Schöner kleben mit Klebstoff-Matthias und Stickma-Andreas – und rechts gibt Flyermueller wieder Autogramme


Blick ins Foyer der 1. Magazin-Messe im Kunstverein – Wandgestaltung von Stefan Marx


Yo, Yo, Yo: Die Shake-Your-Tree-Avantgardisten Hasi und M-Boy mit GuteSeiten-Bieber


Der Stand von Balkon & Garten – natürlich mit einer Blume von Wolf Klein


Die neue Ausgabe des Hamburger SpaceMags zum Thema “Gaffa Urbanismus”


Im Überblick: Unten das Züricher Magazin der:die:das:, rechts das Comic-Kollektiv Spring, daneben Ein Magazin über Orte


Vorne: Danny vom Low-Magazin


Das Hamburger Fotokollektiv Klubfoto mit ihrem Magazin


Der Stand von DieNacht-Calin aus Trier


Der GuteSeiten-”Reading Room”, gestaltet von Jana Deters und Gebrauchsgrafikundso (noch bis 14. März): Hier werden alle Bewerber für den 1. GuteSeiten-Award ausgestellt – und weitere Raritäten aus der GuteSeiten-Zinothek. Alle Fotos: Alexandra, Bob, Manfred, SpaceDepartment, danke!

Schade, dass es schon wieder vorbei ist! Es war so wunderschön mit Euch! Danke an alle Magazinmacher, die (auf eigene Kosten!) in den Hamburger Kunstverein gekommen sind. Es war ein netter Abend – zum Tauschen und Austauschen. Und ich hoffe, es gibt bald neue, spannende Kooperationen…

Die kleine Ausstellung im Kunstverein läuft übrigens noch bis zum 14. März! Und nicht verpassen: Das große Finale findet morgen, Freitag, 5.3., Einlass 19.30 Uhr, statt. Und zwar wird ein Preis für Deutschlands bestes Indie-Magazin verliehen – außerdem gibt es dazu ne crazy Show: “7live – Deutschlands erstes Live-Magazin” mit Felix Kubin, Chris Köver, Till “Pornorazzi” Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber.


Mitmachen: Papergirl #5

Februar 24th, 2010

PAPERGIRL #4 from Papergirl on Vimeo.

Nicht verpassen: Das Kunstprojekt Papergirl geht in die 5. Runde. Deadline ist der 19. Mai 2010. Das Thema für den Call for Contribution ist “Höhepunkt”. Das Papergirl Festival 2010 ist ein über 3 Wochen laufendes Kunstprojekt bestehend aus Ausstellung, Workshop, Camp/Symposium und Verteilaktion.
* Jeder der möchte kann mitmachen, indem er Arbeiten einreicht und/oder beim Verteilen hilft.
* Papergirl wird wie eine Zeitung verteilt, aber nicht editiert oder gedruckt, sondern besteht aus künstlerischen Originalen, die gerollt werden. Jede Rolle ist ein Unikat.
* Man kann die Kunstrollen nicht käuflich erwerben und sie werden nicht an Abonnenten, sondern an zufällige Passanten verteilt.
* Beim Verteilen vom Fahrrad aus muss man schneller reagieren als man denken kann. Dadurch übernimmt der Zufall eine große Rolle. Es bleibt keine Zeit für Schubladendenken bei der Auswahl der Empfänger.
* Der Gedanke, Kunst vom Fahrrad aus zu verteilen, entstand auf der Suche nach neuen Wegen, Kunst unmittelbar und gemeinsam mit Anderen in die Gesellschaft zu tragen. Bevor die Kunst verteilt wird, werden alle eingereichten Beiträge in einer Ausstellung zum Anfassen und Durchblättern für den Besucher präsentiert.” Mehr auch hier und hier, via.

Die Gute SeiteDie Gute Seite
Flyer von Gebrauchsgrafikundso – woher auch sonst! DANKE, ich liebe Euch!

Jetzt kommt’s richtig dicke: Vom 3. bis 14. März gibt’s die Ausstellung “GuteSeiten Reading Room” im Hamburger Kunstverein – die besten Magazine aus der GuteSeiten-Zinothek.

Zur Vernissage am Dienstag, 2. März, ab 17 Uhr, stellen sich die besten Magazinmacher aus ganz Deutschland (und der Schweiz) persönlich vor – und präsentieren ihre Druckerzeugnisse. Live dabei sind Balkon & Garten (Berlin), klubfoto (Hamburg), der:die:das: (Zürich), Die Nacht (Trier), Gudberg (Hamburg), Klebstoff & Mandy (Dresden), Nicht Jetzt! (Hamburg), Ein Magazin über Orte (Berlin), Nude Paper (Hamburg), Screenshots (Berlin), Spring (Hamburg), SpaceMag (Hamburg), Shake Your Tree (Stuttgart / Berlin), Supra (Hamburg), Laser Magazine (Hamburg) und Low (Dresden).

Und am Freitag, 5. März, Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr, wird der 1. GuteSeiten-Award verliehen! Aber nicht einfach so, sondern es wird ein richtig spektakuläres Experiment geben: GuteSeiten präsentiert “7live – Deutschlands erstes Live-Magazin“! Kein Papier, kein Online-Content, kein Abo – dieses Magazin existiert nur für eine Nacht und nur an diesem Ort! Autoren aus den Bereichen Mode, Musik, Kultur, Kochen, Sex präsentieren eine Reportage, eine Kolumne oder ein Thema in jeweils 7 Minuten. Und alles in einer 75-minütigen Live-Show! Mit dabei: Felix Kubin, Chris Köver, Till “Pornorazzi” Kraemer, Schroeter & Berger, Hans Dampf, Spring, Peter Lau, Nicolette Scharpenberg, Charly Traktor, Lucas Flasch, Fartboy, Matthias Weber, Sara Maria Manzo, DJ Penthouse, Gebrauchsgrafikundso, Jana Deters und Alain Bieber.

Der Eintritt für die Magazin-Messe und das Live-Magazin sind kostenlos! Also früh kommen und sich einen Platz in der ersten Reihe sichern. Hier schon mal ein erster Vorgeschmack bzw. das Inhaltsverzeichnis (und schon einmal ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten: wir schreiben Geschichte an diesem Abend!):

EDITORIAL
Alain Bieber (GuteSeiten)

Musik
Chris Köver (Missy Magazin)
“Was hast du dir dabei gedacht?” – Live-Song und Live-Interview mit DJ Pattex von School of Zuversicht

FEINSCHMECKER
TV-Koch Hans Dampf alias Jürgen Isenbart (Original Koch Kunst Kurs Klub):
“Das perfekte Hors d’ oeuvre” (Live-Kochperformance)

BLUTGRÄTSCHE
Charly Trakto, Lucas Flasch und Fartboy (Supra Magazin):
“Recht auf Stadt – Recht auf Stadion”

STYLEGUIDE
Trendscout und Modejournalistin Nicolette Scharpenberg (X-Ray, Style in Progress):
“Hamburg City Cycle Chic” (Live-Fashionshow)

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, LOS!
Die Künstlerinnengruppe SPRING, die seit 2004 jährlich das gleichnamige Magazin mit Beiträgen zwischen Kunst und Comic herausgibt, veranstaltet an diesem Abend ein zeichnerisches Improvisationstheater. Auf Zuruf des Publikums zeichnen, schnippeln, kritzeln oder malen sie ein Bild, ein Comic, eine Reportage – in so viel Versionen wie Springerinnen auf der Bühne sind. Anschließend werden die Ergebnisse versteigert.

KOLUMNE
Journalist Peter Lau (Effilee):
“Input – Gedanken zur Esskultur”

LIEBE, SEX UND ZÄRTLICHKEIT
Journalist und Ex-Pornodarsteller (Pornopedia.eu) Till “Pornorazzi” Kraemer:
“…und täglich grüßt der Tripper”

REISEN UND FREIZEIT
Schroeter & Berger (Büro für Lösungen):
“Flanieren im Schweinesystem”

TON- UND KLANGFORSCHUNG
Felix Kubin (Gagarin):
“Historische Geräusche”

MEDIENRESSORT
Ale Dumbsky (Radar Filmfestival), Florian Waldvogel (Kunstverein Hamburg), Karsten Henning (ART – Das Kunstmagazin), Heike Grebin (HAW):
“Preisverleihung des 1. GuteSeiten-Awards für das beste unabhängige Magazin”

MODERATION
Matthias Weber (Checkdisout.com), Sara Maria Manzo (Henri Nannen Schule)

KONZEPT UND GESTALTUNG
Jana Deters und Gebrauchsgrafikundso

SOUND DIRECTION
DJ Penthouse

PARASITES #2: THE WA

Februar 3rd, 2010

Nicht verpassen: PARASITES#2 mit dem Berliner Künstler The Wa in der Hamburger HafenCity – am Samstag, 13. Februar 2010, 14 Uhr! Der genaue Ort wird wieder 24 vorher via Twitter, Facebook, Mail und SMS bekanntgegeben: Alle Infos bei www.para-sites.de! (Ein donnernder Applaus auch für die großartige neue Webseite und den zuckersüßen Diddl-Style-Flyer geht an: Gebrauchsgrafikundso!)

“Die moderne Großstadt ist zu einem konsumierbaren Produkt geworden, sie wird kontrolliert, inszeniert und instrumentalisiert. Der so genannte öffentliche Raum ist in Wirklichkeit scheinöffentlich und spiegelt allein die Realität der herrschenden Ideologie wieder. Eine traurige Realität in Hamburg: Am Hauptbahnhof werden Drogenabhängige durch eine Endlosschleife klassischer Musik vertrieben und im Frappant über 100 Künstler aus ihrem Atelier verdrängt, weil der Stadt ein Ikea-Kaufhaus wichtiger erscheint.

Gebrandete Multifunktionshallen, riesige Shopping-Malls, mondäne Wohnlofts und sperrige Bürotürme dominieren das heutige Stadtbild und wecken den Wunsch nach Freiräumen und Partizipation. Das beste Beispiel für die Hässlichkeit dieser hegemonialen Potenz: Die Hamburger HafenCity, ein Retorten-Stadtteil, sauber, leblos und grotesk. 1,3 Millarden Euro an öffentlichen Investitionen flossen bereits in die HafenCity – einmal abgesehen von den rund 450 Millionen Euro Baukosten für Hamburgs Prestigeprojekt Elbphilharmonie.

Künstler scheinen sich da zu sagen: Wenn unsere Stadt schon wie eine Mischung aus Disneyland, Dauerwerbesendung und Architekturzoo aussieht, dann lasst uns gefälligst auch dort herumtollen. Urbane Interventionen sind deshalb realisierte temporäre autonome Zonen. Eine solche spektakuläre Intervention plant der Berliner Künstler The Wa jetzt in der Hamburger HafenCity. Er wird dort eine paradoxe Situation inszenieren – zum ersten Mal in der Geschichte dieses Viertels.

Liebe Punks, Autonome, Obdachlose, Kanacken, Terroristen, Drogendealer, Parasiten, Asylbetrüger, Hütchenspieler, Arbeitslose, Studenten, Taugenichtse, Tagelöhner, Anarchisten, Rumstreuner – bitte lasst die Yuppies nicht alleine! Die Stadt gehört allen! Deshalb feiert am Samstag, den 13. Februar, 14 Uhr, mit The Wa in der HafenCity. Es gibt Vokü und Freibier für alle!

BIOGRAPHIE

The Wa ist ein Straßenguerillero, der mit den Mitteln der Kunst für mehr soziale Gerechtigkeit, für das Ideal eines herrschaftsfreien Raumes und gegen die kulturelle Hegemonisierung kämpft.

Er studierte in Frankreich Bildene Kunst, zog dann nach Berlin, und traf hier Gleichgesinnte wie Brad Downey, Akim, Jesus und FA, mit denen er gemeinsam viele Projekte realisierte. Seine illegalen Interventionen und Skulpturen sind Stolpersteine im öffentlichen Raum: Ob Lebensläufe von Arbeitssuchenden als Citylight-Poster in Marseille, ein Marmor-Ebenbild von Nicolas Sarkozy an einer Pariser Brücke oder ein überdimensionales Ventil in Shanghai, dass die Welt plötzlich als Luftballon erscheinen lässt – die kontextsensitiven Arbeiten von The Wa unterwandern das System und sind eine spielerische Revolutionierung des Alltags.”Manche Menschen nennen meine Arbeiten “urban hacking” oder “artivism” – vielleicht ist es auch nur eine bunte Möglichkeit, um Menschen zum Nachdenken zu bringen”, hat The Wa einst in einem Interview gesagt. “Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe immer wieder diesen einen Satz von Pierre Bourdieu in meinem Kopf: “Democracy is the balance between people who have power and those who fight against them.”

Die Grenzen zwischen politisch-revolutionärer und künstlerisch-avantgardistischer Subversion sind bei The Wa fließend – und unverkennbar knüpft er auch an die europäischen Avantgardebewegungen wie Situationisten, Dada und Fluxus an. Aber sein größter Traum – Marcel Duchamps hätte seine helle Freude daran – bleibt: Irgendwann einmal möchte The Wa einen “nützlichen Brunnen” bauen.”

Nicht verpassen: Das jährliche Kommunikationsguerilla und Culture Jamming-Gipfeltreffen, The Influencers, organisiert von d-i-n-a und 01.ORG, findet diesmal vom 4. Februar bis 6. Februar im Center of Contemporary Culture, in Barcelona statt. Mit dabei: Die italienische Gruppe IOCOSE, die 2009 vor allem mit ihrer Ikea-Guillotine “ SØKKØMB“ für Aufsehen sorgte. Weitere Projekte: “Empathy Box“, eine religiöse Schmerzensmaschine und “Win Nothing Day” – dazu wurde tausende Contest-Sticker mit einem Code auf Supermarktwaren geklebt, es gab eine entsprechende Webseite mit schlechtem Grafikdesign, langsamen Ladezeiten und vielen absurden, persönlichen Fragen (A blind trust was needed to suffer the website, the same that takes us every given day in front of the shelves. Every code was the “lucky” one, but here comes the bitter sweet truth: you won, but there is no prize. Everytime you participated in the contest you were sure you could really gain some type of “real happiness” out of it. Maybe it’s time to get more serious about your life!)

Cristian Bettini und sein Projekt donkijote.org: Seit Jahren reist Bettini mit Laptop, GPS, Kamera, Solarpanel und einem Esel durch die Gegend und erstellt eine multimediale “Donkeypedia”.

Auch die Yes Men sind da – mit ihrem Film und einem Vortrag im Gepäck.

Künstler und Hacker Joan Leandre: “Untiring transformer of digital entertainment products, Joan Leandre has carried out such diverse actions as the manipulation of innocuous car race videogame computer code; compilations of documentation on technological euforia, both commercial and military; or the challenge to a powerful computer to create a model of the highest ever mountain.”

The Influencers 2010 from ziga-zaga on Vimeo.

Alle Gäste: The Yes Men, ZEVS, James Acord, Donkijote, Black Label Bike Club, Joan Leandre, Critical Art Ensemble, IOCOSE. (Vgl. auch Influencers 2009, 2008). Das ganze Programm hier, via: Mail.

Zine-Hattrick in Hamburg: Gleich drei große Events gibt es für alle Zine-Lover in Hamburg! Los geht’s am Samstag, 30.01.2010, um 21 Uhr, im “blatt”-Showroom (Königstraße 16) mit einem “xxx-zine”-Special: “Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “blatt – contemporary magazines“ zeigen Art-Lawyer Jens O. Brelle und Nude Paper Art-Director Uwe Jens Bermeitinger zeitgenössische erotische Magazine und ganz spezielle Art Zines. Nur für eine Nacht. Ausgedehntes Vorspiel mit ästhetischen Mags wie „Jacques“, „Paradis“, „S Magazine“ und „Purple Fashion“. Härter zur Sache geht es mit „Daddy The Magazine“, “The new Gentlemen’s Club” und „Butt“. Und vielem mehr. Daneben Klassiker wie das legendäre „LUI“ und alte PLAYBOY-Ausgaben aus den 70ern. Special des Abends: Pornoanwalt Marco Dörre referiert zum Thema “Porn and Law”.”

Dann gibt es am 1. Februar die Magazin-Release-Party von “Wandler” und die Eröffnung des neuen Konzeptstores “Fitting Forward” (Stresemannstraße 110): “Gesellschaftsspielverderber – Ene mene meck und du bist weck! Übertrumpfen, zocken, bluffen, aussetzen, zurück zum Start, Himmel und Hölle, den schwarzen Peter ziehen. Mensch ärgere Dich nicht, das ärgert uns! Am 1. Februar eröffnet FITTING FORWARD die Black Box für alle Gesellschaftsspielverderber, Ungehörte, Vergessene und diejenigen, die diesen eine Plattform bieten. Am 1. Februar: tritt der WANDLER in euer Leben. Das Magazin für das Überleben in einer digitalen Gesellschaft, analog präsentiert. Die Welt ist keine Google – Es lebe der Mangel! Auf Los geht’s los: FITTING FORWARD malt mit Lauten auf Shirts, formt aus modischen Metaphern avantgardistische Alliterationen und TASEK vertextet mit Vor-Lautketten den Raum. Gehe nicht über Los: WANDLER verdruckt kybernetische Komplizen und manische Musiker und schüttet die Inbox aus und lässt die atomisierte Verkäuferinnen Tischtennis spielen. FITTING FORWARDS Spielfiguren sind Hui Hui, Greenpeace Magazine, Senior Design, Bitten Stetter, Philipa Lindenthal, Diedeling, Shoessenkel, Ginger & Fred, Dora Mojzes, von Wedel&Tiedeken, Odeur, Makin Jan Ma, Silberfischer, Susanne Schmitt, Diedeling, Shoesenkel und Agapis Welt.”

Und am Dienstag, 2. März, gibt es im Hamburger Kunstverein die erste Hamburger Zine Fair mit den Machern der Magazine von Ein Magazin über Orte, Berlin; DieNacht, Trier; Low, Dresden; Screenshots, Berlin; ShakeYourTree, Stuttgart/Berlin; Klebstoff / Mandy, Dresden; Der:Die:Das, Zürich; Balkon & Garten, Berlin; Berlin Haushoch, Berlin und Gudberg, Hamburg. Danach eine Ausstellung (bis 14. März) mit allen Höhepunkten aus der GuteSeiten-Zinothek – und am Freitag, den 5. März dann der Höhepunkt: Deutschlands erstes Live-Magazin inkl. Verleihung des GuteSeiten-Awards! Die besten Journalisten, Fotografen und Dokumentarfilmer präsentieren ihre Reportagen jeweils in 5 bis 7 Minuten live vor Publikum – in einer ca. 75-minütigen Show! Seid gespannt, mehr dazu bald!

Und sonst so? : 13.01.2010

Januar 13th, 2010

Robbo vs. Banksy – the next episode. Achja: Und es war schon wieder ein geklauter Banksy auf eBay – ging gestern für 5150 Pfund weg! (Danke, Robert!) Vgl/Vgl; via/via

* Google Street View Art I (via), Google Street View Art II (via). Auch dazu: Google Plans to Upgrade Old Billboards in Street View

* Diskurs-Tipp: “Hamburg debattiert über die Stadt und ihre Künstler. Kampnagel liefert das Buch zur Debatte: Parcitypate : Art and Urban Space” (14. Januar, Kampnagel Hamburg, Eintritt frei). Danach: 21. 1: “Kunst und die Stadt. Gordon Matta-Clark in New York”; 28.1: “Diversität, Komplexität und Innovation”; 4.2: Dre Kreativitätshype und die Kultur der Städte; 8.4: Geilte Räume: Zwischen Überflüssigem und Überfluss (Flyer: PDF)

* TV-Tipp: Heute, NDR, 22.35 Uhr: NDR-Reportage: “Aufstand im Kiez – Der Kampf ums Schanzenviertel” Via

* Strick mich und schlitz mich: Anatomie-Strickwerk

* Wow, das ist so böse & clever: Kino-Guerilla-Marketing von Ikea. Via

* Die vierte Ausgabe des PDF-Fotomagazins ROMKA. Via: Mail, danke Joscha!

* Interview mit den Lichtkünstlern Luzinterruptus

* Noch ein Interview: Artists Reclaim Public Space: A Conversation with Public Ad Campaign Founder Jordan Seiler

* Fake Freeway Sign: “An artist uses a freeway as his canvas, all in the name of public good” Via: Mail, danke Volker!

* GuteSeiten is back! Man kann wieder Magazine bestellen – neu dabei: Balkon & Garten 36, OK Periodicals #3, Jungsheft #9 und Giddyheft #6 usw. Und: Nicht vergessen: Am 3. bis 14. März 2010 ist der erste GuteSeiten-Award im Kunstverein Hamburg – noch bis zum 1. Februar kann man sein Magazin einsenden!

News aus dem Graffiti Research Lab: “I (Evan Roth) have teamed up with artist and OpenFrameworks bada55 Chris Sugrue to create Graffiti Analysis 2.0. The GA2.0 software suite consists of (i) the Capture application (PC/OSX/Linux), which records graffiti tags in motion and exports them as .gml files; (ii) the Playback application (PC/OSX/Linux), which imports .gml files and creates data visualizations based on gestural graffiti movement and (iii) DustTag (the GA2.0 iPhone application), which captures graffiti tags and uploads them directly to 000000book.com, an open online database of .gml data. GA2.0 is an ongoing initiative that has been used to capture data from prominent graffiti writers including SEEN, TWIST, AMAZE, KETONE, JON ONE and KATSU, all of which can be downloaded for playback at graffitianalysis.com/tags. GA2.0 is available online for free in an effort to build the world’s largest archive of graffiti motion data and encourage collaboration between graffiti writers (by uploading data) and hackers (by building systems which utilize that data).” Via/Via

Und sonst so? : 16.12.09

Dezember 16th, 2009


Influenza: “funny how things tend to go in full circle [or how to protect oneselves against oneself]“, 2009. Via: Mail, thx!

* Aufruf: “Kommt alle zur großen “Recht auf Stadt Parade” am nächsten Freitag, den 18.12. 09 um 16:30 auf die Moorweide in Hamburg: Wir sind wütend – und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir beobachten, wie Gebäude leer stehen, während Parks und Grünflächen für neue Bürokomplexe zubetoniert werden. Wir kennen die Tücken des Wohnungsmarktes und erfahren, dass es immer weniger Sozialwohnungen in Hamburg gibt. Wir sehen, dass teure Prestigeobjekte am Hafenrand wachsen und luxuriöse Eigentumswohnungen in den als besonders attraktiv geltenden Vierteln gebaut werden.” (PDF)

* Kunst siegt über Kommerz: Hamburg kauft historisches Quartier für 2,8 Millionen Euro zurück. Nun wird mit Künstlerinitiative über die Nutzung verhandelt und ein städtebauliches Konzept erarbeitet

* Die neue Ausgabe des italienischen NEURAL-Magazins ist gerade erschienen – diesmal zum Thema “Fake”: Es gibt Interviews mit den Yes Men, Janez Jansa und Lieutenant Murnau; Artikel über Abandon Normal Devices und Energija – und auch Max Upravitelev und ich haben einen Beitrag beigesteuert

* Antiboredome veranstaltet am 31. Dezember eine Art urbanes Fangspiel in Berlin. Via

* Mitschnitt des Vortrages „Die Situationistische Internationale, die Avantgarde und der Klassenkampf“ inklusive einer Folien-Präsentation

* Sicherheitskopie-Tipp (!): Metagraffiti – Graffiti Art Films (2009) Via

* Neues Buch von Phil Smith: ‘Mythogeography: A Guide to Walking Sideways’: “This is a website for walkers, artists who use walking in their art, students who are discovering and studying a world of resistant and aesthetic walking, urbanists, geographers, site-specific performers, town planners and un-planners, urban explorers, entrepreneurs and activists who don’t want to drive to the revolution.”

* Video: Friedrich von Borries über Markenräume und Nike-Urbanismus

* Parallel School of Art is a virtual and international school where students can share to the others what they are doing and thinking, what are their interests and projects, in order to generate and spread work emulation, and to develop self-initiated projects such as publications, meetings, lectures, workshops. Via

Berlin hat eine neue Galerie/Bar: systM in der Torstraße 68 – sieht extrem sympathisch aus! Der erste künstlerische Beitrag stammt von Robert Schwartz (Via Grafik), der mit “Frameshift” eine raumbezogene Installation zeigt (bis 16. Januar). “systM ist eine Galerie für gestalterische Disziplinen. Kein klassischer Ausstellungsort, sondern ein Kunst- und Designort im weitesten Sinne. Das Spektrum reicht dabei von Urban und Fine Art über Grafik, Illustration und Character Design bis zu Fashion, Product und Interior Design und weit darüber hinaus. systM versteht sich in erster Linie als Labor für junge Kunst- und Designprojekte. In diesem Sinne erforscht systM aber nicht nur aktuelle Trends und Tendenzen, sondern vor allem auch neue Raumgestaltungs- und Präsentationsmöglichkeiten.” Via: Mail