





“How to start your own Graffiti Research Lab“. Die sechs Gebote. Erwachet! Via: Ektopia






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Jeder Künstler hat ja so sein Lieblingsmaterial. Paketband, Schaumstoff, Tape, Kot und Styropor kannte ich ja schon. Kaugummi war mir neu. Sieht aber richtig lecker aus. Und: Gibt´s auch in dieser Version. Via: adesgana

Robert Gordon McHarg III, britischer Künstler und Underground-Galerist (im wahrsten Sinne: seine Galerie ist ein alter Kiosk in einer Straßenunterführung), “fertigte eine lebensgroße Wachsfigur von dem Megasammler und Ex-Werber Charles Saatchi an – und ironisiert in diversen Kostümierungen seinen Starkult.” Warum? “Am Anfang wollte ich mit der Skulptur nur meine Freunde erschrecken”, sagt McHarg. Jetzt erschien bei Trolley Books eine Sammlung mit über 100 dieser peinlich-komischen Maskeraden. Im art-Interview erklärt McHarg seine Idee – und wie Saatchi reagierte, als er seinem Ebenbild zum ersten Mal gegenüberstand. Via: art




Es ist soweit. Tata! Am 18. Januar wird der Gewinner des dritten Sticker Awards bekannt gegeben – insgesamt 150 Sticker haben es in die Finalrunde geschafft. (Download aller Finalisten hier oder als Flickr hier) Ich habe meine Bewertungen abgegeben – und das sind fünf meiner Favoriten. Bin gespannt! Und zum Konzept gehört ja auch: Bei jedem Award gibt´s eine Ausstellung an einem “ungewöhnlichen” Ort – und stets in einer anderen Stadt. Die erste Ausstellung (The ABC) fand in der Berliner Galerie Neurotitan statt, danach gab´s eine urbane Version in Hamburg: Stickersafari. Und diesmal findet die Ausstellung vom 19. Januar bis 17. Februar 2008 (Vernissage: 18. Januar!) im Leipziger Grassi Museum für Völkerkunde statt. Bald mehr – und vielleicht sehen wir uns ja in Leipzig!


“Sehr geehrtes Rebelart Team, vielleicht passt der link a-anders.eu ganz gut in euer Konzept. Würde mich freuen, wenn ihr in bei euch aufnehmen würdet.” Klar, warum nicht. Danke, Achim. Und jetzt: Freuen!

Am 20. Juni hatten wir über die “Atombombe zum Frühstück” der tschechischen Künstlergruppe Ztohoven berichtet: Die Gruppe hatte sich in das TV-Frühstücksfernsehen gehackt und die simulierte Detonation einer Atombombe eingespeist. (Video hier!) Später erklärte die Gruppe in einem Statement: “We are neither a terrorist organization nor a political group, our aim is not to intimidate the society or manipulate it, which is something we witness on daily basis both in the real world and in the world created by the media. We hope our action will become an appeal for the future and remind the media of their duty to bring out the truth.”
Die Performance mit dem Titel “Media Reality” löste eine kontroverse Debatte aus. Die tschechische Nationalgalerie verlieh der Gruppe den mit rund 18 000 Dollar dotierten Kunstpreis NG 33. Begründung: “This piece – alongside all of the art the group Ztohoven is making – is crossing the border from art into something more social. The artists are trying to escape from the cage of art, and into real life. They would like to influence their own lives, and other people’s lives.”
Aber das tschechische Fernsehen hatte rechtliche Schritte eingeleitet und laut Art Threat wurden nun sechs Mitglieder der Gruppe verhaftet und angeklagt. Anklagepunkte: “Öffentliche Aufruhr” und “Verbreitung falscher Informationen”. Wenn die Angeklagten wirklich verurteilt werden, dann könnten sie eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren erhalten! Unglaublich, aber wahr. Zuerst nen Preis für Kunst – und danach ab in den Knast? Die Gruppe braucht dringend Unterstützung! Deshalb: Spread the News! Und wer noch eine Idee hat, wie wir gemeinsam der Gruppe helfen können – her damit! Via: Art Threat. Mehr hier.



Sein Name klingt nach Wrestling-Kampfmaschine. Dabei ist “The Decapitator” (auf deutsch: der Enthaupter) Londons radikalster Head-Hunter Culture Jammer. Er enthauptet die Personen (und selbst knuffige Tiere werden nicht verschont) auf den Werbeplakaten – und übrig bleibt nur ein Stückchen Knochen und ein derber Blutfleck. Splatter-Adbusting vom Feinsten, yeah! Via: de-branding


Knotan, schwedischer Fotograf: Ein bisserl Erotik, ein bisserl Commercial Work – und eine ganze Ladung “crazy stuff”. Mit Masken und so. Nice!

Obwohl schon längst vom Ikea-Katalog überholt, nerven sie noch immer in jedem Hotelzimmer auf der Welt. “Die Hotelbibel in der Nachttischschublade gehört zur Grundausstattung eines 4 Sterne Hauses wie der Whiskey in der Minibar und die Zeitschriften auf der Ablage.” (*) John Emerson von Social Design Notes hat da einen schönen Verbesserungsvorschlag: Die Bibeln mit einer “Atheismus Card” (Download PDF) dekorieren. Kärtchen mit bösen Zitaten, um die Gottesfürchtigen zu erschüttern. ”Each of these cards has a quote I think might sow a few seeds of dissent or perhaps start a long distance discourse. I plan to leave one inside the front cover of each bible I meet.”

“1984″, 31. Dezember 2007, Paris. Warum 1984? Deshalb! Hilfe: Aktion “Überwach“. Via: Vitostreet & Ekosystem.