Antony Micallef: “It´s A Wonderful World”
September 30th, 2007



Antony Micallef malt die üblichen Bösewichter der Globalisierung. Trotzdem: bunt & böse, plakativ & subversiv. “It´s the sick glamour which interests me.” Via: Eyebeam
Reclaim the Parkplatz
September 30th, 2007





Schwerter zu Pflugscharen, Parkplätze in Parks verwandeln: Am 21. Oktober fand in San Francisco der PARK(ING) DAY statt. “Sprawl-fighting citizens around the world reclaimed parking spots to turn them into green spaces! What started as a few grassy plots of sod occupying metered parking spots in San Francisco has blossomed into a world-wide event, and this year was a HUGE global success. In San Francisco alone, over 55 parking spaces were occupied by volunteers, government offices, and local businesses.” Mehr zum Thema: Guerilla Gardening oder bei Beton&Garten, mehr Bilder & via: Eyebeam, Inhabitat
How to close every McDonalds in Manhatten
September 30th, 2007

Steve Lambert schliesst jeden McDonalds in Manhatten – und gibt dann Ronald McDonald die Schuld. Nice! “On September 15, 2007 Ronald McDonald, who had fallen in love with the food of New York and become frustrated with the corporate agenda of McDonald’s, stepped into action closing every McDonald’s store in Manhattan. The closure, while temporary, affected all stores and was accomplished using simple signs and tape, as seen below.” Video hier, via hier: Stunned
Friedhof der Logos
September 30th, 2007

Wieder mal ein sehr charmantes Projekt der englischen Künstlerin Laura Keeble: “Graveyard Install”, 25th September 2007, Idol Worship, North Road Cemetary, Southend. ”The project was based on the theory of magical thinking, looking at belief systems and idol worship, and creating an intervention that like other work I have installed, plays with the viewers perception and with any luck creates a pause for thought! The ‘headstones’ were made from polystyrene, plaster and spraypaint.” Laura Keeble hatte bereits vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt, als sie diese Antwort auf das 75 Millionen-Lächeln von Damien Hirst vor seiner Galerie ablud. Via: Wooster
WAHLGELD.COM: “Ösis wollen Wahl kaufen!”
September 26th, 2007


Franz Hans mal wieder! Ganz nach dem Motto “Oops I did it again” haben das österreichische Künstlerpaar Hans Bernhard und Lizvlx aka UBERMORGEN.COM aka Franz und Elisabeth Schröcksnadel ihren Vote-Auction-Fake aus dem Jahr 2000 neu aufgeführt. Damals wollte das Duo Wählerstimmen in den USA kaufen – und bei CNN diskutierten die Experten. Jetzt, sieben Jahre später, sind die Schweizer dran! Denn in wenigen Wochen beginnen in der Schweiz die Parlamentswahlen. Und siehe da: Es funktioniert noch immer. Das Schweizer Boulevardblatt Blick meldet bereits gestern ganz entsetzt: “Ösis wollen unsere Stimmen kaufen!“ Aus der offiziellen Pressemeldung:
HOFFNUNGSWAHLEN
In der Schweiz finden am 21. Oktober die Parlamentswahlen statt. Die österreichische Plattform WAHLGELD.COM bietet jedem Schweizer Stimmbürger einen garantierten Mindestpreis von 50 Sfr. pro Wahlstimme. Die so erworbenen Wahlstimmen werden in einer Auktion an den Bestbietenden weiterverkauft.
Mit dem Stimmenhandel werden Zwischenhändler (Verbände, Werbeagenturen) ausgeschalten (cutting out the middleman). Ein Teil der geschätzten Sfr. 100 Mio. Wahlkampffinanzierung geht damit direkt an die Bürger. WAHLGELD.COM hebt die Stimmbeteiligung an, Stimmwillige erhalten Geld für ihre Wahlstimme und Parteien gelangen günstiger zu den dringend benötigten Wahlstimmen. Alle Transaktionen laufen via Internet, SMS/MMS, über ein anonymes Postfach und über ein schweizerisches Nummernkonto.
Isabelle Graeff: “Fine Cut”
September 26th, 2007



Sehr interessantes Projekt der Berliner Künstlerin Isabelle Graeff anläßlich des Art Forums „About Beauty“ in Berlin: Performance am 28.09.2007, 18.30 Uhr, am Hammarskjöldplatz (Art Forum).
“Das Projekt “Fine Cut” der Künstlerin Isabelle Graeff führt traditionelle Stickarbeit und Schönheitschirurgie zusammen. Weibliche Identität entwickelt sich im Spannungsfeld zwischen menschlicher Individualisierung einerseits und von der Gesellschaft vorgegebenen Schönheitsidealen andererseits. Die Frau stigmatisiert sich gleichsam zum Ornament.
Sieben Frauen und ein Mann stecken in Ganzkörperanzügen, die nichts über den Träger und seine Identität preisgeben. Die sichtbaren individuellen Körperformen werden zur Leinwand, auf der assoziativ Zeichnungen eines Schönheitschirurgen appliziert werden. Es entstehen surreale Kunstformen, die auf die Arbeit des Chirurgen verweisen. Als Vorskizzen dieser neuen Form des „body painting“ wurden Zeichnungen von Chirurgen verwendet.
Banksy-Fakes auf eBay
September 25th, 2007

Banksy, Soup Can, 2005
Wie der Guardian heute enthüllte, ist Guerilla-Artist Banksy in einen eBay-Skandal verwickelt. Mal schauen, wie der Meister des Fakes darauf reagiert…
“Banksy, the mysterious graffiti artist who has gone from underground street phenomenon to darling of collectors including Brad Pitt and Angelina Jolie, has been embroiled in an eBay scandal. According to a whistleblower who passed information to the Art Newspaper, unauthorised prints by the artist have been sold on the online auction site, and their prices inflated by a process known as “shill bidding”, in which prices are artificially raised by bogus bids made by accomplices of the seller.
“Kunst-Piraten in Münster”
September 25th, 2007




Bald beginnt das lustige Suchspiel: Wer findet die 37 platzierten Objekte?
Gerhard H. Kock berichtete und fotografierte für die Westfälische Nachrichten über die Rückeroberung der skulptur projekte münster. In den Hauptrollen: “The Wa”, Rocco, Neon, Jesus Stefan, DKM, AKIM, Richard Schwarz, Brad Downey, Michaelis Pichler und Honza Matousek.
Münster – „Wir sind überfallen worden!“ Die Stimme von Claudia Miklis zittert noch ein bisschen aufgeregt. Doch die Pressesprecherin der „Skulptur-Projekte“ fasst sich am Telefon schnell wieder und teilt mit, dass eine Gruppe Unbekannter am Mittwochnachmittag den Kanonengraben gestürmt, dort zahlreiche Objekte hinterlassen und danach den Platz fluchtartig wieder verlassen habe.
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qujOchÖ: IKEA® als globale Sehnsuchtskonstruktion
September 24th, 2007

Das Wort zum Sonntag Dienstag spricht heute: qujOchÖ!
“Schon wieder Globalisierungskritik – nein. Zwar ist IKEA® ein multinationaler, weltweit agierender Großkonzern, der ohne weiteres mit Marken wie McDonalds oder CocaCola in einer Reihe genannt werden darf und mit den selben, medienmäßig transportierten Problemen wie Kinderarbeit und Billiglohnproduktionsstätten zu kämpfen hat. Jedoch verändert IKEA® – auf sehr eindringliche Weise – in den letzten Jahren massiv seine Werbestrategie.
Made in Teheran: 6 Frauen-Blicke
September 24th, 2007

Mehraneh Atashi, Zoorkhaneh, 2005
Mehraneh Atashi, Kindheit, 2006
Shadi Ghadirian, Ohne Titel, 2006
Hamila Vakili, Ohne Titel, 2006
Made in Teheran: 6 Frauen-Blicke // 21. November – 31. Dezember 2007 //
Cicero-Galerie für politische Fotografie // Rosenthaler Str. 38, 10178 Berlin-Mitte
“Die Cicero-Galerie für politische Fotografie präsentiert zusammen mit Artefakt und dem Zentrum Moderner Orient in Berlin-Mitte zeitgenössische Positionen von sechs außergewöhnlichen Frauen aus Teheran. Die zwischen 1974 und 1981 geborenen Fotografinnen – „Kinder der Islamischen Revolution“ – gehören der sogenannten Nachkriegsgeneration an und stehen heute für ein junges, modernes und kulturell wie kreativ aufgeschlossenes Land. Ihre international anerkannten Fotoarbeiten sind in ihrer Heimat nur teilweise eingeführt, beziehen ihre Themen und Blickwinkel aber eindeutig auf die Historie, Gegenwart und Zukunft des Irans.