ihre Wahlbustings: “Die Aktion gegen die Nazis ist Teil unserer aktuellen Kampagne “Was soll Politik?”. Wir sind damit in diesem so genannten “Super-Wahljahr” gestartet, um zu zeigen, was die Jugend hier im Land von der aktuellen Politik und ihren Macherinnen und Machern hält. Ein wichtiger Teil davon sind unsere Adbusting Aktionen.” Via. Passend dazu: “Eine interdisziplinäre Studie zu der Wirkung von Wahlplakaten an der Universität Wien soll Erkenntnis bringen. Markus Wollschläger im Gespräch mit Prof. Dr. Günther Burkert-Dottolo, welcher die Studie leitete.” (Interview zum Download, via). Historie: CDU-Remix; Castor & Pollux (I); Sicher Ficken (II.); Kitty (III.); atm (IV.). Schickt (eigene oder gefundene) Détournements, Fakes und Wahlplakat-Bustings zur Bundestagswahl 2009 bitte weiterhin an: propaganda|at|rebelart|punkt|net – danke!





