Und sonst so? : 13. 03. 10

März 13th, 2010


Endre Tót: “Hopes in the nothing”. Via

* “Das Zentrum für Politische Schönheit organisiert ein 8-tägiges Seminar Ende März im Betahaus in Berlin. Die Teilnehmer lernen etwas über aktuelles politisches Geschehen, Bürgerprojekte und Aktionskunst und können im Gegenzug ihr politisches Empfinden in Kunstwerke giessen, die wir dann als Befindlichkeitsanalyse der Unkreativität des politischen Deutschlands gegenüberstellen. Wir wären dankbar für Erwähnung, Werbung, günstige Atelierräume (4 Tage), referierende Künstler und generelle Inputs jeglicher Art” Via: Mail

* Bio-Rache: Einfach mal Scheiße verschenken! “Die volle Ladung Pferdemist, ein starkes Geschenk vom landesweit gefürchteten BioRacheRoss, das seine Wirkung nicht verfehlen wird.” Via: SZ

* Filmtipp: Der Trailer sieht schon mal richtig, richtig gut aus: “My name is Agustín Zea and I´m the plastic artist’s responsable from the movie “Ingrid“. The reason of this email is that we highly believe that you will found interesting the controvert theme of the film, which has a very interesting group of artists.” Via: Mail

* Download-Tipp: “Guerilla Guide to Performance Art: How to Make a Living as an Artist” (PDF). Via: Performer-Stammtisch

* “Ich würde dich auf diesem Weg gern auf das Projekt „Farbsafari – Streetart zwischen Dresden und Wroclaw“ aufmerksam machen. Die Wanderausstellung mit Arbeiten von verschiedenen Streetart-Künstlern und Impressionen von zwei deutsch-polnischen Projekten im vergangenen Jahr startet am Freitag im sächsischen Zittau und ist danach in verschiedenen Städten der Region und in Polen unterwegs.” Via: Mail

* “Die akas_akademie ist ein freies und unabhängiges Forschungs- und Bildungsinstitut, das die Untersuchung und Optimierung transitorischer Zustände verfolgt. Der Name des Instituts leitet sich aus einer wörtlichen Umschreibung des Begriffes Kontingenz ab: “Alles könnte anders sein“. Via: Mail

* Neues Antipreneur-Produkt: Handbuch “Pyro-Branding” – Befeuerungsstrategien für Marken. Via: Mail

* Deine Muddi: “Ich hab mal wieder eine Ausstellung (ab 19. März, “Für immer Dein”, Lothringer13, München) anzukündigen – und würde mich sehr freuen, wenn Ihr darauf hinweisen könntet: Für immer Dein. Sieben deutsche und internationale Künstler behandeln ihre Beziehung zu den Eltern. Besonders will ich auf zwei (New Yorker) Künstler hinweisen, auf deren Teilnahme wir ein bisschen stolz sind: Robert Melee und Leigh Ledare, deren Arbeiten auch ziemlich schräg sind; der eine macht Videos mit seiner alkoholkranken Mutter, der andere mit seiner Mutter – einer Ex-Prostituierten, ihren Liebhabern und sich selbst.” Via: Mail

* “Hiermit möchte ich Sie auf eine interessante aktuelle Löschdiskussion bei Wikipedia aufmerksam machen. Es geht um den Stilbegriff “Exzessionismus”, u.a. beschrieben bei www.kultur-szene.de: “Exzessionismus = Simultanes gemeinschaftliches schöpferisches Handeln an einem Objekt.” Der betreffende Artikel bei Wikipedia, der gelöscht werden soll: http://de.wikipedia.org/wiki/Exzessionismus (die Löschdiskussion). Übergeordnetes Topic z.B.: Wikipedia und Begriffshoheit.” Via: Mail

* Mein neuer Lieblingssong: “Wenn der Fick auf dich herunter kommt” (MP3) von Heckert Empire (Ist ne originaltreue Übersetzung von diesem Song: Demarco: “She can’t wait”)

* Noch eine Pflichtlektüre aus dem Hause DieGestalten: “Beyond the street” von Patrick Nguyen und Stuart Mackenzie

* Ja, ja, die Franzosen: Ein mobiler Weinberg von Nicolas Boulard. Via

* Soviel zum Thema Gentrifizierung: Jetzt gibt’s sogar schon eine Hausverwaltung, die mit Graffiti wirbt: “..nur einen Katzensprung vom Boxi entfernt, mittendrin in einem Schmelztiegel von Kunst, Kultur und kreativer Energie.”

* Das Center For Urban Pedagogy (CUP) aus Brooklyn, New York hat ein Affordable-Housing-Kit entwickelt, mit dem spielerisch-grafisch der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum eines Stadtquartiers dargestellt werden kann. Via

* CODEORGAN ist eine Software die den Body einer Website analysiert und in einen Beat inklusive Melodie umsetzt. Via

* Typo-Schmuck von Victoria Contreras. Via. Passend dazu gibt es auch eine “CRA$H jewellery collection” (PDF) von Super Fertile. Via

* Sehenswerte Arbeiten der Performancekünstlerin Eva Kotátková aus Prag, Tschechien. Via

* Politgame Frontiers: “Das ZKM in Karlsruhe hat unser Spiel in seine Dauerausstellung “World of Games: Reloaded” übernommen. In den nächsten drei Jahren wird dort der Entwicklungs- und Diskussionsprozess und natürlich das Spiel selber präsentiert werden. Am 10. März wird die Ausstellung von Frontiers mit einer Lan Party, Präsentation des Spiels und einer Dikussionsrunde zum Thema Computerspiel-Politik-Gewalt-Flucht eröffnet.” Via: Mail


Watchlist: Jürgen Chill

März 13th, 2010


“Bordelle”


“Zellen”

“Auch Jürgen Chill hat sich mit seinen Arbeiten der Fotografie verschrieben. Bei der Serie, die im Oktober 2010 im Deutschen Pavillon zu sehen ist, handelt es sich um Aufsichten auf Räume, die für eine bestimmte Funktion gebaut wurden und entsprechend eingerichtet sind. Es gelingt dem Künstler, Individualität und architektonische Konsistenz mit ungewöhnlich statischem Blick aufs Bild zu bannen. Die Räume sind menschenleer und so festgehalten, wie sie der Essener Fotograf vorgefunden hat – das Ganze in einer nicht alltäglichen und deshalb so spannenden Perspektive: senkrecht von oben.”


“Social philosophy”


“Crystal Palace”: “It’s an urban sculpture. It seems that something violent happened to this bus stop, but actually the broken glass shows more something precious. The situation is turned – the attention is grabbed from the aesthetic, not from the act of destruction. The intention was to provoke some emotion or empathy.”


“Turbo”: “The turbo wave of the 80’s left its mark on the industry and on the whole cultural situation in Western Europe. It became a model of behavior. The sound effect gives sensation of real physical power.”


“Aggravure”: “The protagonist Icarus, the Mannerism of the Renaissance and the symbol of sublime power Air Force One -the plane of the American President- are the main points in this work. The combination of pathos, beauty and unnatural movement of Italian Mannerists concealing some aggression.”


“Polybric”: “Polybric is an educational and entertaining construction game allowing both boys and girls to assemble and build as they wish, with imagination and creativity. The piece is in a real public toilet and it was functional for couple of days.”

Meine Neuentdeckung der Woche: Baptiste Debombourg! Via

Großartiges Guerilla-Projekt in London: “The Oubliette Arthouse is a new and pioneering form of arts venue that promotes emerging artists through the reutilisation of empty space. Our independent arts programme showcases emerging talent, with an emphasis on the innovative and avant-garde. The Arthouse does not compete for public or private sector funding, but enjoys total financial self sufficiency, principally through revenue streams generated by donations, service and industry. With no extramural objectives or targets, and liberated from institutional regulation, our bottom-line is creative freedom.” Mehr auch hier. Via: Mail

Entzug im Namen der Kunst: “Vom 1. bis zum 30. April 2010 bietet das Hotel Marienbad einen Platz für einen Drogenentzug an. Künstler, Kritiker und all diejenigen, die professionell mit der Kunst verbunden sind, sind eingeladen, sich hierfür zu bewerben. Die Suite des Hotel Marienbad bietet einen vertraulichen Rückzugsort unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ihr Entzug findet unter therapeutischer sowie medizinischer Betreuung statt. Privatsphäre und Anonymität werden während des gesamten Zeitraums gewährleistet.” (Aus dem Pressetext) Via


Geschätzte 400 Besucher wollten sich am Freitag, 5. März, Deutschlands erstes Live-Magazin nicht entgehen lassen. Um 20 Uhr platzte der Hamburger Kunstverein schon aus allen Nähten. Das nächste mal gehen wir gleich in die ColorLineArena, yeah!


Das Comic-Kollektiv Spring beim Live-Zeichnen


Modejournalistin Nicolette Scharpenberg präsentiert den “Hamburg City Cycle Chic” mit Fahrrädern vom Suicyle Store


Journalist Peter Lau (Effilee) mit einer schreiend komischen Glosse über die künstlerische Pseudo-Bohème


Immer einen Kalauer auf den Lippen: Das charmante Moderatoren-Duo Sarah Maria Manzo (Henri Nannen Schule) und Matthias Weber (Checkdisout)


Schroeter + Berger, das Büro für Lösungen, präsentierte eine Klang–Lese-Collage


TV-Koch Hans Dampf hat Salz für alle dabei


Das Supra-Magazin mit ihrem Beitrag über “Recht auf Stadion – Recht auf Stadt”


Chris Köver (Missy Magazin) im Gespräch mit DJ Pattex und der School of Zuversicht – danach folgte ein Live-Act


Klangforscher Felix Kubin mit seiner “Historischen Aufnahme”

Und dann der Höhepunkt des Abends – die Preisverleihung des 1. GuteSeiten-Award für das beste unabhängige Magazin des Jahres! Eine lobende Erwähnung erhielten das Jungsheft aus Köln, das Literatur-Magazin Edit aus Leipzig und Schnitzel, das erste Themenheft vom Kölner Büro Baraque. Und der erste Platz ging an: Das Berliner Magazin Der Wedding – Das Magazin für Alltagskultur! Die Jury – Florian Waldvogel, Ale Dumbsky, Heike Grebin und Karsten Henning – hatten sich stundenlang zurückgezogen und alle eingereichten Magazine (rund 40!) begutachtet. Um 17 Uhr stand der Gewinner dann fest. Und um 17.05 Uhr erhielten die beiden Wedding-Macher Julia Boeck und Axel Völcker einen Anruf aus Hamburg – und stiegen sofort in den Zug! Ja, und so sehen die glücklichen Gewinner aus – gewonnen hat das Duo einen wunderschönen, handgemachten Pokal von Anna Wenzel (Danke!), und eine Profi-DPV-Magazin-Beratung, herzlichen Glückwunsch noch einmal und viel Erfolg für die künftigen Magazine!

P.S.: Diese Nachricht erreichte uns heute von den Gewinnern: “Wir sind wieder wohlbehalten im Wedding gelandet. Am International Airport Wedding wurden wir standesgemäß von der örtlichen Heimatvereinskapelle mit dem Weddinger Marsch und rotem Teppich empfangen. Der Bürgermeister gratulierte uns auch recht herzlich, nachdem die Ghetto-Gang “Opfa-Killa Wedding65″ uns ein selbstkomponiertes Ständchen rappte.”

P.S.: Alle Fotos von Felix Rettberg (Danke!) – und auch noch einmal tausend Dank an alle Beteiligten für den großartigen Abend! Und bis zum 14. März kann man noch einmal in Ruhe alle Magazine im Kunstverein betrachten…

UPDATE, 9.3.: Mehr Bilder von der Veranstaltung hier (bei Matthias) und hier (von Felix Rettberg), erstes Feedback vom Gewinner hier und mehr Cycle Chic gibt’s hier, ein Video von der Preisverleihung hier, der Auftritt von Hans Dampf als Video hier, ein Gewinnspiel und eine Kritik hier, ein großes Fazit gibt’s auch bei der PAGE. Es folgen noch Berichte bei TideTV und DerFreitag!

UPDATE 10.3.: Et voilá – derFreitag hat einen hinreißenden Verriß geschrieben: “Der Pornorazzi zündet nicht“! Dazu muss halt nur hinzugefügt werden: Das war ja auch eine 0-Budget-Veranstaltung! Hätten wir Geld und Sponsoren gehabt, dann hätte auch das Licht funktioniert, dann hätte es einen Veranstaltungstechiker und eine Regie gegeben. Und fairerweise muss man sagen: Das war ja auch ein Experiment – daraus lernt man! Für viele Autoren war es eben auch einfach neu auf so einer Bühne zu stehen… Und trotz allem finde ich: Gerade solche Ecken und Kanten haben Charme. Soll ja keine gelackte, aufgemotzte Veranstaltung sein – da kann man sonst ja gleich zum LeadAward gehen…


Schöner kleben mit Klebstoff-Matthias und Stickma-Andreas – und rechts gibt Flyermueller wieder Autogramme


Blick ins Foyer der 1. Magazin-Messe im Kunstverein – Wandgestaltung von Stefan Marx


Yo, Yo, Yo: Die Shake-Your-Tree-Avantgardisten Hasi und M-Boy mit GuteSeiten-Bieber


Der Stand von Balkon & Garten – natürlich mit einer Blume von Wolf Klein


Die neue Ausgabe des Hamburger SpaceMags zum Thema “Gaffa Urbanismus”


Im Überblick: Unten das Züricher Magazin der:die:das:, rechts das Comic-Kollektiv Spring, daneben Ein Magazin über Orte


Vorne: Danny vom Low-Magazin


Das Hamburger Fotokollektiv Klubfoto mit ihrem Magazin


Der Stand von DieNacht-Calin aus Trier


Der GuteSeiten-”Reading Room”, gestaltet von Jana Deters und Gebrauchsgrafikundso (noch bis 14. März): Hier werden alle Bewerber für den 1. GuteSeiten-Award ausgestellt – und weitere Raritäten aus der GuteSeiten-Zinothek. Alle Fotos: Alexandra, Bob, Manfred, SpaceDepartment, danke!

Schade, dass es schon wieder vorbei ist! Es war so wunderschön mit Euch! Danke an alle Magazinmacher, die (auf eigene Kosten!) in den Hamburger Kunstverein gekommen sind. Es war ein netter Abend – zum Tauschen und Austauschen. Und ich hoffe, es gibt bald neue, spannende Kooperationen…

Die kleine Ausstellung im Kunstverein läuft übrigens noch bis zum 14. März! Und nicht verpassen: Das große Finale findet morgen, Freitag, 5.3., Einlass 19.30 Uhr, statt. Und zwar wird ein Preis für Deutschlands bestes Indie-Magazin verliehen – außerdem gibt es dazu ne crazy Show: “7live – Deutschlands erstes Live-Magazin” mit Felix Kubin, Chris Köver, Till “Pornorazzi” Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber.

Nicht verpassen: Heute, Dienstag, 2.3., ab 17 Uhr beginnt die 1. Hamburger ZineFair im Hamburger Kunstverein! Mit dabei sind: Balkon & Garten (Berlin), der:die:das: (Zürich), Die Nacht (Trier), Gudberg (Hamburg), Hoffnung (Hamburg), Klebstoff & Mandy (Dresden), Nicht Jetzt! (Hamburg), Ein Magazin über Orte (Berlin), Nude Paper (Hamburg), Screenshots (Berlin), Spring (Hamburg), SpaceMag (Hamburg), Shake Your Tree (Stuttgart / Berlin), Supra (Hamburg), Laser Magazine (Hamburg) und Low (Dresden)! (Eintritt frei!)

Und am Freitag, 5. März, Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr, wird der 1. GuteSeiten-Award verliehen! Aber nicht einfach so, sondern es wird ein richtig spektakuläres Experiment geben: GuteSeiten präsentiert “7live – Deutschlands erstes Live-Magazin“! Kein Papier, kein Online-Content, kein Abo – dieses Magazin existiert nur für eine Nacht und nur an diesem Ort! Autoren aus den Bereichen Mode, Musik, Kultur, Kochen, Sex präsentieren eine Reportage, eine Kolumne oder ein Thema in jeweils 7 Minuten. Und alles in einer 75-minütigen Live-Show! Mit dabei: Felix Kubin, Chris Köver, Till “Pornorazzi” Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber. (Eintritt frei!)


Nasan Tur: “Backpacks”, 2006-2008

Im September wird in Frankfurt weiter gespielt: “Playing the City II“ stellt nach dem vorjährigen Erfolg des Projekts erneut eine große Bandbreite künstlerischer Aktivitäten im öffentlichen Raum vor, die auf verschiedenste Weise die Stadt und deren Bewohner involvieren. Innerhalb von 18 Tagen werden in der Frankfurter Innenstadt täglich neue Aktionen und Aktivitäten stattfinden. Die eigens hierfür konzipierten Arbeiten entstehen durch die Zusammenarbeit von rund 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern mit der Öffentlichkeit. Erwartet werden kollaborative und partizipatorische Arbeiten beispielsweise von Marie Lund & Nina Beier, Annika Lundgren, Lee Mingwei, Pawel Althamer, Christian Jankowski, Clarina Bezzola, Johanna Billing, Adrian Williams, Vanja Vukovic, dem türkischen Künstlerkollektiv Oda Projesi, der dänischen Gruppe Superflex und vielen anderen nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Im Zentrum des Projekts stehen die künstlerische Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und Begriffe wie Social Turn und Community-Based Art.” Mehr dazu auch hier.

Vom 27. bis 30. Mai findet die zweite Urban Art Messe Stroke.02 in München statt. Aus dem Pressetext: “Ein Event der Superlative fand 2009 für ein Herbstwochenende in München statt: Die STROKE.01. Die örtliche Presse definierte diese erste Urban Art Messe Europas mit rund 200 Projekt- und Galerieteilnehmern sowie 7000 Besuchern begeistert als “The place to be” und urteilte: “Die Kombination aus Kunst, toller Location und anschließender Party war der Erfolgsgarant schlechthin – der Andrang war enorm, ja fast beängstigend.” Worte, die zum Weitermachen ermutigen. Und so werden die Planer von STROKE.01 um Marco Schwalbe aus Berlin ihrem Überraschungscoup schon in diesem Mai noch einen draufsetzen: STROKE.02. Wieder in München. Aber mit noch mehr Galerien. Und noch mehr Besuchern: 10.000 Urban-Art-Begeisterte sind anvisiert. Und die Zeichen stehen gut, denn Urban Art oder Low-Brow oder New Contemporary Art – welches Label man der Kunstrichtung auch geben mag – ist ein Publikumsrenner. Und darüber hinaus eine zeitgemäße, kreative Auseinandersetzung mit heutigen Lebenswelten: Die Kürzel und Codes der Urban Art, ihre Authentizität, Allgegenwärtigkeit und Themen- wie Stilvielfalt artikulieren sich im öffentlichen Raum, nehmen ihn ein, ohne sich selbst vereinnahmen zu lassen. Doch wie zunehmende Musealisierung, sechsstellige Auktionsergebnisse und sammelnde Hollywood-Schauspieler aufzeigen: Urbane Motivik, schneller Witz und starke Kontraste passen nicht nur in städtisch verlebte Umgebung sondern auch an reinlich getünchte Galerie- und Messewände – Urban Art spottet einengenden Kategorisierungs- und Zuordnungsversuchen.” Via: Mail, danke!