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Month Mai 2008

Midas Project, Barcelona

Noch ein Urban-Art-Projekt aus Barcelona. Diesmal: Ein Sprayer mit Hang zur griechischen Mythologie. Das “Midas Project” – zur Erinnerung: Midas war der gierige und dumme König, der sich wünschte, dass alles, was er berühre, zu Gold würde. Und der daran fast starb, da natürlich auch seine Speisen und Getränke zu Gold wurden (*) – “is a reflexion about our urban landspace and all wich involves, questioning its aspect and its real need. Are a collection of soft and “golden” interventions, that breaks the diary and normal point of view of the person. Redefine, communicate and settle the gaps to problems between public space and society are my main ambitions”. Via

Barcode Building

Ehrliche Architektur: Shopping-Mall in St. Petersburg von Vitruvius & Sons. Via

Brody & Paetau: DogCarpets – Das Interview

Normalerweise habe ich vielleicht so zwischen 0 und 2 Kommentare zu einem einzelnen Post: Aber der Beitrag über das Projekt “DogCarpets” von Brody & Pateau ging durch die Decke. Und zwar so richtig: Bis heute gab es dort insgesamt 51 Kommentare – auf deutsch, englisch und spanisch. Unnötig zu erwähnen, dass die Kommentare von “Sick bastards” über “Fucking Disgusting” bis zu “awesome and provoking” oder “Wow, that’s cool” alles beinhalteten. Jetzt gibt´s endlich ein Interview von dem Künstlerduo Ondrej Brody & Kristofer Paetau zu ihrer Arbeit “DogCarpets – A series of taxidermised dogs (and a cat)”, 2007 – und bevor es wieder Dutzende Beschimpfungen hagelt: bitte erst lesen, dann denken, dann kommentieren!

What is this project about?

Ondrej: The dog carpets are essentially about society’s hypocrisy. It questions the special status that dogs and cats have in our, western society. Although we can see that in China, despite the local culture and cuisine, the pet culture is on its rise as well. The Bolivian experience was about hypocrisy as well, but it involved on a larger and direct scale mechanisms and structures within the society.

Kristofer: It’s about the tradition of producing carpets with wild animals as a hunting fetish. But in this case we were using an inappropriate animal, a pet – and like this we wanted to question the values behind this tradition. Ondrej was speaking to me about this idea already before the Bolivia show, but when I got the opportunity to participate in that show I thought it would be interesting to realize the dog carpets there with Ondrej, mainly for three reasons: more adventure, lower production costs and the problem of street dogs in South America (in contrast to the beloved inhouse pet in North America and in most European countries). (weiterlesen…)

Subversiv Messe

Welch fantastische Idee: das österreichische “Kunst- und Aktionforschungskollektiv” Social Impact hat die SUBVERSIV MESSE, die “weltweit erste Fach- und Publikumsmesse für Gegenkultur & Widerstandstechnologien” ins Leben gerufen. Das Projekt für Linz09 – Kulturhauptstadt Europas – wird im April/Mai 2009 in Linz stattfinden und “aktuelle Arbeiten, die Herrschaftsverhältnisse und Machtformen auf produktive Weise unterlaufen und sich im öffentlichen Raum Gestaltungsmacht aneignen” präsentieren.

Bis zum 22. Juli können noch Projekte eingereicht werden: Gesucht werden “subversive Highlights aus den Bereichen (politische) Intervention, Mode, (An)architektur, Performance, (künstlerische) Provokation, (satirische) Kunst, Hacktivismus und Aktion”.

Um was geht es konkret? “Neue Technologien, Produkte sowie Praktiken des kulturellen und politischen Widerstandes werden hinsichtlich ihrer Alltagstauglichkeit und Wirksamkeit erprobt; Die Auswirkungen der Rekuperation, – die Übernahme subversiver Techniken durch die kapitalistische (Kultur) Industrie – sowie die Verschränkung von Werbe-, Mode- Musikindustrie mit dem Sexappeal des aktiven politischen Widerstands, werden thematisiert und diskutiert; Subversion schrammt oft den Bereich der Legalität bzw. kollidiert damit, somit werden auch Fragen nach Bestrafung und/oder Repression (etwa durch Verweigerung von Förderungen, durch mediale Nichtbeachtung, aber auch Gefängnisstrafen) gestellt; Zusätzliche Angebote wie Vorträge, moderierte Gespräche, (Produkt-)Präsentationen, Actionführungen durch die Messe oder Workshops, die sich der Weitergabe spezieller Kenntnisse und Techniken sowie dem experimentell-spielerischen Erproben von Ideen, Technologien und Strategien widmen, werden das Messeprogramm abrunden.”

59€

Zwar nicht alles genau verstanden, aber das Projekt 59€ aus Barcelona klingt sehr spannend und hat auch optisch seine Reize: “Cincuentaynueve € recibe el nombre por el coste de retirada de la bicicleta del depósito. 59 €, un gasto que he decidido extrapolar como proyecto artístico y realización personal. La idea consiste en gastar esta cifra en la compra de candados y cadenas, y “aparcar” objetos cotidianos, inútiles y estropeados, que dotan a los semáforos de una vida distinta, los visten de rareza, y ofrecen una lectura singular de la ciudad.” Via

JETZT MITMACHEN: MEMEFEST 2008

Letzte Möglichkeit zur Teilnahme: MEMEFEST 2008 – das jährliche, internationale Festival für radikale Kommunikation. Das Thema diesmal: “Radical Beauty”, die Teilnahme ist kostenlos und noch bis zum 20. Mai möglich! P.S: Und übrigens bin ich auch wieder Teil der “Beyond”-Jury.

Mark Jenkins: The Last Graffiti Artist

Mal wieder Mark Jenkins, “The Last Graffiti Artist”. Unbedingt auch dieses Video anschauen: “Under The Rainbow“. Mehr zu Mark hier & hierVia

Art Eggcident

“Art Eggcident” in Leeuwarden – das neue Projekt des niederländischen Künstlers Henk Hofstra. Mehr zu Hoftra auch hier.

ReSIGNation

ReSIGNation“, Lisha & Co, Berlin. Mehr Roadsigns von Influenza, Mark Jenkins.

Der Schnelldurchlauf

Sorry, für das späte Update. Habe nen kleinen Ausflug an den schönen Bodensee gemacht, bin danach prompt krank geworden & beim Job hat sich auch eine Menge angehäuft. Bin jetzt aber wieder back – und hier also erst einmal, im Schnelldurchlauf, ein kleines Best-of der letzten zwei Wochen!

1. Mai in Berlin-Kreuzberg, Fotowand für Touristen. Foto: saltnvin, via

Rasenmäher-Riots, am 1. Mai, via

“We Hope In Ikea Future”, elfo, Italien, via

Banksy & Freunde beim Londoner Cans Festival, mehr Bilder hier.

Wiener Muschi, via

Nach Moss-Graffiti: Jetzt neu Öko-Graffiti mit Schlamm. Via