Beate Passow: “Mode und Bewusstsein”
Juli 29th, 2007


“Wer Beate Passow und ihre Arbeit etwas näher kennenlernt, weiß, daß in ihrem Humor viel Ernst und vor allem eine höchst sensible politische und soziale Haltung steckt. Beate Passow ist eine politische Künstlerin – aber keine Künstlerin der politischen Parolen und einfachen Bekenntnisse. Dazu ist sie zu subtil. Das machen schon die beiden gegenläufigen Reaktionen deutlich, die sie gerade mit den Fotos der Burka-Trägerinnen bei uns auslöst: Befremden und Erheiterung, Sorge und Lachen. Read the rest of this entry »
Häuser, Himmel, Formen
Juli 27th, 2007

Lisa Rienermann, Uni Duisburg-Essen, “Type The Sky”: “Ich war in einer Art Innenhof in Barcelona, guckte nach oben und sah Häuser, den blauen Himmel und Wolken. Beim längeren hingucken formte sich der von den Häusern eingeschlossene Raum zu einem „Q“. Das Bild von Straßenschluchten, die dem Himmel im Zwischenraum eine Form geben, fand ich so schön und spannend, dass ich anfing, auf Buchstabensuche zugehen. Wenn mir ein „Q“ begegnet, können doch auch die anderen Buchstaben nicht so schwer zu finden sein. Und suchte ich mir so – wochenlang nur nach oben schauend - Stück für Stück alle Buchstaben des Alphabets zusammen.” Via: Slanted
Weisselt Andorra!
Juli 27th, 2007

Ich liebe diese Botschaften! Erinnert irgendwie an diese Demo. Via: Anti-Advertising
art-magazin.de: Planet Prozess, Above & Sticker Award 2007
Juli 27th, 2007

Heute hat das art-Magazin feierlich ihre neue Webseite gelauncht! Sieht sehr schön aus (und das sage ich nicht nur, weil ich am Launch mitgearbeitet habe) — die Rubrik SZENE bietet deshalb auch gleich vier Street Art-Geschichten: Eine erste Kritik von Kito Nedo über die Berliner Schau “Planet Prozess“, ein Interview mit ABOVE, ein Artikel über “Light-Writing” und ein Interview mit Andreas Ullrich, Street Artist und unserem Stickeraward-Partner: “Schöner Kleben“. Aber auch die anderen Kategorien sind sehenswert, z.B. eine Abrechung mit der Documenta 12 “Gefangen im Palmenhain” oder der visuelle Rundgang durch die Pavillons der Biennale. Und die Sensation: Das gesamte Archiv (alle Hefte, seit 1979) ist online und kostenlos zugänglich.
Improv Everywhere: “Redheads”
Juli 24th, 2007



Die neueste Aktion der US-Prankster Improv Everywhere: “Redheads“. Über 50 Rothaarige protestierten vor der Fastfood-Kette “Wendy”. Der Grund: Das “rassistische” Logo. “We would be protesting Wendy’s racist mascot that was an unfair, stereotypical representation of redheaded people. It was time for the National Association for the Advancement of Redhaired People to take a stand against this offensive logo.” Mehr von Improv Everywhere: “No Pants Subway Ride“.
Krieg den Palästen…
Juli 23rd, 2007
Dface: Missile Strike
Juli 22nd, 2007
Lilli Kuschel: Burn, Baby, Burn
Juli 21st, 2007



Lilli Kuschel, “Tallaght / Dublin“. Scheint so eine Art Tradition zu sein: Wer sich ein neues Auto kauft, muss erst einmal sein Altes in die Luft jagen. Die spinnen, die Iren.
Wikio Blogs
Juli 20th, 2007
Wow, ich bin in einem Blog-Ranking! Platz 128. Nicht schlecht für den Anfang (rebel:art news gibt’s jetzt seit 8 Monaten). Ist auch immer so ein komisches Gefühl: Huch, man wird ja gelesen. Gibt halt viele heimliche Reinklicker, die nie ein Kommentar verfassen. Sind wahrscheinlich alle vom Staatsschutz. Aber egal: Auch deren Klicks zählen. Aber manchmal trifft man sogar Leute, also so richtig in live und auf der Straße, die “da mal reingelesen haben”. Ist mir erst heute wieder passiert. Schönes Gefühl, wirklich. Also: Vor mir, Platz 127, ist noch (!) das Telegehirn – aber was mir richtig Sorgen macht, ist Platz 129, mir also dicht auf den Fersen: “Injela – Nachdenkliches und Regionales aus Schwabenheim an der Selz”. Und was mich richtig wundert, ist die Riesenmaschine – sind hier nur auf dem 133. Platz gelandet. Dachte immer das sind die Alpha-Blogger mit dem Grimme Online Award. Naja, auf jeden Fall eine spannende Liste. Habe viele, mir noch völlig unbekannte, Blogs entdeckt. Und ich meine jetzt nicht nur “Nachdenkliches und Regionales aus Schwabenheim an der Selz”.
Krijn van Noordwijk: Gebrochene Portraits
Juli 20th, 2007


Kollege sum hat den grandiosen Fotografen Krijn van Noordwijk entdeckt: “Während andere entweder sich der gängigen kommerziellen Bildsprache anpassen oder diese demonstrativ leugnen vermag Krijn van Noordwijk an der Schwelle zu bleiben und das ist meist die größte Überraschung an seinem Werk. Seine Portraits brechen gewissermassen die Ästhetik auf den zweiten Blick, sie richten sich an den Regeln der glänzenden Fassade um trotzdem den dreckigen Hinterhof zu zeigen.” Via: sum1


