
Regine hat das belgische Festival “The Game is Up!” besucht. Thema diesmal: “Art for Sale”, mit Reverend Billy (Bild: Church of Stop Shopping), Billboard Liberation Front, Superamas und vielen anderen. Schönes Fazit: hier.

Regine hat das belgische Festival “The Game is Up!” besucht. Thema diesmal: “Art for Sale”, mit Reverend Billy (Bild: Church of Stop Shopping), Billboard Liberation Front, Superamas und vielen anderen. Schönes Fazit: hier.
Nach Subvertr, dem Flickr-Fake, hat das italienische “imaginäre” Kunstkollektiv Les Liens Invisibles den nächsten Streich ausgeheckt: “A fake is a fake” – ein Fake-Publishing-Tool, basierend auf WordPress, um bekannte Online-Medien bzw. offizielle Webseiten zu kopieren. Bisher gibt´s die Template-Vorlagen von: Angie M. aka. “Die Bundeskanzlerin“, Financial Times, Le Figaro, La Repubblica, The White House, The Elysee, l’Osservatore Romano (offizielle Vatikanzeitung – eine Hommage an die historische Fakeseite “Vaticano.org” von 0100101110101101.org) und der WTO (ebenfalls eine Anspielung an den bekannten gatt.org-Fake der Yes Men). Also: Auf die Plätze, copy, paste!
“Original Adidas”, 2003 (“Fleisch war in Rumänien so selten zu erhalten, dass es nicht rationiert wurde, und wenn es Fleisch gab, dann meist Schweinefüße, die im Volksmund “Adidas” genannt wurden.” *)
“I do not know what union i want to belong to any more”, 2003
“If you give it to me I give it to you”, 2007
“You are here”, 2002. Vlad Nanca, *1979, Bukarest, Rumänien. Mehr Infos…

Und so sieht es übrigens aus, wenn Nerds demonstrieren gehen. Via: Groundswell


Good-old sum1 hat mal wieder eine schöne Sache ausgegraben: “Free Range Worker“ - “A response to the similarities between many office working conditions and battery farmed hens.”



Noch eine Meldung zu Wim Delvoye: “Der belgische Künstler Wim Delvoye will einen tätowierten Mann verkaufen: Dabei handelt es sich um den Schweizer Tim Steiner, dessen Rücken nach einer Vorlage des belgischen Konzeptkünstlers Wim Delvoye tätowiert und signiert wurde. Wie das Kunstmagazin ‘Monopol’ berichtet, will Delvoye den Tätowierten über eine Züricher Galerie verkaufen – der neue Besitzer wird mit dem noch nicht festgelegten Preis ein geregeltes Besichtigungs- und Ausstellungsrecht erwerben. Nach Steiners Tod geht die tätowierte Haut dann in den Besitz des Käufers über.” (*) Aber eigentlich ist das nur ein Vorwand um die alten, aber noch immer faszinierenden “Kiss”-Bilder (2001) endlich mal zu posten. Und eigentlich sind ja auch alle Arbeiten absolut sehenswert: “Anal Kiss – Hotel Lutetia Paris” (1999), “Cloaca” (2000) oder “Cinderella” (2006). Via: inicios