
Nach der Stadtguerilla, jetzt die Karstadt-Guerilla. Hasta la victoria siempre, Herr Ressel! Kursiert im Netz, hier das PDF. Danke, Philipp.

Nach der Stadtguerilla, jetzt die Karstadt-Guerilla. Hasta la victoria siempre, Herr Ressel! Kursiert im Netz, hier das PDF. Danke, Philipp.



Hello, dear readers from other countries. That´s Germany! And yes, it´s: “The very best of”. By: Lars Borges. Via: Kunstbetrieb

Mhh. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Noch eine Antwort. Von hier, via hier.


Aus Spaß wurde OH! und OH! ist nun schon einige Monate alt. Jetzt kommen wir endlich dazu, die Geburt unseres neuen Babys zu feiern. Und dann gleich zweimal! An diesem Freitag, 19.10, um 23.30 Uhr, werden wir beim BACKUP_FESTIVAL in Weimar eine exklusive Auswahl der ersten und zweiten (noch unveröffentlichten) Ausgabe des OH! Videomagazins präsentieren. Und auch sonst lohnt sich der Besuch dieses Festivals: Es werden Musikvideos vom Label Kitty-Yo gezeigt, tank.tv stellt ihre Showcase-DVD „Fresh Moves“ vor, es gibt den internationalen “backup.award” und den “backup.clipaward” für Musikvideos. Also ein volles Programm vom 18.-21.10.2007 mit Filmen, Musik, Party, Diskussionsrunden u.v.m. – ich hoffe wir sehen uns dort!
Weiter geht’s am Samstag, den 3. November in Hamburg. In der Galerie POW (Haubachstr. 7a, Hamburg/Altona) präsentieren wir eine Ausstellung mit Aleksandra Domanovic, Videokünstlerin und Artbloggerin bei VVORK. Und darauf freuen wir uns ganz besonders, denn schon seit Monaten wollten wir ein Werk der Künstlerin für OH!#ZWO haben – und jetzt kommt sie nach Hamburg! Nach Ausstellungen in London, Seoul, Los Angeles, Wien – ihre erste Ausstellung in Deutschland! Und sie wird einige neue Arbeiten präsentieren. Im Galeriekeller gibt’s dann 60 Minuten Video Art Avantgarde, ein Best-of-OH! – und danach eine deftige Vernissageparty mit Elektrobeats von DJ Booty Carrell (Pudel, Hamburg), dem ersten Auftritt der neuen Hamburger Avantgardisten-Band D Positionists und einem noch streng geheimen Live-Act. Und die Ausstellung läuft nach der Vernissage noch bis zum 15. November (Öffnungszeiten: Do-Sa, 17-21)! Deshalb: Ihr Kinderlein, kommet, O kommet doch all! Eintritt ist natürlich frei und die Drinks sind kühl! Achja: Tausend Dank auch an unseren OH!-Fotografen Christian Rinke & unseren Grafik-Meister Manuel Bürger für dieses tolle Flyer-Gesamtkunstwerk.
Und Anfang Dezember geht dann endlich OH!#2 online: Mit einem exklusiven Video der russischen Künstlergruppe AES+F, einem neuen Meisterwerk von Erwin Wurm, dem documenta12-Highlight des taiwanischen Künstlers Tseng Yu-Chin, einem Klassiker von gelitin und viel viel mehr… Das Layout wird gerade überarbeitet von den Fork-Großmeistern Roman Hilmer und Michael Raba – und Bolzplatz-Jens pimpt das Backend. Danke, danke, danke für Euren genialen Support. Also, nicht vergessen: Anfang Dezember kommt der NikOH!laus!

Bing, bing, klirrrrrrrrrr, zink, bunk, klirrrrrrrrrrrrrrrrr, dingdingding. Soundtüftler Bob Ostertag hat eine neue Klangcollage veröffentlicht. “w00t” klingt wie eine Mischung aus fickenden Faxen und zerschmetterten Konsolen. Ich liebe diesen Sound. Immer diese Momente, in denen man sich fragt, ob die CD hängt. Geil. Genau so muss experimenteller Elektrosound klingen. Ostertag hat dazu die Musik aus Computerspielen wie Balloon Fight, Congo Bongo, Contra, Earthbound, Halo: Combat Evolved, The Legend of Zelda, Massive Assault, Myst, Super Smash Bros.: Melee, WarioWare, Inc: Mega Party Game$ und World of Warcraft gemischt. Und das Beste: Das gesamte Album gibt´s hier zum Download. Via: Boing





Aaron Hobson, Cinemascapes, Series 1 (dark) & Series 2 (even darker). Interview hier & “Hä? Wie hat er das gemacht?“-Erklärung dort.
o.T. (aus der Serie “Dolls”), 2005

“Das Auge der Bestimmung”, 2007

“Alter Ego 03″, 2007 (l.), “Alter Ego 02″, 2007 (r.)

“Am Weiher”, 2006
Torsten Solin, “Dolls”, 12.10. – 17.11.2007, in der Galerie Rakete Berlin. “Thorsten Solin thematisiert in seiner Fotoserie “Dolls” den Umgang mit dem heutigen Schönheitsideal, insbesondere den Drang zur illusionistischen Optimierung und den Eingriff in das Naturgeschehen. Die grenzenlose Schönheit seiner Geschöpfe paart sich unmittelbar mit dem schönen Schein. Gleichzeitig offenbart sich die nüchterne Unausweichlichkeit des Lebens und frustrane Realität des Daseins, nämlich die unabdingbare Konsequenz in Tod und Vergänglichkeit.” (*) Mhh? Sieht zwar irgendwie mehr nach Bondage aus, aber egal. PR-Blabla einfach mal PR-Blabla sein lassen - und die tollen, neuen Arbeiten genießen. Via: Sexblo.gs

Gerald Laing, “Capriccio”
“A capriccio is a sudden start, motion or freak. A free, fantastic style, a prank, trick or caper. A thing or work of fancy. 1696: Phillips. ‘Capriccios are pieces of music, poetry and painting wherein the force of the Imagination has better success than the Rules of Art’. This painting is full of paradox and ambiguity. These qualities encourage abstract thought, and allow the eye and the mind to wander and speculate. Thus it becomes possible to avoid thinking about the surreal arrangement of the human figure, and the internal life of prisoner. Formal concerns become a sort of anaesthetic, or at least a way of re-composing the reality of Abu Ghraib.”

Gerald Laing, “Only One Of Them Uses Colgate”
“What has happened to my American Starlets of the early 1960’s? Evidently some of them have joined the US Army. Here is one gesticulating triumphantly over the battered corpse of a dead Iraqi in Abu Ghraib Prison. She wears rubber gloves to protect her hands, but not from domestic dirt. She looks as if she might be an ad for toothpaste. We know the American dental fetish for perfect teeth. There is a marked difference between hers and those of the victim. The corpse was wrapped in what appears to be an Arab Airlines plastic bag. I took the liberty of substituting the Colgate logo in commemoration of Bush’s immortal words at his first press conference with Blair. When asked what they could possibly have in common, he replied, “We both use Colgate”. Even so, and as one would expect, Bush’s teeth are far more even and white than Blair’s.”

Gerald Laing, “Look Mickey”
“This painting refers to Roy Lichtenstein’s first essay in cartoon-based art. In his painting, Donald Duck and Mickey Mouse are fishing. Donald Duck has accidentally hooked his own rear end and is excitedly tugging at his rod – hence the caption. When the image of Lynndie England humiliating an Iraqi prisoner was published, America hooked its own … I have treated the soldier and the prison as though they were an anodyne part of a Disney film; perhaps Snow White and the Seven Dwarfs. The Iraqi is shown in the second-hand but subjective reality of half-tone.”
Via: Gerald Laing