Wie bereits kurz erwähnt: Am Samstag, 19. Mai, war ich zusammen mit meinem Amigo Andreas von stickma/Stickeraward & seiner Family in Mailand. Das italienische Eventbüro Metaflow hatte uns zu ihrer Veranstalungsreihe “Signjam – Writing Culture” eingeladen. Wir haben uns die Pasta schmecken lassen, die Stadt entdeckt, Aufkleber verteilt und natürlich unseren Vortrag über Street Culture, Sticker und Post-Graffiti gehalten. Dabei ging´s um subversive Strategien, einen historischen Abriss zur Geschichte der Sticker, zahlreiche Tipps und Beispiele aus der Praxis, die aber alle regelmässigen Blog-Leser sowieso schon kennen… Deshalb Dia-Show ab:
Das waren nicht wir, leider. Das “Pinocchio-Skelett” ist eine Skulptur des vor neun Jahren gestorbenen italienischen Bildhauers Gino de Dominicis und liegt vor dem Mailänder Dom.

Difettoso = Defekt

Auch das war nicht unser Werk. Die Stadt ist zwar keine Schönheit, hat aber schon ihren Charme. Auch im Bereich Street Art passiert viel und Export-Sprayer wie AK47 bringen zusätzlichen Schwung in die Szene.

Andreas (stickma), Alain (rebel:art) in Aktion – zusammen mit unserer charmanten Übersetzerin (im weißen Hemd) und +PKZ- (ganz rechts). Sie belegte beim Stickeraward 2006, mit ihrem einarmigen Bankomat-Banditen, den zweiten Platz – und da sie z.Z. auch in Mailand studiert, wurde sie kurzfristig von uns eingeladen.


In der Vorwoche gab´s übrigens einen Vortrag von Christian Hundertmark mit ungefähr 50 Gästen, bei uns hatten sich 70 angemeldet, yes! Während unserem Vortrag präsentierten wir natürlich auch die Stickeraward-Gewinner der letzten Jahre: Carla Ly aus Venezuela (2005) und Happy Graphics aus Karlsruhe (2006).

