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Urban Hacking School #1: Strasbourg


Stadtguerilla-Diplom: Tony Weingartner (r.) und Alain Bieber (l.) mit den stolzen Absolventen der ersten Urban Hacking School


Florian Isenmann baute mit Metallabsperrungen eines Gehwegs eine Leiter


Elise Paix fragte Kinder in dem Stadtviertel nach ihrem Vornamen und benannte Straßen nach ihnen


Sandra Falquet & Anne-Sophie Blancato “reparierten” mit bunter Knetmasse Risse in Wänden und Straßen


Emilie Albert entwickelte das Konzept der “Copietonnage”, übersetzt “Co-Walking” (inspiriert von dem Prinzip der “Covoiturage”, dem Car sharing). Sie sprach dazu Passanten auf der Straße an und fragte, ob sie sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten könne. Um das Konzept weiter zu verbreiten, verteilte sie außerdem Anstecker mit einem “Copietonnage”-Logo. / “En partant du principe de covoiturage comme un moyen de se rencontrer, j’ai réadapté ce concept à la rue et au quartier en proposant aux marcheurs de faire un petit bout de route avec eux. Les initiés, porteurs désormais du “badge COPIETONNAGE”, sont alors invités à proposer à leur tour cette pratique à un autre marcheur.”


Emilie Leroy & Raissa Monteiro fotografierten Anwohner des Stadtviertels, dekorierten mit den Augen u.a. Stadtmöbel und gaben dem Viertel ein Gesicht


Guillaume Richaud fertigte einen QR-Code aus Keramiksteinchen. Der Code verbindet mit folgendem Link, der den Herstellungsprozess illustriert – und ein zweiter QR-Code der mit Abdeckband auf einer Mosaikmauer entstand – und zu dem Wort “Mur” (dt. Mauer) führt.


Baptiste Martin & Mathias Cohendet konstruierten aus Gras einen Steinpfosten


Stephane Ruch baute sich aus Pflastersteinen eine Bank

Im Rahmen des Festivals Perffusion 2011 in Strasbourg (19-25.9.11) habe ich zusammen mit dem Künstler Tony Weingartner zum ersten Mal eine Urban Hacking School organisiert. Eine Woche lang gab es jeden Abend Theorie- und Praxisvorträge (mit Vladimir Turner, Paul Souviron, Sean Hart, Mathieu Tremblin, David Renault und Christophe Greilsammer) und einen stadtsoziologisch-künstlerischen Spaziergang mit David Hurstel. Rund 11 Teilnehmer haben am Ende der Woche dann ein Projekt realisiert. Und ich muss sagen, wir waren über die Qualität der “Abschlussarbeiten” wirklich erstaunt – denn es gab für die Realisierung nur einen Tag Zeit und außerdem hatten die meisten Teilnehmer keinerlei theoretische oder praktische Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum. Danke an alle Beteiligten, es war eine wunderbare Woche, und natürlich vor allem: Glückwunsch zum Diplom!

VERLOSUNG: “SPONTANEOUS SCULPTURES” – EINSENDUNGEN TEIL 3


Von: Iska: “hier ein kleiner einblick in die spontane spielaktion in unserem spontanen ostseeurlaub. es kam natürlich keiner um bei diesem spiel. alle dahingegangenen wesen die einbezogen wurden, sind rein natürlichen (verseuchtes meereswasser, unachtsame touristen, herzversagen usw.) todes gestorben.”


Von: Jochen Friedrich


Von: Zonenkinder: “hier sind ein paar unserer Arbeiten für den Spontaneous Sculptures- Wettbewerb… da möchten wir uns doch gleich mit einreihen, weil spontanes “character-building” in den Straßen und Wäldern unserer kleinen Welt auch eine unserer lieblingsdisziplinen ist.”


Von: Elias


Von: anonymous


Von: Hendryk: “Anbei eine 2011 von mir gefundene Skulptur mit dem Titel “Die Gefallenen”.”


Von: Felix Maucher


Von: Florian Kuhlmann: “anbei trotzdem welche von mir, sind schon etwas älter, aber definitiv spontan an einem langweiligen office-tag entstanden.”


Von: Marcus M: “Da mich die bisher eingesandten Fotos ziemlich beeindruckend fand, haben mein Kleinwagen und ich ebenfalls eine für euch eine spontane Skulptur geschaffen, ein Foto hiervon im Anhang…”


Von: Silke Krah: “spontane kleine intervention mit klebefolien”


Von: Robert: “…ich fahre fast jeden Morgen über die Hohenzollernbrücke in Köln. Diese hängt voll mit Liebesschlössern. Zwischen die ganzen Schlösser musste dringend eine Flex mit der Aufschrift ‘Masterkey’…”


Von: Nic Rhymer: “Dies entstand spontan am Eingang der Mensa meiner früheren Schule. Inspiriert von einer ganz bestimmten Internetseite…. *hust* *hust* (respektive *hüstel*)”


Von: Markus Gustav Brinkmann: “… beim Blick vom Küchentisch fiel mein Blick heute doch noch auf eine “Spontaneous Sculpture”: Kassenzettel für 98 Gramm hauchzart geschnittenen Serrano-Schinken vom örtlichen Feinkosthändler (Sonderangebot), gefangen von Spinnenfäden kurz über dem Boden unserer Küche.”

Sorry, sorry für die Verspätung! Ich war letzte Woche wahnsinnig im Stress – vor allem wegen der Urban Hacking School (auch dazu bald mehr) und außerdem haben drei Künstler bei mir übernachtet, auch das hat ordentlich auf Trab gehalten. Nun also endlich der letzte Stoß Einsendungen (vgl. auch Einsendungen Teil 1 und Einsendungen Teil 2)! Gebt mir bitte noch ein paar Tage Zeit um den Gewinner zu bestimmen (ist wirklich verdammt schwer, und leider, leider kann ich ja nur drei Bücher vergeben) – im Laufe der Woche werde ich die drei spontanen Skulpturen posten, die je ein Exemplar von Downeys Buch “Spontaneous Sculptures” gewinnen. Übrigens hat sich Brad Downey höchstpersönlich gemeldet und schreibt: “that is just great on your site. thanks for that alain. working with akay for the 3rd time. thanks thanks, made me very happy to see some people getting inspired.”

Verlosung: “Spontaneous Sculptures” – Einsendungen Teil I


Von: Silke Krah: “…hier spontane Skulptur im Wald… und noch 2 spontanskulpturen: “der Todo- Matthias” und “und der faule David”.


Von: Manuel: “… ich habe die Skulptur zwar nicht selbst realisiert (zum Glück…) aber sie im Moment der Fotografie zu einer gemacht. /. also 50/50. Ich könnte sie mir sehr gut in einem Museum vorstellen. Es sei nicht vergessen: Ich verurteile solche Handlungen aber gleichzeitig ist es wohl auch eine Art Zeitzeuge. Deswegen: auf in den Hamburger Bahnhof damit…”


Von: Felix Maucher


Von: Benne: “… Reeperbahn seit Juni, hängt immer noch


Von: Christian Fiebrig: “…weil immer alle drauf stehen, gebe ich diesem spontan den Namen “Rubitower”.”


Von: Steffen: “Meine Skulptur ist zwar nicht ganz so spontan, weil ich erst noch schnell die Bücher besorgen musste…aber… “Erste freie Reisebücherei” Dortmund Hauptbahnhof Gleis 11, Juli 2011. “GZSZ” ging fast noch fixer, den Marker immer am Mann und Papiertüten gibt´s 100 Meter weiter im Euro-Shop. “GZSZ” Dortmunder Ostwall, Juli 2011″


Von: Daniel/dkmnews: “…anbei ein Bild (m)einer spontanen Skulptur…entstanden eines morgens über den Dächern Berlins… ein Haufen Dachziegeln und eine durchgemachte Nacht im Morgengrauen… Aufräumen musste jemand anders….”


Von: Christian: “… ein Foto von unserem Super Mario aus Gaffa-Tape auf Ziegelstein.”


Von: Maximilian Haslauer: “geschaffen wurde das zwar von meiner Großtante, aber es als Kunst zu erkennen ist ja auch was.”


Von: Katja: “…please find attached my SPONTANEOUS SCULPTURE ‘SOLID LINE’! Ich lebe gerade in toronto und war gestern mit einer freundin unterwegs. Spontanes klettern und turnen gehören dabei zu meinen lieblingsbeschäftigungen. so ist diese spontane skulptur entstanden. Kaum auf Facebook gepostet berichtet mir ein freund aus berlin von deinem wettbewerb. dies ist nun also mein wettbewerbs-beitrag!”


Von: Rayk: “hallo, ich habe mal einen puppenarm verklebt”


Von: Fabian Nawrath: “Hier meine Spontane Skulptur: Die Cheops-Pyramide, realisiert während eines langen Nachtdrehs, kurz bevor ich zu meiner Reise durch Afrika mit dem Fahrrad aufgebrochen bin.”

Wow, wirklich! Ich habe ja schon geahnt, dass ich die kreativste Leserschaft überhaupt habe – aber die ersten Mails haben mich dann doch überrascht! Tausend Dank – macht verdammt viel Spaß! Und weil mir bisher wirklich alle Bilder verdammt gut gefallen – hier schon mal alle bisherigen Einsendungen. Aber ich will noch mehr! Schickt mir an alain ät rebelart.net bis Mittwoch, 21. September, 00:00 Uhr, ein Bild mit einer selbst realisierten “spontanen Skulptur” – es gibt drei druckfrische Exemplare von Brads Buch “Spontaneous Sculptureszu gewinnen

Festival Perffusion 2011: Urban Hacking School

Im Rahmen des Festivals Perffusion 2011 in Strasbourg (19-25.9.11) organisiere ich zusammen mit dem Künstler Tony Weingartner zum ersten Mal eine Urban Hacking School. Wird ein spannendes Experiment mit zahlreichen Gästen aus Theorie und Praxis – kommt vorbei & macht mit, wenn Ihr in der Nähe seid! Der Workshop ist kostenlos (um Anmeldung wird gebeten: perffusion@democratiecreative.com), es gibt 20 Plätze – und das Ziel ist es nach einer Woche eine Aktion, Performance, Skulptur bzw. Intervention im öffentlichen Raum realisiert zu haben. Ich bin selbst auf die Ergebnisse gespannt – Bilder vom Workshop gibt´s am Ende auf jeden Fall hier. Und so sieht das Programm aus:

URBAN HACKING SCHOOL
19-25. September 2011, 19-21 Uhr; 19-25th september 2011, 19-21h; 19 au 25 septembre 2011, de 19-21h
QG Perffusion, Cour du Hall des Chars, 10 rue du Hohwald, Strasbourg. Free, kostenlos, gratuit – aber Anmeldung erforderlich, but registration required, mais inscription nécessaire: perffusion@democratiecreative.com

■ Montag, Monday, Lundi, 19.9.11, 19h: GET TOGETHER!
Einschreibung, Kennenlernen, Fragen & Antworten; Registration, meet & greet, Q&A; Validation des inscriptions et remise de documents.
Treffpunkt/Meeting/RDV: Picknick, Picnic, Pique-nique d’ouverture Perffusio: 50 rue du ban de la roche

■ Dienstag, Tuesday, Mardi, 20.9.11, 19-21h: INSPIRATION!
Einführung in die “Interventionen im öffentlichen Raum”; Introduction about “interventions in public space”; Introduction sur la notion “d’interventions artistiques urbaines” avec: Alain Bieber et Tony Weingartner

■ Mittwoch, Wednesday, Mercredi, 21.9.11, 19-21h: OBSERVATION!
Spaziergang im Viertel der Laiterie; Excursion in the neighborhood; Visite du quartier de la Laiterie avec: David Hurstel, artiste, et Gyom Herr-Zekanowski, urbaniste fondateur de l’Atelier des Cultures Urbaines. Épreuve d’observation!

■ Donnerstag, Thursday, Jeudi, 22.9.11, 19-21h: THEORY!
Theoretische Vertiefungen; Theoretical discourses; Approfondissement théorique avec: Mathieu Tremblin, artiste (“Le Graffiti comme filigrane de la ville”), David Renault, artiste (“La dimension sonore du graffiti”) et Christophe Greilsammer, professeur d’art dramatique (“La dérive situationniste: un outil pour jouer avec la ville”). Évaluation!

■ Freitag, Friday, Vendredi, 23.9.11, 19h-21h: EXAMPLES!
Präsentationen der Künstler des Festivals; Presentations of the artists from the festival; Session ouverte au public – présentation de travaux d’intervenants Perffusion: Paul Souviron, Sean Hart et Vladimir Turner.

■ Samstag, Saturday, Samedi, 24.9.11, 11-23h: PRAXIS!
Unterstützung bei der Durchführung der Projekte; Support for the realization of the projects; Suivi des projets et travaux pratique dans l’espace public. Publication du projet des étudiants sur facebook et rebel:art

■ Sonntag, Sunday, Dimanche, 25.9.11, 11h: DIPLOMA!
Brunch, feedback und Diplomvergabe; Brunch, feedback et remise des diplômes.

L’ISELP Brüssel: “L’art et l’espace public”


Foto: OX, Maurecourt, 9. Juli 2011

Immer Dienstags, von Oktober 2011 bis Mai 2012 findet im belgischen Kunstzentrum L’ISELP eine Vortragsreihe über “Kunst im öffentlichen Raum” statt – ich bin am 24. Januar vor Ort: “Par le biais de ce cycle, L’iselp souhaite exprimer son intérêt sur la portée que peut engendrer la présence de l’art dans l’espace public, et faire partager au public ses interrogations, ses préoccupations et ses découvertes dans ce domaine. Dans le contexte socio-culturel actuel, il est important de re-questionner le rôle de l’art public ainsi que les acteurs qui le promeuvent, mais aussi de prêter attention sur les nouvelles formes d’interventions artistiques qui sont intrinsèquement liées à l’espace urbain, à la rue, et qui s’associent à la culture street art, au théâtre, à la scénographie et à la performance. Ce cycle se veut un espace de rencontre avec des invités venant d’horizons variés qui feront part de leur point de vue, de leur pratique et de leur expérience sur le terrain.

Mardi 25 octobre : « Le collectif OUT – Résistance et alternatives » par Bert Theis & Aria Spinelli
Bert Theis (artiste) et Aria Spinelli (curateur) viendront présenter le bureau OUT (Office for Urban Transformation) basé à Milan dans lequel travaillent des architectes, des artistes, des intellectuels, des designers et des étudiants. La fonction de OUT est de créer, en liaison étroite avec les habitants des situations et du matériel visuel pour les associations en lutte, dans la logique d’un urbanisme autogéré.

Mardi 22 novembre : « L’art public, un geste politique » par Pierre-Olivier Rollin
En s’appuyant sur des exemples concrets, Pierre-Olivier Rollin (historien de l’art, commissaire et conservateur de l’espace de création B.P.S.22 à Charleroi) nous aidera à comprendre pourquoi l’art public est un geste politique qui renvoie à des implications sociétales bien plus larges qu’aux seules qualités intrinsèques des oeuvres.

Mardi 20 décembre : “Quand la publicité sort du cadre : entre marketing alternatif et street art” par Bruno Trentini
L’arrivée de nouvelles opérations publicitaires tel le marketing alternatif offre à l’art de rue une concurrence particulière. Les deux actions ne sont pas toujours distinguables l’une de l’autre. Bruno Trentini (enseignant en esthétique et sciences de l’art à l’Université de Paris I Panthéon-Sorbonne) nous expliquera comment cette ambiguïté peut parasiter à son tour l’œuvre d’art en modifiant sa réception.

Mardi 24 janvier : « Hacking urban space – nouvelles interventions, stratégies et tendances » par Alain Bieber
Alain Bieber (critique d’art et curateur) nous fera part d’une variété d’œuvres d’art aux caractères éphémères et souvent anonymes qui éclot dans l’environnement urbain. Ces œuvres à la portée activiste ou simplement ludique détournent ou parasitent l’espace dans lequel elles s’infiltrent avec humour, audace et provocation.

Mardi 28 février : « Citoyens, à vos mémoires » par Jochen Gerz
Artiste pluridisciplinaire, Jochen Gerz (né à Berlin en 1940, il vit et travaille en Irlande) a réalisé de nombreuses performances, des installations, des œuvres photographiques associant le texte à l’image, ainsi que des vidéos. Au cours de ces dernières années, sa pratique s’est de plus en plus impliquée dans l’espace public (il a réalisé notamment dans le cadre de commandes publiques des anti-monuments à Berlin, Hambourg ou Biron), mettant en jeu tant la mémoire collective que la responsabilité du corps social. Jochen Gerz viendra nous présenter une sélection de projets questionnant les thèmes qui lui sont chers. Cette conversation sera co-animé par Philippe Mesnard (Directeur de la Fondation Auschwitz – Mémoire d’Auschwitz et Professeur des Universités UBP, Clermont-Ferrand 2).

Mardi 20 mars: ” Mémoire du futur – De la lisibilité des sites de déchets radioactifs”. Projet d’intégration à Soulaines (Aube, France) par Cécile Massart
Depuis une quinzaine d’années, l’artiste plasticienne Cécile Massart (née à Oeudeghien en 1949, elle vit et travaille à Bruxelles) a centré son œuvre sur la question des sites de stockage de déchets radioactifs en Europe et dans le monde. Des préoccupations aussi fondamentales que celles de l’environnement, de la sécurité, de la mémoire et de l’identification de tels sites sont ainsi adressées au pouvoir politique responsable en ces matières, prenant la forme d’images et d’objets (gravures, photographies, films, installations, éditions,…) ayant pour objectif de faire accepter l’idée de révéler ces lieux en signalant leur présence. Cécile Massart nous parlera donc de son dernier projet en date.

Mardi 24 avril : “Les Nouveaux commanditaires, comment faire oeuvre ensemble ?” par Anastassia Makridou
Médiatrice de l’action des Nouveaux commanditaires de la Fondation de France pour les régions Centre et Bretagne, Anastassia Makridou (historienne de l’art et commissaire indépendante), a accompagné les projets de Tadashi Kawamata, Mémoire en Demeure, 2006 – Saint-Thélo, et de Claude Lévêque, La maison où j’ai grandi à Plougonver, 2007 – Plougonver. Quatre autres commandes sont actuellement en cours en Région Bretagne. Elle nous fera part de son expérience sur le terrain et nous expliquera en quoi consiste son action.

Mardi 22 mai : « Thomas Laureyssens & Marion Fabien : pratiques croisées dans l’espace urbain. »
Thomas Laureyssens a étudié design graphique à Sint-Lukas, Bruxelles. Marion Fabien a étudié sculpture à l’Ensav La Cambre, Bruxelles. Leur pratique artistique est très différente, mais chacun d’entre eux ont fait de l’espace urbain, leur champ d’action, leur source d’inspiration.”

Friedrich von Borries: “ProblemZonenGymnastik” – ab 15. Juli bei ARTE Creative

ProblemZonenGymnastik” – die neue Webserie von Friedrich von Borries: ab 15. Juli monatlich bei ARTE Creative. “Fit für die Verteilungskämpfe des 21. Jahrhunderts? Im 21. Jahrhundert ist nicht mehr genug für alle da. Arbeit, Essen, Energie: Alles wird knapp. Ideale Bedingungen für den Kapitalismus und sein Überlebensprinzip: Survival of the Fittest. Aber sind wir dafür schon bereit? Sind wir wirklich fit? Denn die Verteilungskämpfe um die knappen Ressourcen erfordern neue Kompetenzen und Werkzeuge. Deshalb stellt Friedrich von Borries innovative Projekte aus Kunst, Design und Architektur vor, mit denen sich jeder fit machen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Problemzonen des urbanen Alltags – nicht Bauch Beine Po, sondern Wohnen, Mobilität und Ernährung.”

Neues aus der Stadtbibliothek Göttingen: Die Kunst des Versteckens

Hoppla, aufgeflogen: Die Stadtbibliothek Göttingen hat ihr “Kuckucksbuch” entdeckt, offiziell in den Bestand aufgenommen, mit viel Humor reagiert – “Bitte das nächste Mal nicht selbst foliieren (siehe Foto: die Luftblasen oben sind deutlich zu sehen), das können wir besser (wir haben einfach mehr Übung).” – und dem freundlichen Spender sogar noch ein dreiwöchiges Praktikum angeboten! Was will man mehr… Via: “Leser” & Matthias Klemp, danke für den Hinweis!

Memefest-Workshop: Mapping socially responsive communication

Oliver hat ein umfangreiches Update zum Memefest-Workshop in Nijmegen gepostet: Noch viel mehr Bilder, ein erstes Feedback und auch die fünf Karten – die Ergebnisse des Mapping-Workshops zum Thema “Social Responsive Communication” (PDF). Sobald es die Karten in PDF-Form gibt, werde ich diesen Beitrag aktualieren. “There is a strong interest in different communication practices. This can be observed on industry, university and civil society levels. The problem however is that there are almost non existing alternatives. With this i don’t mean that such practices don’t exist- although there are not many, they do, but that frameworks for recognition, articulation, comparison and imagination are yet to be designed in a manner that will help to foster wider understanding of different communication logic. And this is why we wanted work on maps. The idea was to create tools, tactical media, educational tools that would help put some light on this invisible dimensions. The differences between marketing based communication, especially social marketing to socially responsive communication have to be made visible. This is the first step for a wider change of communication practice. This maps, this tools can be used in many different contexts. In the school, with clients of different kinds, with activist communities that employ communication to achieve certain goals. The idea was to create a dynamic of productive conflict. Bring together more than twenty dedicated communicators: thinkers, educators, designers, artists, activists, students, researchers, professionals- with different social, cultural, knowledge backgrounds and facilitate a mentored process that would be experimental, informal but focused on concrete results. Workshop participants: Mathieu Tremblin, Monika Klobčar, Alana Hunt, Jody Joanna Boehnert, Sarah Dugan, Simon Perčič, Anja Groten, Janneke de Rooij, Lenka Klimešová, Kima Toromajyan, Giada Totaro, John Jordan, Vladimir Turner, Manal Al Mahmood, Arwa Ramadan, Scott Townsend, Teja Kaštrun were chosen among those whose works have been curated and edited at this years friendly competition. Mentors: Alain Bieber, Jason Grant, Tony Credeland, Shoaib Ahmad, Sandy Kaltenborn, my self and co-mentors Paulo Hartmann, Kevin Yuen-Kit Lo, Ines Nin, Frederic Dobuis are long term Memefest collaborators, communication experts with integrity and friends.” Via: Mail

Back from Nijmegen / Oddstream Festival / Memefest Workshop!


Welcome to Nijmegen! Angeblich die älteste Stadt in den Niederlanden (über 2000 Jahre), ehrlich gesagt, hatte ich vorher noch nie davon gehört, ist aber wirklich schön, ruhig, grün (politisch wie geografisch), ziemlich studentisch und auch bei Hasen sehr beliebt…


Das neue Wahrzeichen der Stadt: Ein Riesenhase (eine Skulptur von Florentijn Hofman), der auf den Rhein schaut. Um die Frage gleich zu beantworten: Ja, der Hase ist wirklich riesig. Hier der Größenvergleich:

Der eigentliche Grund für meinen Besuch in Nijmegen: Das Oddstream Festival.

Genauer gesagt: Der Memefest Workshop.


Oliver von Memefest hatte die besten Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs eingeladen an einem Workshop zum Thema “Social Responsive Communication” (PDF) teilzunehmen. Ziel: Ein Karte, die das komplexe Thema visualisiert. Studenten aus aller Welt diskutierten, konzipierten – und feierten eine Woche lang zusammen. Sobald die ersten Karten fertig sind, werde ich diese natürlich auch bloggen.


Hier zwei Teilnehmer: Vladimir Turner bei der Arbeit…


Und Mathieu Tremblin bei der Arbeit…


Zum Musikprogramm gab es auch eine kleinere (Medienkunst)-Ausstellung und einige Höhepunkte der Memefest-Einsendungen. Meine zwei Favoriten: Die “interaktive Sound-Skulptur” von Tom Verbruggen (wer am Rad dreht, wird selbst zum experimentellen DJ) und “FreeMan” von Koert van Mensvoort und Jan van der Asdonk . Der Arcade-Automat bietet einen kritischen Blick auf die Konsumkultur: Pacman kann in dem Spiel nur fressen, die Geister sind eingesperrt und der einzige, zweite Spielzug dabei ist: Suizid.


An einem Tag gab es dann den “Inspiration Day” – und alle Tutoren des Memefest-Workshops hielten einen Vortrag zu den Themengebieten Kommunikation, Politik, Design, Kunst und DIY-Kultur – gewünscht waren partizipatorische Elemente. Ich habe es mit einer “Brainwalking-Lecture” versucht, d.h. ich erzähle und zeige zahlreiche Beispiele zum Thema “Connecting art & activism – changing anger into ideas”, alle laufen dabei im Raum herum und entwickeln Ideen für künstlerische Interventionen, diese werden aufgeschrieben/aufgemalt, im Raum aufgeklebt und inspirieren vielleicht andere Teilnehmer bzw. Festivalbesucher. Und während der Lecture hatte ich auch versprochen, alle Ideen hier zu posten – denn vielleicht inspiriert es ja auch Euch. Der Spoiler: Eine Idee wurde bereits umgesetzt…


Und wer war´s? Der Mathieu Tremblin: “Fruits Skewer”, 2011, Nijmegen! Thanks to everybody, happy to have met you all – I had one week of fuckin´ fun! Hope to see you soon again!

Paul Mutant: “Not available” – Part II


Foto: Mihaly Bako

“This painting is not available in your country”: Dieses Bild von Paul Mutant geisterte 2010 durch die Blogosphäre – jetzt hat Mutant für eine neue Ausstellung noch ein paar Multiples produziert und außerdem eine chronologische Grafik über die Verbreitung seiner Arbeit im Netz gestaltet. Auch rebel:art ist als Multiplikator dabei – und oui, ja, yes, schon an 13ter Stelle. Via: Mail, thx!