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Month April 2008

Watchlist: Alice Musiol

Alice Musiol, “Garten”, 2004 – Salzstangen

Alice Musiol, “o.T. III”, 2007 – Toastbrot/Stecknadeln

Alice Musiol, “Die innere Unsicherheit”, 2002 – Knäckebrot-Installation

Wow, vorgestern in Köln, bei der kleinen & feinen Off-Messe “tease” entdeckt – und begeistert. Alice Musiol, Meisterschülerin von A. R. Penck, “kam als Kind von Polen nach Deutschland. Aus der Biografie erwachsen die selbstgestellten Themen, die Nomadentum und Sesshaftigkeit betreffen. Ihre Installationen aus Toastbrotscheiben (oder Salzstangen, Knäckebrot) können jederzeit und an jedem Ort wiedererstellt werden” (*). Zerbrechlich – und wunderschön. Galeriekontakt

Screening/Download: Graffiti Research Lab

Das New Yoker MoMA zeigt den Graffiti Research Lab-Film “The Complete First Season”. Gibt´s natürlich auch hier zum Download. Und darum geht´s (zensierte Pressemeldung): “From heir origins in the trash room of a non-profit in Manhattan to their emergence as the instigators of an international art movement, Graffiti Research Lab: The Complete First Season documents the adventures of an architect and an engineer who quit their day jobs to develop high-tech tools for the art underground. The film follows the GRL and their network of graffiti artist collaborators (and commercial imitators) across four

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Daniel Eatock: “Trees”

Daniel Eatock, “Trees“: Vandalised trees reoriented, creating new landscapes and giving the trees a new reality. Via

Entschuldigung…

Wo geht´s hier bitte zum Internet? Peter Piller, “Internet access“. Via

Mitschütteln! Shake Your Tree 3

Unsere Freunde vom “Shake Your Tree“-Netzwerk veröffentlichen ein Buch! Und das ist: Wow! “Auf 200 Seiten haben Florian Bayer, Manuel Bürger und Sebastian Haslauer zusammengetragen, was sich ihrem Netzwerk an kreativem Output entlocken ließ: feinsinnige Illustrationen, kluge Essays, banale Witze, mitreißende Prosa und gestalterische Experimente. Das Ergebnis ist spaßig und ernst, brutal einfach und kompliziert verstrickt, raffiniert und geistreich oder roh und schräg.” Und dazu gibt’s noch ein ganz besonderes Leckerli: Das Debütalbum der “Discoghosts“, eine tanzbare Dekonstruktion des Disco-Phänomens. Und das alles gibt’s für sensationelle 15 Euro: in ausgewählten Buchhandlungen, auf der “World Tour” (19.4, Berlin, Unagi Books Galerie; 26.4, Mainz; 30.4, München, Pathos; 1.5, Würzburg, Artkollision; Stuttgart, 3.5, Raum für Urheber) oder eben im Weltnetz. Also:  Mitschütteln & Yeah!

Train Spamming

Wohin mit all dem Spam? Auf die Straße, auf die Züge! Zur Freiheit, zur Sonne und so. Von Luther Blisset, “enlarge your penis”, Amsterdam, 2008. Via: Eko

MEMEFEST 2008

MEMEFEST 2008, das jährliche, internationale Festival für radikale Kommunikation, geht los! Das Thema diesmal: “Radical Beauty” – und es gibt wieder vier Kategorien: “Kommunikation”, “Soziologie”, “Kunst” und “Beyond”. Der Einsendeschluss ist der 20. Mai – und die Teilnahme ist wieder kostenlos. Also: Bombadiert Oliver & das Memefest-Team mit Ideen, Arbeiten, Bildern, Texten, Aufsätzen, Videos, Webprojekten – u.a. sitzt diesmal Netzaktivist und Medientheoretiker Geert Lovink in der Jury. Alle Infos hier, und übrigens gibt´s auf Memefest jetzt auch Video-Content: MemeTV.

Watchlist: Yvonne Lee Schultz

Yvonne Lee Schultz, “Schoko Kids” & “Porcelain Pistol”, 2006: “Mit der Erlaubnis, der Waffenfirma Carl Walther, Ulm ist die Pistole Walther PPK als Schokoladen-Pistole nachgebaut worden. Sie ähnelt dem Original bis aufs Detail: man sieht die antireflektierende Riffelung auf dem Lauf, die rauhe Oberfläche am Griff. Allerdings lassen bestimmte Ungenauigkeiten auch erkennen, dass die Pistole nicht “echt” ist. Insbesondere der Duft der Schokolade verführt den Geruchssinn und verrät die Waffe als Schokoladenobjekt. Diese Schoko-Pistolen haben Kinder (mit Einverständnis der Eltern) in die Hand bekommen. Die Fotoserie zeigt Momentaufnahmen der Kinder im Umgang mit der Spielzeug Waffe bzw. der Süssigkeit.”

Invasion of Kathmandu

Space Invader war in Nepal und Indien. Via: Eko.

Guerilla Gardening / Kampolerta

“Die Gruppe “Kampolerta” aus Wien verbindet das Gärtnern mit dem Kreativen. Mit kleinen Aktionen wie dem Projekt “Phoenix” – bei dem sie Aschenbecher in der U-Bahn mit Blumen bepflanzten – versucht die 24-köpfige Gruppe, die hauptsächlich aus Landschaftsplanern besteht, neue Sichtweisen auf den öffentlichen Raum zu evozieren. “Wir bewegen uns zwischen den Feldern Urbanismus, Landschaftsarchitektur und Kunst”, erklärt ein Mitglied. Aber “ob sich Guerillia Gardening als Kunstrichtung und nicht auch als soziale, stadtgestaltende, raumgreifende Bewegung versteht, bleibt für uns ungeklärt und ist auch nicht eindeutig zu kategorisieren”, meinen die Wiener Hobbygärtner.”  Artikel über Guerilla Gardening bei art: “Pflanzen statt Tanzen”.