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Month April 2008

Rot ist das neue Grün II

David Shrigley, “Imagine the green is red”, 1997. Déjà-vu? Mehr zu Shrigley auch hier, via.

Kommando Tito von Hardenberg: Polylux-Fake

Das „Kommando Tito von Hardenberg“ aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationalen hat es geschafft der ARD-Sendung Polylux einen gefälschten Interviewpartner anzudrehen: “Unser Angriff auf den boulevard-medialen Komplex soll unsere grundlegende Opposition ausdrücken gegen Praktikantenausbeutung und schlechtes Fernsehprogramm; unsere Solidarität gilt all denen, die sich weltweit wehren gegen Staat, Kapital und die ganze andere Kacke. Einem unserer Genossen ist es gelungen, ins Herz der Bestie vorzudringen und nicht nur das Format der Sendung ad absurdum zu führen, sondern auch die von Frau Hardenberg ausgelobten 50 Euro Aufwandsentschädigung der revolutionären Sache zuzuführen. Wir fordern: die Abschaffung von Ausbeutung und Unterdrückung, mehr Klang, weniger Sucht und ein dreizehntes Monatsgehalt für die Arbeiterinnen und Arbeiter der Schiffabwrackungsindustrie von Bangladesch.”

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Watchlist: Kenyon Bajus

Kenyon Bajus work can best be described as graphic satire. From social and political commentary to pop-culture subvertising, each piece is laced with a polluted sense of humor and sarcastic wit bordering on offensive.” Via

Moos Graffiti

Für den umweltbewussten Sprayer von heute: Moos Graffiti.

Hellfeuer-Fick in Barmstedt

Kalkschutzfilter von Hellfeuer-Fick. Da ist kein Adbusting mehr nötig. Via

“Radical Advertising”-Ausstellung

Daniele Buetti, aus der Serie “Good Fellows”, 2003 (© D. Buetti)
“Immer wieder erschaffen Künstler radikale Anti-Anzeigen oder provokative Antimode-Fotografien und werden dann für ihr nonkonformes Verhalten von der Modeindustrie umso mehr geliebt. Deshalb wurde zur Eröffnung der Düsseldorfer “Radical Advertising”-Ausstellung auch der französische Street Artist Zevs eingeladen. Vor den Augen der geladenen Schampus-Schickeria verfremdete er ein Chanel-Logo. Anti-Werbung als Spektakel – nur diesmal wird der Hiobsbote als Messias gefeiert. Und natürlich ist es da nur eine Frage der Zeit, bis ein “Liquidated Chanel”-Logo von Zevs eine Chanel-Handtasche schmückt.” Das musste einfach mal gesagt werden…

Watchlist: Ahmet Öğüt

Fantastische Stickerarbeit: Ahmet Öğüt, “Somebody Else ’s Car”, 2005. Öğüt veränderte zwei parkende Autos mit Klebefolie in ein Taxi und ein Polizeiauto – natürlich ohne die Erlaubnis der Besitzer. Bei der Berlin-Biennale hat er die Haupthalle der Berliner KunstWerke asphaltiert.

artrmx cologne – Ausschreibung noch bis 15. April

Die Kölner Off-Show – “artrmx cologne vol.01” – für junge Kunst (vor allem geht´s um: Fotografie, Streetart, Videokunst und Grafikdesign) startet am 22. August. Noch bis zum 15. April kann man sich an der Ausschreibung beteiligen! Worum geht´s? “Hochkonjunktur der Reize – auf dem Marktplatz der Werbeschreier, Digitalschausteller und Politgaukler pendelt die kollektive Aufmerksamkeit zwischen unzähligen kommerziellen Möglichkeiten. Höchste Zeit für eine private Inventur: Wo stehe ich als Individuum? Welche Entdeckungen, Einsichten und Enthüllungen sind mir präsent? Wo trügt schöner Schein das wahre Sein? Und welche Illusion ist es dennoch wert, auf sie hereinzufallen? Der artrmx e.V. fordert junge Künstler auf: Seht, wo andere nichts sehen! Gesucht sind wache, unkonventionelle sowie originelle Positionen, die die Gegenwart dokumentarisch oder künstlerisch reflektieren.”

Ceci n´est pas le capitalisme…

… und andere schöne Kunst/Design/Media/Activism-Projekte von Noel Douglas und seinem “antikapitalistischem Grafikdesignkollektiv”: Movement of the imagination. Und: Noel plant nächstes Jahr ein Festival “of radical communication” in London.

Legale Wände weltweit

“We always felt like finding walls to paint in foreign countries we visited is kind of pain in the ass. If you don´t know any locals you´re kind of screwed because the information you can get up-front mostly sucks. That´s why we decided to create a web applocation facing that problem. No more vague directions, no more outdated information: www.legal-walls.net.” Schönes Projekt, aber warum eigenlich legale Wände? Zast vermittelte übrigens vor kurzem in einer Kunstaktion alle möglichen Wände und Räume.