Aus alten Mülleimern werden Sofas, aus Bierkästen Hocker und aus Ampeln und Fahrradreifen Lampen: gabarage aus Österreich nutzt “altmaterialien aus industrie- und gewerbebetrieben als wertvolle ausgangsmaterialien für einen kreativen designprozess. das „gabarage creative team“ entwickelt in kooperation mit designer/innen ökologisch nachhaltige designstücke und gebrauchsgegenstände für privatpersonen und unternehmen.” Via
“Augmented Reality Advertising Takeover” ist die kommende iPhone/iPad-App von Public Ad Campaign und The Heavy Projects, die Außenwerbung durch Kunst ersetzt: “A quick clip of Public Ad Campaign beta-testing Augmented Reality Advertising Takeover in Times Square on Sunday. Developed with The Heavy Projects, the augmented reality viewer runs on smart phones and virtually replaces outdoor ads with curated artworks by street artists Ron English, John Fekner, PosterBoy, Doctor D and Ox.” Via
Dave the Chimp hat sein Skateboard gepimpt: “On Thursday morning I built my own from scraps of foam-core board, gaffer tape, and string, to show that skateboarding is still punk, and punk is about doing things for yourself, creating something from nothing. You don’t need money, famous friends, and months of research and development to create something – you just need to think and to play. So switch off your computer, switch on your brain, and go create something fantastic yourself – you’ll be amazed at what you can achieve!!!” Via: Mail
Die Everfresh Crew aus Australien, bekannt für ihren “Jumbo Marker“, hat jetzt ein komplett ausgerüstetes “Graffiti Mobile” entwickelt: “Has the buff squad been active in your neighborhood? Unwanted private companies making money with taxpayers dollars removing graff in your hood? Well maybe it’s time you called the Graff Mobile on 1800-MADTAGS.” Via
Noch ein kleiner Nachtrag zum Hamburger Syposium “Die Kunst der Intervention“: “Anlässlich der Markteinführung der “Handperle” präsentierten die Künstlerinnen Heike S. Bühler und Maja Ilic am 15. Juni 2011 ihr neuestes Produkt in Deutschland. Im Rahmen des Symposiums “Die Kunst der Intervention” im Körber Forum Hamburg wurde die Liebesperlenhandgranate vor zahlreichen Medienvertretern aus Politik, Kunst und Wissenschaft vorgestellt. Mit dem Slogan “auf Handgranatenwurfweite an den Gegner heran, das ist kein Kampf mehr auf große Entfernung, man kann sich gegenseitig fast in die Augen sehen”, rückt Markenbotschafter Generalmajor Hans-Werner Fritz, Divisionskommandeur der Division Spezielle Operationen, bis Februar 2011 Regionalkommandeur Nord der ISAF in Afghanistan das Produkt ins rechte Licht. Die “Handperle“ ist in Ländern wie Lybien, Afghanistan, in weiten Teilen Afrikas sowie jeglichen Krisengebieten weltweit bereits ein Designklassiker und Topseller. Nach ihrem überaus erfolgreichen Launch in Deutschland planen die beiden Künstlerinnen noch in diesem Jahr weitere Markteinführungen in Griechenland, Spanien, sowie im Jemen. Die Handperle ist in zahlreichen Museumsshops, sowie Kunstgalerien zum Preis von 9.80 € erhältlich.” Via: Mail, danke!
Besser spielen – mit Kriegsinvaliden aus Plastik: “Casualties of War” des britischen Kollektivs Dorothy. “The hell of war comes home. In July 2009 Colorado Springs Gazettea published a two-part series entitled “Casualties of War”. The articles focused on a single battalion based at Fort Carson in Colorado Springs, who since returning from duty in Iraq had been involved in brawls, beatings, rapes, drunk driving, drug deals, domestic violence, shootings, stabbings, kidnapping and suicides. Returning soldiers were committing murder at a rate 20 times greater than other young American males. A seperate investiagtion into the high suicide rate among veterans published in the New York Times in October 2010 revealed that three times as many California veterans and active service members were dying soon after returning home than those being killed in Iraq and Afghanistan combined. We hear little about the personal hell soldiers live through after returning home.” Via
* Produkte ohne Branding – das Projekt “Bier“: “Ziel dieses Projekts ist es, ein Zeichen gegen die visuelle Umweltverschmutzung zu setzen, der die Menschen im urbanen Lebensumfeld permanent ausgesetzt sind. Unsere Städte sind heute voll von Werbebotschaften. Da sich die meisten Massenprodukte anhand ihres Inhalts kaum noch unterscheiden, werden künstliche Markenwelten geschaffen, die die Produkte zu etwas Besonderem machen sollen. Doch es wird immer schwieriger, überhaupt noch zu den reizüberfluteten Konsumenten durchzudringen. Die Antwort der Marketing-Fachleute auf dieses Problem? Noch mehr Reklame. Unser Gegenvorschlag: wir verzichten auf all die abgegriffenen Super-Glitzer-Goldrand-Versprechungen und konzentrieren uns auf das Wesentliche, den Inhalt. Aus diesem Grund haben unsere Produkte weder einen Namen noch ein Logo. Die Gestaltung ist so schlicht wie irgend möglich. Sie versprechen nicht mehr, als sie definitiv auch halten können: BIER, WEINSCHORLE.”
* Ab ins Paradies! Mit dem wunderschönen Fanzine “Ein Magazin über Orte” – mit Arbeiten von: Ryan Mcginley, Jeff Wall, Raymond Pettibon, Miranda July, Marcus Oakley, John Copeland, Peter Fischli, David Weiss, Luc Tuymans, Hans Magnus Enzensberger, Michaël Borremans, Zoe Leonard, Bushra Rehman, Ibrahim Samuel, Lidwien van der Ven, Günter Kunert, Jana Gontscharuk, Kevin Coyne, Agi Mishol. Gibt´s z.B. hier…
* Blogging the City – Neue Öffentlichkeiten für Stadt und Architektur. Konferenz am Donnerstag, 12. Mai 2011 in den Uferhallen, Berlin
* Pirate Camp in Venedig: “CONIGLIOVIOLA art group and the non-profit organization Kaninchen-haus are promoting the international OPEN CALL for the 1st edition of Pirate Camp that will take place in Venice during the 54th International Art Exhibition La Biennale di Venezia.”
* Call for Artzines: “We invite you to participate in “I’ve Zine the Darkness” by sending us your artzines until May 30th 2011! “I’ve Zine the Darkness” is an exhibition about the artzines phenomen, it’s aesthetic and political dimensions and the practise of self-publishing used by artists to spread their work. The exhibition will take place at the dieschönestadt gallery in Halle from June 3rd to 11th, 2011 and is organized by Franziska Brandt & Moritz Grünke. Throughout the exhibition various lectures are planned. You can find further informations here: www.artzines.de/darkness” Via: Mail
* “Giraffentoast hat seine Webseite verschenkt und das Buch “deconstruct – Vergänglichkeit im digitalen Zeitalter” (Bildmaterial/Hörproben, ZIP) daraus gemacht. Ein 120-seitiges Gesamtkonzept mit vielen Interviews zum Thema sowie einer CD mit exklusiven „giraffentoast deconstruct“ Songs von Deichkind, Michael Fakesch (Funkstörung) und anderen. Das auf 350 Exemplare streng limitierte Werk kann direkt bei giraffentoast zum Selbstkostenpreis bestellt werden.”
* Am 1. Mai zum Internationalen Tag der Arbeiterbewegung hat Bionihil ein Hakenkreuz aus seinem gefrorenem Blut an der Wand des Arbeitsamts mit seiner Stirn geschmolzen.
Und wieder einmal ein neues Produkt aus dem Hause Antipreneur: Fluchtsaftgetränke. “Du willst den Alltag hinter Dir lassen? Deine Grenzen überwinden? Dann auf ins Abenteuer – aber nicht ohne die richtige Ausrüstung! Die neuen Fluchtsaftgetränke von Antipreneur sind DIE unverzichtbaren Begleiter für alle Grenzgänger und Individualeinreisenden, die sich keinen Flüchtigkeitsfehler leisten können. Ob barfuß durch nordmexikanischen Wüstensand oder mit dem Motorboot übers Mittelmeer: Mit den fruchtigen Durstlöschern steckst Du voller Energie. Da wird jeder Weg zum Ziel! Mit ihrer speziellen Formel zur Optimierung des Flüssigkeitshaushalts und dem besonders hohen Gehalt an Vitaminen und Elektrolyten hast Du auch auf langen Durststrecken nichts zu befürchten. Genieße die Fluchtsäfte in drei erfrischenden Geschmacksrichtungen: Stachelbeere, Granatapfel und Blutorange! Die innovative Verpackung aus ultraleichter Kohlefaserfolie trotzt Wüstenhitze und Eiseskälte. Sie ist als Kopfkissen verwendbar, überzeugt als schwimmende Rettungsboje und bleibt dank des praktischen Fixierungsgurtes auch auf temporeichen Fluchtetappen immer bei Dir. Damit meisterst Du jede Extremsituation! Antipreneur Fluchtsaftgetränke – von flüchtigen Bekannten empfohlen!” Vor kurzem war Antipreneur auch bei der ART Cologne und hat eine “Auktion mit Aktion” veranstaltet – hier ein Ausschnitt aus der Performance. Via: Mail
Mike Bouchet verwandelt Einkaufswagen in Sonnenliegen: “american-born frankfurt-based artist mike bouchet takes the common shopping cart and reapproriates it, transforming it into an object of leisure and design. bouchet alters the frames of zinc plated steel carts, cutting off the sides of the buggies and modifying their front and back panels by bending them backwards or forwards to achieve certain angles to create lawn chairs / sun loungers.” Via