Und sonst so? : 13. 03. 10
März 13th, 2010

Endre Tót: “Hopes in the nothing”. Via
* “Das Zentrum für Politische Schönheit organisiert ein 8-tägiges Seminar Ende März im Betahaus in Berlin. Die Teilnehmer lernen etwas über aktuelles politisches Geschehen, Bürgerprojekte und Aktionskunst und können im Gegenzug ihr politisches Empfinden in Kunstwerke giessen, die wir dann als Befindlichkeitsanalyse der Unkreativität des politischen Deutschlands gegenüberstellen. Wir wären dankbar für Erwähnung, Werbung, günstige Atelierräume (4 Tage), referierende Künstler und generelle Inputs jeglicher Art” Via: Mail
* Bio-Rache: Einfach mal Scheiße verschenken! “Die volle Ladung Pferdemist, ein starkes Geschenk vom landesweit gefürchteten BioRacheRoss, das seine Wirkung nicht verfehlen wird.” Via: SZ
* Filmtipp: Der Trailer sieht schon mal richtig, richtig gut aus: “My name is Agustín Zea and I´m the plastic artist’s responsable from the movie “Ingrid“. The reason of this email is that we highly believe that you will found interesting the controvert theme of the film, which has a very interesting group of artists.” Via: Mail
* Download-Tipp: “Guerilla Guide to Performance Art: How to Make a Living as an Artist” (PDF). Via: Performer-Stammtisch
* “Ich würde dich auf diesem Weg gern auf das Projekt „Farbsafari – Streetart zwischen Dresden und Wroclaw“ aufmerksam machen. Die Wanderausstellung mit Arbeiten von verschiedenen Streetart-Künstlern und Impressionen von zwei deutsch-polnischen Projekten im vergangenen Jahr startet am Freitag im sächsischen Zittau und ist danach in verschiedenen Städten der Region und in Polen unterwegs.” Via: Mail
* “Die akas_akademie ist ein freies und unabhängiges Forschungs- und Bildungsinstitut, das die Untersuchung und Optimierung transitorischer Zustände verfolgt. Der Name des Instituts leitet sich aus einer wörtlichen Umschreibung des Begriffes Kontingenz ab: “Alles könnte anders sein“. Via: Mail
* Neues Antipreneur-Produkt: Handbuch “Pyro-Branding” – Befeuerungsstrategien für Marken. Via: Mail
* Deine Muddi: “Ich hab mal wieder eine Ausstellung (ab 19. März, “Für immer Dein”, Lothringer13, München) anzukündigen – und würde mich sehr freuen, wenn Ihr darauf hinweisen könntet: Für immer Dein. Sieben deutsche und internationale Künstler behandeln ihre Beziehung zu den Eltern. Besonders will ich auf zwei (New Yorker) Künstler hinweisen, auf deren Teilnahme wir ein bisschen stolz sind: Robert Melee und Leigh Ledare, deren Arbeiten auch ziemlich schräg sind; der eine macht Videos mit seiner alkoholkranken Mutter, der andere mit seiner Mutter – einer Ex-Prostituierten, ihren Liebhabern und sich selbst.” Via: Mail
* “Hiermit möchte ich Sie auf eine interessante aktuelle Löschdiskussion bei Wikipedia aufmerksam machen. Es geht um den Stilbegriff “Exzessionismus”, u.a. beschrieben bei www.kultur-szene.de: “Exzessionismus = Simultanes gemeinschaftliches schöpferisches Handeln an einem Objekt.” Der betreffende Artikel bei Wikipedia, der gelöscht werden soll: http://de.wikipedia.org/wiki/Exzessionismus (die Löschdiskussion). Übergeordnetes Topic z.B.: Wikipedia und Begriffshoheit.” Via: Mail
* Mein neuer Lieblingssong: “Wenn der Fick auf dich herunter kommt” (MP3) von Heckert Empire (Ist ne originaltreue Übersetzung von diesem Song: Demarco: “She can’t wait”)
* Noch eine Pflichtlektüre aus dem Hause DieGestalten: “Beyond the street” von Patrick Nguyen und Stuart Mackenzie
* Ja, ja, die Franzosen: Ein mobiler Weinberg von Nicolas Boulard. Via
* Soviel zum Thema Gentrifizierung: Jetzt gibt’s sogar schon eine Hausverwaltung, die mit Graffiti wirbt: “..nur einen Katzensprung vom Boxi entfernt, mittendrin in einem Schmelztiegel von Kunst, Kultur und kreativer Energie.”
* Das Center For Urban Pedagogy (CUP) aus Brooklyn, New York hat ein Affordable-Housing-Kit entwickelt, mit dem spielerisch-grafisch der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum eines Stadtquartiers dargestellt werden kann. Via
* CODEORGAN ist eine Software die den Body einer Website analysiert und in einen Beat inklusive Melodie umsetzt. Via
* Typo-Schmuck von Victoria Contreras. Via. Passend dazu gibt es auch eine “CRA$H jewellery collection” (PDF) von Super Fertile. Via
* Sehenswerte Arbeiten der Performancekünstlerin Eva Kotátková aus Prag, Tschechien. Via
* Politgame Frontiers: “Das ZKM in Karlsruhe hat unser Spiel in seine Dauerausstellung “World of Games: Reloaded” übernommen. In den nächsten drei Jahren wird dort der Entwicklungs- und Diskussionsprozess und natürlich das Spiel selber präsentiert werden. Am 10. März wird die Ausstellung von Frontiers mit einer Lan Party, Präsentation des Spiels und einer Dikussionsrunde zum Thema Computerspiel-Politik-Gewalt-Flucht eröffnet.” Via: Mail
Und sonst so? : 10. 03. 10
März 10th, 2010

Wunderschön: Wie zufälligerweise Kunst entsteht. Foto: Ariel Schlesinger Via
* Pity of London: Ein kurzer Film von Ronzo über seine Skulpturen. Via
* Das ist die Idee: “Der Architekt Robert Burghardt hat in seiner Diplomarbeit ein Alternativkonzept für die Bebauung des Schlossplatzes in Berlin entwickelt.” Via
* Architektur II: Architekturstudierende der Universidade do Porto haben im Rahmen eines universitätsweiten Wettbewerb aus 420 IKEA-Plastikaufbewahrungsschachteln eine temporäre Bar entworfen und umgesetzt. Via
* I love Romania: “Check out the Romanian Stencil Archive, in case you’re not allready familiar with it. Great graffiti scene down there.” Via: Mail
* Das BRIMBORIA Institut freut sich bekannt zu geben, dass die offizielle Seite zum BRIMBORIA Kongress am 16.-18. April im Leipziger WESTWERK (Plagwitz) online ist!
* Wir kennen ihn, wir hassen ihn: Den Berliner Szenetyp – ein Text, der geschrieben werden musste: “Unbedingt, und zu aller erst, muss ein Jutebeutel angeschafft werden. Nein, nicht die von gängigen Supermärkten, sondern einer, der schon mindestens 10 Jahre alt ist und einen obskuren 90er Jahre Aufdruck (sehr beliebt ist „Der grüne Punkt“) hat. Je seltener und älter der Jutebeutel, desto besser. Er dient Männern und Frauen gleichermaßen als Handtasche oder Biertransport. Der Jutebeutel ergänzt den Billg-Look und ersetzt das Motto-T-Shirt der frühen 2000er. Der Jutebeutel ist ein nicht zu unterschätzendes Statussymbol. Frauen und Männer decken sich mit Röhrenjeans und Leggins von American Apparel ein, dem einzigen Laden, in dem noch von der Stange eingekauft werden darf. Keine Angst, liebe Moppelchen, wenn ihr nicht in die „One Size Fits All“ Strumpfhosen passt; diese Textilien, die in ihrem Ursprungsland für Kik-Preise verkauft werden, sind so teuer, dass sowieso nicht viel Kleingeld für Essen übrig bleibt. Zusätzliche Accessoire werden ausschließlich in kleinen Boutiquen, auf dem Mauerpark-Flohmarkt oder in Second Hand Läden besorgt, darunter riesige Sonnenbrillen, die das ganze Gesicht verdecken, und am besten auch einen alten Gameboy mit dem Spiel „Tetris“. Empfohlen sind ironisch getragene T-Shirts, also eigentlich völlig inaktzeptable Motive (Tribals, Three Wolf Moon, Micky Maus).” Mehr hier.
* Miam, miam: Lunchbox paintings. Via
* Miam, miam II: Artist-themed desserts im San Francisco Museum of Modern Art
* Großartige Minigolf-Anlage von La Bolleur. Via
* Checkdisout und die Hamburger Botschaft zeigen am Freitag, 12. März die amerikanische Dokumentation “Copyright Criminals” mit anschliessender Diskussion zum Film und zum Thema “Can you own a sound?”. Podiumsdiskussion mit: Ale Dumbsky (Radar Filmfestival), Rodja Schmitz-Hübsch (Finetunes), Thies Mynther (Phantom Ghost), Christian Tjaben (ByteFM) und Dietmar Brinkmann (Piratenpartei Hamburg)
* Lightwriting-Live-Event an diesem Freitag, 12. März: We Make Stuff Good Gallery @ Stattbad Wedding, Gerichtstr. 65, Berlin
Fuck your blog
Februar 23rd, 2010

“Kreuzberg wie ich es liebe…”, schreibt mir Kito und schickt mir dieses Bild! Danke! Und das nehme ich persönlich – und sach nur: Ne, ne, fuck your blog!
Und sonst so? : 13.01.2010
Januar 13th, 2010

Robbo vs. Banksy – the next episode. Achja: Und es war schon wieder ein geklauter Banksy auf eBay – ging gestern für 5150 Pfund weg! (Danke, Robert!) Vgl/Vgl; via/via
* Google Street View Art I (via), Google Street View Art II (via). Auch dazu: Google Plans to Upgrade Old Billboards in Street View
* Diskurs-Tipp: “Hamburg debattiert über die Stadt und ihre Künstler. Kampnagel liefert das Buch zur Debatte: Parcitypate : Art and Urban Space” (14. Januar, Kampnagel Hamburg, Eintritt frei). Danach: 21. 1: “Kunst und die Stadt. Gordon Matta-Clark in New York”; 28.1: “Diversität, Komplexität und Innovation”; 4.2: Dre Kreativitätshype und die Kultur der Städte; 8.4: Geilte Räume: Zwischen Überflüssigem und Überfluss (Flyer: PDF)
* TV-Tipp: Heute, NDR, 22.35 Uhr: NDR-Reportage: “Aufstand im Kiez – Der Kampf ums Schanzenviertel” Via
* Strick mich und schlitz mich: Anatomie-Strickwerk
* Wow, das ist so böse & clever: Kino-Guerilla-Marketing von Ikea. Via
* Die vierte Ausgabe des PDF-Fotomagazins ROMKA. Via: Mail, danke Joscha!
* Interview mit den Lichtkünstlern Luzinterruptus
* Noch ein Interview: Artists Reclaim Public Space: A Conversation with Public Ad Campaign Founder Jordan Seiler
* Fake Freeway Sign: “An artist uses a freeway as his canvas, all in the name of public good” Via: Mail, danke Volker!
* GuteSeiten is back! Man kann wieder Magazine bestellen – neu dabei: Balkon & Garten 36, OK Periodicals #3, Jungsheft #9 und Giddyheft #6 usw. Und: Nicht vergessen: Am 3. bis 14. März 2010 ist der erste GuteSeiten-Award im Kunstverein Hamburg – noch bis zum 1. Februar kann man sein Magazin einsenden!
Und sonst so? : 16.12.09
Dezember 16th, 2009


Influenza: “funny how things tend to go in full circle [or how to protect oneselves against oneself]“, 2009. Via: Mail, thx!
* Aufruf: “Kommt alle zur großen “Recht auf Stadt Parade” am nächsten Freitag, den 18.12. 09 um 16:30 auf die Moorweide in Hamburg: Wir sind wütend – und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir beobachten, wie Gebäude leer stehen, während Parks und Grünflächen für neue Bürokomplexe zubetoniert werden. Wir kennen die Tücken des Wohnungsmarktes und erfahren, dass es immer weniger Sozialwohnungen in Hamburg gibt. Wir sehen, dass teure Prestigeobjekte am Hafenrand wachsen und luxuriöse Eigentumswohnungen in den als besonders attraktiv geltenden Vierteln gebaut werden.” (PDF)
* Kunst siegt über Kommerz: Hamburg kauft historisches Quartier für 2,8 Millionen Euro zurück. Nun wird mit Künstlerinitiative über die Nutzung verhandelt und ein städtebauliches Konzept erarbeitet
* Die neue Ausgabe des italienischen NEURAL-Magazins ist gerade erschienen – diesmal zum Thema “Fake”: Es gibt Interviews mit den Yes Men, Janez Jansa und Lieutenant Murnau; Artikel über Abandon Normal Devices und Energija – und auch Max Upravitelev und ich haben einen Beitrag beigesteuert
* Antiboredome veranstaltet am 31. Dezember eine Art urbanes Fangspiel in Berlin. Via
* Mitschnitt des Vortrages „Die Situationistische Internationale, die Avantgarde und der Klassenkampf“ inklusive einer Folien-Präsentation
* Sicherheitskopie-Tipp (!): Metagraffiti – Graffiti Art Films (2009) Via
* Neues Buch von Phil Smith: ‘Mythogeography: A Guide to Walking Sideways’: “This is a website for walkers, artists who use walking in their art, students who are discovering and studying a world of resistant and aesthetic walking, urbanists, geographers, site-specific performers, town planners and un-planners, urban explorers, entrepreneurs and activists who don’t want to drive to the revolution.”
* Video: Friedrich von Borries über Markenräume und Nike-Urbanismus
* Parallel School of Art is a virtual and international school where students can share to the others what they are doing and thinking, what are their interests and projects, in order to generate and spread work emulation, and to develop self-initiated projects such as publications, meetings, lectures, workshops. Via
Und sonst so? : 5. 12. 09
Dezember 5th, 2009

* Das neue Projekt von Cabracega: Der “You Are Here”-Regenschirm. “Within the contemporary context of information and surveillance, you may be spotted occasionally, and so we’ve transformed an umbrella into a geographical/spatial symbol.”
* Crazy Kunstwelt I: Das Outing – Sylvester Stallone ist eigentlich gar kein Schauspieler – sondern ein Maler!
* Crazy Kunstwelt II: Shaquille O’Neal wird Kurator. Thema der Ausstellung: “Size does matter”.
* Book-Release: Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.org haben ein Buch mit gesammelten Werken herausgebracht: “Featuring previously unseen works, this book is the first official monograph on the artists-provocateurs Eva and Franco Mattes aka 0100101110101101.ORG. Over the last ten years, the Mattes have manipulated video games, Internet technologies, feature films and street advertising to reveal truths concealed by contemporary society. They have created media facades believable enough to elicit embarrassing reactions from governments, the public and the art world, and they have orchestrated several unpredictable mass performances, staged outside art spaces and involved unwitting audiences in scenarios that mingle truth and falsehood to the point of being indistinguishable.”
* Virtuelles Sterben mit Stil: “This is the end. My only friend, the end.” (Jim Morrison) – Seppukoo von Les Liens Invisibles: “Suicide is a free choice and a kind of self-assertiveness. Unfortunately, Facebook doesn’t give to its users this faculty at all, and your account will be only deactivated. This means that any information regarding you and your friends, will be strictly preserved by facebook authorities in order to keep your virtual life alive for the eternity. That’s why you won’t need any superpower to come back to your virtual life after death: just a simple login, and your life will be completely restore back.” Via: Mail
* Put the fun between your legs: The Bike Bloc. Via: Mail
* Nice to have: Fassadendrucker – Drucken in architektonischen Maßstäben. Via
* Schwanz-Streit in Berlin: Ein besonderer Phall von Kunst am Bau. Via: Mail, danke Toljok!
* “Ich hatte Dir im September Infos über CARILLON gesendet und heute sende ich Dir LICHTRAUM – wieder mal so ne Holzbox aber dieses mal nicht mit Sound sondern eben visuell. Es ist im Prinzip ein kleiner Schaukasten mit Lupe in dem ein modifiziertes Dia (ca. 45 mm X 45 mm) steckt, es ist von hinten mit LEDs beleuchtet. Ich habe es in Berlin-Kreuzberg am Ufer des Landwehrkanals installiert, und das Ding leuchtete auch 7 Tage und Nächte, aber leider hatte jemand entschieden das er die Kiste ganz für sich alleine benötigt – schade irgendwie!” Via: Mail, danke Sweza!
Und sonst so? : 3. 11. 09
November 3rd, 2009

Wunderbares Fotografie-Portfolio von David Wilson. Via
* Neue Netzprojekte der Gruppe Les Liens Invisibles: Ein stummer Twitterfeed (”Silence is golden – A twitter perpetual intervention: Our personal way to inhabit the twitter-sphere. Follow it“); das Ende der Gaming-Ära (”The Game is Over. A small, nostalgic piece about the disillusion of videogame imageries“) und eine Warhol-Hommage (”The Empire’s Wait for Sunset: An ironic google-served piece inpired to the pop(ular) Andy Warhol’s Empire, 1964). Via: Mail
* Mapping: “The World of contemporary art” und andere Karten von Philippe Terrier Hermann. Via
* Checkpoint Dreamyourtopia in Berlin: “It’s a project from Dadara and part of the Art Wallbreakers festival. The checkpoint will be processing applications for passports and providing citizens with safe passage to the dream most suitable for them (as normal), but then … at midnight on the 7th a group of local and international ’street’ artists will protest the Dream Regime and vandalize the existing installation altering its messages (hopefully beyond recognition). at midnight on the 8th (the start of the 20 year anniversary proceedings), the entire sculpture and all its walls will be destroyed … once again freeing dreams to run their own course.” Video hier, via: Mail
* Poesie-Fest Printemps des Poètes in Berlin: “Printemps des Poètes, Berlin10 ist ein Poesie-Festival und ein Projekt von “Poem Space”. Poem Space ist eine Plattform für interdisziplinäre, interaktive und mehrsprachige Poesie-Projekte und deren Verbreitung. Printemps des Poètes Berlin ist einzigartig in Deutschland und soll vom 8. bis 21. März 2010 in Berlins Bezirk Wedding stattfinden.” Via: Mail
* Das “The Appropriated Poster Campaign Manifesto” von Sean Woolsey. Via
* Offenes Streikseminar in der besetzten Akademie in Wien über das neue Buch: “Kommt herunter, reiht euch ein …”: Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen Via: Mail
* Nicht verpassen: Viral Video Award und das 25. Internationales Kurzfilmfestival Berlin (3. bis 8. November)
* Die Musikplattform citysounds.fm veröffentlicht und katalogisiert Musik nach ihren städtischen Entstehungsorten. Via
* Lesenswert: Das PDF “100 Ways to Save the City” Via
* Es gibt Hilfe: Die Anonymen Kapitalisten
* Das etwas andere Ranking: The Top 20 Most Powerless People in the Art World
Und sonst so: 19. 10. 09 / UPDATE
Oktober 19th, 2009

Christoph Büchel: “Socks”, 2009. Büchel hat seine verschwitzten, stinkigen Socken bei der Kunstmesse Frieze in London angeboten – und sofort für 20 000 Euro verkauft. Mehr dazu hier.
* Sammeln I: Für all die kleinen, gefährdeten Street-Art-Babys da draußen: Urban Art Patenschaften
* Sammeln II: Stroke #1 – die erste Urban Art Messe in München (29. bis 31. Oktober)
* Antipreneur-Chromy über die “guten” Seiten im WWW (betterplace.de & Co.)
* Festival: “Black River Street Art Film Festival” (mit Aram Bartholl, Brad Downey, Mark Jenkins & Co.) am 22. Oktober in Wien
* See you in Berlin & Kassel: Viral Video Award/Kurzfilmfestival Berlin (3.-8.11) und 26. Kasseler DokFest (10.-15.11)
* Save the date: “26C3: Here Be Dragons”, 26th Chaos Communication Congress, December 27th to 30th, 2009, bcc Berliner Congress Center, Berlin, Germany
* Hasi macht tolle Sachen und hat jetzt auch eine Webseite: “Mittlerweile ist mein Atelier in Berlin auch eingerichtet und ich warte auf Aufträge. Falls eure Freundin also in nächster Zeit mal ein neues Nail-Design möchte, deine Metzgerei ein neues Maskottchen benötigt, oder gar euer millionenschwerer Onkel seinen Geschäftsbericht illustriert haben will, ich bin der richtige Mann.”
Und sonst so? : 23. 09. 09
September 23rd, 2009

Wird bestimmt wow: Erste Bilder vom Aufbau der Ausstellung “Squinches and Pendentives” von Swoon und Ben Wolf in der Berliner Galerie Urban Art Info (26.9. bis 24.10.2009). Foto: Kathleen Waak
* Langsam wird’s langweilig: Die YesMen haben schon wieder eine Zeitung gefälscht. Das Video zur Aktion gibt’s hier. Via
* Und für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, ein Yeah: Der Flashmob zum Plakat.
* Fake-Fahrgastinformation in Berlin. Via: Mail, danke Christoph!
* Eine illegale Soap bei Ikea Ikea Heights: “Ikea Heights is a melodrama shot entirely in the Burbank California Ikea Store without the store knowing.”
* In Miami soll in diesem Jahr zum ersten Mal die Gegenveranstaltung ART BURN 2009 stattfinden: “Accəptəd artworks will bə displayəd & dəstroyəd; no artwork shall bə sold or rəturnəd. Thə əxhibition is opən to all visual artists in all mədiums.” Via
* Die Zero Budget Biennial: “The Zero Budget Biennial is the biennial to end all biennials as we know them. In an art world beleaguered by both biennials and economic hardship, the Zero Budget Biennial offers a solution, a viable alternative, a way out. This exhibition reverses the usual terms and general impact of biennials. Where biennials often trade in a specific set of political and social themes, from globalism to post-Wall discourse, the Zero Budget Biennial will remain steadfastly un-programmatic.” Via
* “Rette Deine Freiheit” ist der inoffizielle Nachfolger von “Du bist Terrorist“. Der Macher, Alexander Lehmann, beschreibt das Projekt so: “RetteDeineFreiheit” ist eine Antwort auf die nicht nachvollziehbare Politik der Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren. Via
* Geheime Briefkästen “Dropspots“: “Creating a Drop Spot is a wonderful opportunity to exlore your surroundings in a refreshing and eye opening way.” Via
* “Eine Form von Protest. Der Protest gegen die überfüllte Stadt”: Plakatübermalungen von Gerlinde Gruber. Via: Mail
* “Perpetual Storytelling Apparatus“, 2009 von Julius von Bismarck und Benjamin Maus – a drawing machine illustrating a never-ending story by the use of patent drawings. Via
* Die brutale Satire des südafrikanischen Künstlers Anton Kannemeyer sollte man sich mal hier ansehen: “Kannemeyer’s interests extend to the legacy of colonialism on the African continent – as in the series Cursed Paradise – and to the ways in which racism is embedded in language itself. He appropriates the style of comic artist Hergé and in particular the character of Tintin as a personal avatar as well as an embodiment of Western colonialism.”
* Faszinierende Betoninstallation “Grabungsstädte” von Dagmar Schmidt in Halle
Und sonst so? : 19. 08. 09 / UPDATE
August 19th, 2009

“Your ad here”: Skewville vs. Obey Giant. Foto: Rebecca Fuller, via.
* Jetzt bewerben für das Schrank-Stipendium: “Das Artist-in-Residence-Stipendium beinhaltet einen mietfreien, zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt im Schrank von Ruth Luxenhofer (Zeitpunkt nach Absprache). Der Standort des Stipendiumsplatzes ist im Schrank des Ateliers von Ruth Luxenhofer, Offenbach/Main.” Danke, Sandra!
* Theoriebrocken I: Douglas Rushkoff, “An End to Movements“: “In our current position, when disconnection from the real world is itself a cause for concern, movements only serve to disconnect us further from the actionable. They give us content for websites, language for our bumper stickers, and faces to put on our ideals. But they distract us from the matter at hand, and worse, turn our attention upward toward brand mythologies instead of immediately before us to the people and problems that need our time and energy. In the place of real connections to other people, we get the highly charged but ultimately fake connection to an image.” Via
* Theoriebrocken II: Jonas Gempp über Counterculture: “Sich gegen die institutionalisierte Kunst zu wenden, ist in Zeiten, in denen Kuratoren, Schreiberlinge und Geldgeber in einem undurchschaubaren Gewirr danach lechzen, wahrgenommen zu werden und schon zum Zeitpunkt des Geschehens an der Geschichtsschreibung stricken, undenkbar geworden und so überrascht es nicht weiter, dass auch im Jahr 2009 die Analyse der Popkultur von damals in der intellektuellen Sackgasse landet.” Mehr und via
* Ausstellung I: “Friends & Enemies lädt dich ein auf eine Reise nach Berlin um durch die vielseitigen Welten und Halbwelten des “Characters” zu streifen. Unter dem diesjährigen Motto “Bon Voyage” haben wir vom 22. bis 23. August 2009 imTape Club eine internationale Riege an Künstlern eingeladen, die sich durch verschiedene mediale Ausgangsformen mit dieser Thematik auseinandersetzen.” Via: Mail
* Ausstellung II: “Leuphana Universität lässt Stars der internationalen Streetartist-Szene das Stadtbild in Lüneburg gestalten. Vom 5. bis 9. Oktober 2009 werden mehr als 30 international bekannte Streetart-Künstler auf Einladung der Uni durch die Stadt Lüneburg und über den Uni-Campus ziehen und dort öffentliche Flächen und Fassaden gestalten. Die Erstsemester-Studenten haben die Aufgabe, dieses Projekt zu dokumentieren und einen Videofilm darüber zu drehen. Das Ganze findet unter Leitung des bekannten Hamburger Kurators und Sammlers Rik Reinking statt.” Via
* “Hier ist es schwer, verdammt schwer”: Interview mit dem iranischen Street-Artist A1One über Graffiti und politische Proteste. Via
* Ende Oktober erscheinen die neuen “On The Run”-Bücher mit “Part One – The Death Squad”, “Smash 137 – smash proof” und “New York City Black Book Masters.” Außerdem das Buch “Schwarz auf Weiss” mit Arbeiten internationaler Künstler “who work with the philosophy that style needs no color”. Via: Mail
* UPDATE: Ausstellung III: “Videokills – International Video Art Festival Berlin 2009“. Via