Die Galerie ist tot. Aus und vorbei. Die Ära der blutleeren Showrooms, bei denen das Happening „Vernissage“ grell jede Form von Kunst überstrahlte, geht endlich dem Ende entgegen. „Die Galerie hat ausgedient, weil, erstens, zur Vernissage jeder ohnehin nur auf die anderen Gäste schaut und ihm die Kunst schnurz und egal ist, weil, zweitens, auch der neue, immer noch zunehmende Kunstsammelrausch zu keinen weiteren Besuchern führt”, stellte Karlheinz Schmid in der Kunstzeitung (Mai 2006) über das „Auslaufmodell Galerie“ fest. Aber wer wird dem Triptychon aus Häppchen, Schampus und Small-Talk eine Träne hinterher weinen? (weiterlesen…)


