URANgela
September 7th, 2010
Papergirl Aisha Ronniger @ Spreeblick – und mehr Bilder
Juli 19th, 2010



Fotos: Just
Im “Selbstauslöser” von Spreeblick war jetzt auch Aisha Ronniger von Papergirl zu sehen: “Über fünf Jahre ist es her, dass Aisha Ronniger die Idee hatte, auf die Straße zu gehen und Kunst an unwissende Passanten zu verschenken. Seitdem sind Unmengen an rollbarer Werke unzähliger Künstler durch ihre Hände gewandert. Wir haben euch viel von dem Projekt erzählt und nun dachten wir, wir lassen Aisha mal selbst zu Worte kommen.” / Und die besten Bilder von der Verteil-Aktion gibt’s natürlich wieder bei Just!
Interview: Die Antwoord
Juli 14th, 2010

Roger Ballen: “Die Antwoord”. Courtesy Roger Ballen / Johnen Galerie Berlin
Für ART habe ich das südafrikanische White-Trash-Duo Ninja und Yo-Landi Vi$$er alias Die Antwoord in Hamburg interviewt: “Wir wollten etwas Futuristisches machen, etwas wirklich Neues, eine Herausforderung für viele Menschen. Deshalb sagen auch viele: Ihr seid Fake! Aber das liegt daran, dass sie mit etwas Neuem nicht umgehen können. Das sind Menschen, bei denen alles einen Sinn ergeben muss, die immer Bezüge zu etwas brauchen. Die Antwoord ist die Zukunft – so denken wir über das Leben! Wir sind das letzte verfickte Kunstwerk!” Das ganze Interview gibt’s hier, und mehr über Die Antwoord hier und hier.
Interview mit Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.org
Juni 27th, 2010
Eva und Franco Mattes aka 0100101110101101.org in der Schweiz: „The exhibition titled “AD/HD” is Eva and Franco Mattes’ first institutional solo exhibition in Switzerland, featuring their most recent net-based interventions and videogame performances. The works refer to the history of performance art with its notions of body, space, emotion, social interaction and communication – notions that are then experimentally renegotiated by interlinking physical and digital space, physical body and avatar.“ Mehr auch hier und hier, via
Und sonst so? : 29. 05. 2010
Mai 29th, 2010

* Die Kunsthalle Wien bietet ihre Ausstellungskataloge kostenlos zum Download (u.a. tolle Sachen wie The Porn Identity, Santiago Sierra, Skandal und Mythos, Punk, Nathalie Djurberg)! Via
* Hyperrhiz.07 – New Media Subversions. New Media Cultures provides a forum for experimental new media projects (both critical and creative) located outside or across current disciplinary boundaries. Via
* Stilvorlagen #5: “Nun freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass noch ein »Special Guest« hinzugekommen ist: Fons Schiedon wird am kommenden Donnerstag, den 3. Juni, seinen Vortrag mit dem Thema »How to do nice work and befriend cheerleaders. Der Einfluss des Spiels auf die künstlerische Mentalität« halten.” Via: Mail
* Openwear is the new open-source concept and community in course of developing by EDUfashion. Via: Mail, danke Oliver!
* “Seme, an independent international project designed to reconfigure and reshape independent galleries and art-spaces in Berlin, Cluj, Istanbul into micro-residencies for artists. The focus is the artists’ physical inhabitation of the space, site specific art work, and the changing movements of their existence in relation to a city’s multilayered and deconstructed urban networks.” Vernissage am 4. Juni in der Berliner Galerie 91mq. Via: Mail
* Friedhof der Dateileichen: “/death/null is a graveyard for digital files. each file you upload will be directly streamed to /dev/null on this system, the so called null device which is a kind of nirvana or black hole in a computer system.” Via: Mail
* Hier gibt’s ein Interview mit Eva and Franco Mattes aka 0100101110101101.org: “Stolen Pieces is not exactly a “lost” work. We deliberately waited 15 years to show it. We planned to reveal it after our deaths, but we somehow miscalculated time. We were 19 years old back than and only recently we realized that it would have taken too long to die. The idea that there’s some sort of life after death is probably the biggest prank ever pulled. Bodies as well as objects decay and disappear at one point. Ideas and myths last much longer.”
* Die Agentur für Kunstverbesserung versteht sich als eine Institution zur Überwindung monologischer Produktionszusammenhänge von Kunst. Kunstwerke werden dialogisch und autodialogisch mit Edding, Kleb- und Sprengstoffen, Witz und, wenn es sein muß, auch mit Ölfarbe überarbeitet.
* Das Haus der Kulturen der Welt und die KSB haben ihren “Call for Future” bis zum 20. Juni 2010 verlängert. Das Initiativprojekt “Über Lebenskunst” macht sich auf die Suche nach nachhaltigen und zukunftsfähigen Projekten, welche die Lebenskunst des 21. Jahrhunderts beschreiben.
* Und noch ein Call: Das Festival der Regionen sucht Ideen! “Der Struktur des Ortes folgend, wird sich für das Festival am U-förmigen Rathausplatz und am Bahnhofgelände ein zentrales Festivalareal ergeben. Der öffentliche Raum fungiert als gastlicher Anlaufpunkt, als künstlerischer Aktionsraum mit Installationen und Performances. Ausgehend von diesem Zentrum expandiert das Programm in die nähere Umgebung. Kulturvereine und Initivativen aller Art sind potentielle Anknüpfungspunkte für PartnerInnen- und KomplizInnenenschaften. Willkommen sind Projektvorschläge aus allen künstlerischen Disziplinen und Genres. Kunst im öffentlichen Raum und ortsspezifische Arbeiten bilden aufgrund der Struktur des Ortes einen Schwerpunkt. Das Festival ist aber offen für Ideen und Vorschläge aus allen Bereichen.”
* Blödsinn mit Bieber (irgendwie frag ich mich ja schon, ob wir irgendwie verwandt sind): “Shaved Bieber” und “lesbianswholooklikejustinbieber“.
TideTV: GuteSeiten-Messe und Award
März 20th, 2010
TIDE TV hat einen Beitrag über die Magazin-Messe und den ersten GuteSeiten-Award im Kunstverein Hamburg gedreht! Tausend Dank, Sarah! Übrigens haben wir wieder viele neue Magazine bei GuteSeiten: Junkjet, zum Thema Kunst, Architektur und Fluxus, alle Comic-Magazine von Spring, Böhm #37b: Böhm Kobayashi Encyclopedia, Der Wedding und wieder die vergriffenen Giddy- und Jungshefte.
Metronaut: Interview mit Alexandr Wolodarskij
März 10th, 2010


“Alexandr Wolodarskij wurde im November bei einer Aktion vor der Werchnowa Rada, dem ukrainischen Parlament, verhaftet. Er hatte mit einer anderen Aktivistin nackt einen Geschlechtsakt imitiert, um auf die erstarkende Zensur des ukrainischen Staates hinzuweisen. Nach seiner Verhaftung drohen Wolodarskij bis zu fünf Jahre Haft, weil ihm nach Artikel 2 des Paragrafen 296 („durch Gruppen vollzogenes Rowdytum“ / Landfriedensbruch) der Prozess gemacht wird. Nach anderthalb Monaten in Untersuchungshaft kam Wolodarskij, der unter dem Namen Shiitman bloggt, jetzt frei.” Metronaut hat ein lesenswertes Interview mit ihm geführt: “Es gibt drei Richtungen der Zensurtätigkeit: Sexualität, Gewalt und „politische Inkorrektheit“. Pornographie wird offiziell als gemeingefährliche Erscheinung in eine Reihe mit Rechtsextremismus gestellt, erotische Kunstwerke werden oft als Pornographie bewertet.”
7live – Deutschlands erstes Live-Magazin und die Preisverleihung des GuteSeiten-Award 2010 / UPDATE 2
März 8th, 2010


Geschätzte 400 Besucher wollten sich am Freitag, 5. März, Deutschlands erstes Live-Magazin nicht entgehen lassen. Um 20 Uhr platzte der Hamburger Kunstverein schon aus allen Nähten. Das nächste mal gehen wir gleich in die ColorLineArena, yeah!


Das Comic-Kollektiv Spring beim Live-Zeichnen



Modejournalistin Nicolette Scharpenberg präsentiert den “Hamburg City Cycle Chic” mit Fahrrädern vom Suicyle Store

Journalist Peter Lau (Effilee) mit einer schreiend komischen Glosse über die künstlerische Pseudo-Bohème


Immer einen Kalauer auf den Lippen: Das charmante Moderatoren-Duo Sarah Maria Manzo (Henri Nannen Schule) und Matthias Weber (Checkdisout)

Schroeter + Berger, das Büro für Lösungen, präsentierte eine Klang–Lese-Collage


TV-Koch Hans Dampf hat Salz für alle dabei


Das Supra-Magazin mit ihrem Beitrag über “Recht auf Stadion – Recht auf Stadt”


Chris Köver (Missy Magazin) im Gespräch mit DJ Pattex und der School of Zuversicht – danach folgte ein Live-Act


Klangforscher Felix Kubin mit seiner “Historischen Aufnahme”
Und dann der Höhepunkt des Abends – die Preisverleihung des 1. GuteSeiten-Award für das beste unabhängige Magazin des Jahres! Eine lobende Erwähnung erhielten das Jungsheft aus Köln, das Literatur-Magazin Edit aus Leipzig und Schnitzel, das erste Themenheft vom Kölner Büro Baraque. Und der erste Platz ging an: Das Berliner Magazin Der Wedding – Das Magazin für Alltagskultur! Die Jury – Florian Waldvogel, Ale Dumbsky, Heike Grebin und Karsten Henning – hatten sich stundenlang zurückgezogen und alle eingereichten Magazine (rund 40!) begutachtet. Um 17 Uhr stand der Gewinner dann fest. Und um 17.05 Uhr erhielten die beiden Wedding-Macher Julia Boeck und Axel Völcker einen Anruf aus Hamburg – und stiegen sofort in den Zug! Ja, und so sehen die glücklichen Gewinner aus – gewonnen hat das Duo einen wunderschönen, handgemachten Pokal von Anna Wenzel (Danke!), und eine Profi-DPV-Magazin-Beratung, herzlichen Glückwunsch noch einmal und viel Erfolg für die künftigen Magazine!




P.S.: Diese Nachricht erreichte uns heute von den Gewinnern: “Wir sind wieder wohlbehalten im Wedding gelandet. Am International Airport Wedding wurden wir standesgemäß von der örtlichen Heimatvereinskapelle mit dem Weddinger Marsch und rotem Teppich empfangen. Der Bürgermeister gratulierte uns auch recht herzlich, nachdem die Ghetto-Gang “Opfa-Killa Wedding65″ uns ein selbstkomponiertes Ständchen rappte.”
P.S.: Alle Fotos von Felix Rettberg (Danke!) – und auch noch einmal tausend Dank an alle Beteiligten für den großartigen Abend! Und bis zum 14. März kann man noch einmal in Ruhe alle Magazine im Kunstverein betrachten…
UPDATE, 9.3.: Mehr Bilder von der Veranstaltung hier (bei Matthias) und hier (von Felix Rettberg), erstes Feedback vom Gewinner hier und mehr Cycle Chic gibt’s hier, ein Video von der Preisverleihung hier, der Auftritt von Hans Dampf als Video hier, ein Gewinnspiel und eine Kritik hier, ein großes Fazit gibt’s auch bei der PAGE. Es folgen noch Berichte bei TideTV und DerFreitag!
UPDATE 10.3.: Et voilá – derFreitag hat einen hinreißenden Verriß geschrieben: “Der Pornorazzi zündet nicht“! Dazu muss halt nur hinzugefügt werden: Das war ja auch eine 0-Budget-Veranstaltung! Hätten wir Geld und Sponsoren gehabt, dann hätte auch das Licht funktioniert, dann hätte es einen Veranstaltungstechiker und eine Regie gegeben. Und fairerweise muss man sagen: Das war ja auch ein Experiment – daraus lernt man! Für viele Autoren war es eben auch einfach neu auf so einer Bühne zu stehen… Und trotz allem finde ich: Gerade solche Ecken und Kanten haben Charme. Soll ja keine gelackte, aufgemotzte Veranstaltung sein – da kann man sonst ja gleich zum LeadAward gehen…
Galerie Urban Art Info @ ART
Februar 24th, 2010

Dtagno und Tryone: “Wir sind nicht die Affen in deiner Horde!”, Ausstellung vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2009, Performance (Foto: Jürgen Große)

Jan Danebod: “Gemeinsam für die Stadt” vom 11. Juli bis zum 8. August 2009, Innenansicht der Galerie (Foto: Jürgen Große)

Swoon und Ben Wolf: “Squinches and Pendentives”, Ausstellung vom 26. September bis zum 24. Oktober 2009, Ausstellungseröffnung (Foto: Kathleen Waak)
Noch immer meine Lieblingsadresse in Berlin: Die Galerie Urban Art Info. Bei ART gibt’s ein kleines Interview mit Jürgen Große. Beste Anekdote: “2003, bei der Eröffnung der Ausstellung von SWOON und Solovei, stand ein Eimer weiße Farbe in der Galerie rum. Irgendwer hat ihn geschnappt und ist damit raus gegangen und zwar bis zur Polizeiwache, die nur 30 Meter weiter war. Dort hat er dann die ganze Farbe im Eingang ausgekippt. Da der Eimer ein Loch hatte, führte eine weiße Farbspur direkt zurück zur Galerie. Wir haben das erst am nächsten Tag bemerkt, an dem Abend war ja so viel los. Um von uns abzulenken haben wir schnell die Farbspur bis in den Wedding verlängert.”
