Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich from Institut für Kunstdokumentation on Vimeo.

Schöne Doku vom Institut für Kunstdokumentation und Szenografie: “Der Schweizer Künstler Harald Naegeli wurde international bekannt durch seine unverwechselbaren, fast skulptural anmutenden Graffiti, die er Ende der 70er Jahre an dieverse Wände in Zürich sprühte. Als Skandal ging seine Verhaftung 1981 in die Kunstgeschichte ein, als Naegeli wegen “Sachbeschädigung” in der Schweiz zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Neben dokumentarischen Aufnahmen zeigt dieser Clip aber auch Naegelis aktuelles Schaffen: seine “Urwolken”-Bilder. Heute gilt Harald Naegeli, der vergangene Tage seinen 70sten Geburtstag feierte, als Mitbegründer der Graffiti-Kunst.” Via


Digital Dada Library

Januar 9th, 2010


Bücher, Manifeste, Zeitschriften von Tristan Tzara bis Kurt Schwitters – die Digital Dada Library bietet Originalschriften der Dadisten zum Download an. Ein fantastisches Archiv und außerdem auch gestalterisch sehr inspirierend. Und wer sich für solche Archive interessiert: Ein Besuch bei ubu.com lohnt sich immer – die haben ein unglaublich umfangreiches Archiv an Avantgarde-Schriften, MP3s und Videos. Via

“Im Februar 1972 sollte beim Channel 3 im kalifornischen Irvine ein Live-Interview mit dem aufstrebenden Künstler Chris Burden stattfinden, der zuvor durch seine von autoaggressiver Gewalt und Bedrohung geprägte Kunst bekannt wurde. Burden nahm die Gelegenheit war, um auch daraus ein „Kunstwerk“ zu schaffen – ob dies tatsächlich Kunst darstellt oder nicht, ist hierbei die große Frage. Chris Burden schildert die Ereignisse folgendermaßen: On January 14 I was asked to do a piece on a local television station by Phyllis Lutjeans. After several proposals were censored by the station or by Phyllis, I agreed to an interview situation. I arrived at the station with my own video crew so that could have my own tape. While the taping was in progress, I requested that the show be transmitted live. Since the station was not broadcasting at the time, they complied. In the course of the interview, Phyllis asked me to talk about some of the pieces I had thought of doing. I demonstrated a T.V. Hijack. Holding a knife to her throat, I threatened her life if the station stopped live transmission. I told her that I had planned to make her perform obscene acts. At the end of the recording, I asked for the tape of the show. I unwound the reel and destroyed the show by dousing the tape with acetone. The station manager was irate, and I offered him my tape which included the show and its destruction, but he refused.” Guter Beitrag von Castor & Pollux.

Manifest I

September 29th, 2008

Neue Sammlung: Manifeste – Teil I. “Artur Barrio. Portugal 1945. Manifest: against the art categories, against the salons, against the awards, against the jury, against the art critique. Rio de Janeiro, February 1970″ Via – P.S: Neu! Ich sammel jetzt übrigens Manifeste. Wenn Ihr also mal über außergewöhnlicher Manifeste stolpert – bitte lasst es mich wissen!

Zur Erinnerung

August 21st, 2008

Drei Reminder: (1) Via; (2) vergessen Via; (3) Fischli & Weiss, “How to work better”, 1991

Klassiker: Soko Wand und Farbe

August 21st, 2008

Mal wieder ein schöner Klassiker – die Soko Wand und Farbe im Kampf gegen Graffiti. Via

Wim Delvoye: Haut Couture

März 15th, 2008

Noch eine Meldung zu Wim Delvoye: “Der belgische Künstler Wim Delvoye will einen tätowierten Mann verkaufen: Dabei handelt es sich um den Schweizer Tim Steiner, dessen Rücken nach einer Vorlage des belgischen Konzeptkünstlers Wim Delvoye tätowiert und signiert wurde. Wie das Kunstmagazin ‘Monopol’ berichtet, will Delvoye den Tätowierten über eine Züricher Galerie verkaufen – der neue Besitzer wird mit dem noch nicht festgelegten Preis ein geregeltes Besichtigungs- und Ausstellungsrecht erwerben. Nach Steiners Tod geht die tätowierte Haut dann in den Besitz des Käufers über.” (*) Aber eigentlich ist das nur ein Vorwand um die alten, aber noch immer faszinierenden “Kiss”-Bilder (2001) endlich mal zu posten. Und eigentlich sind ja auch alle Arbeiten absolut sehenswert: “Anal Kiss – Hotel Lutetia Paris” (1999), “Cloaca” (2000) oder “Cinderella” (2006). Via: inicios 

Verehrte LeserInnen! Ab jetzt gibt´s eine neue Rubrik bei REBEL:ART: Die “Classics”. In unregelmässigen Abständen stellen wir Künstler und deren Projekte vor, die leider in Vergessenheit geraten sind. Wie John Cage. Dieser großartige US-Komponist und Happeningkünstler. Cage wurde zur Ikone, zu einer Schlüsselfigur für die Fluxusbewegung und die Improvisierte Musik. Die interessante Aufnahme der TV-Show “I´ve Got A Secret” aus dem Jahr 1960 belegt die typische Reaktion der Menschen auf eine Avantgarde: Sie lacht! Vor seiner Performance “Water Walker” warnt der Moderator noch: “Das sind alles nette Leute hier, aber einige werden lachen. Ist das OK?” Cage antwortet souverän und mit einem Lächeln: “Lachen ist mir lieber als Weinen!” Download: hier. Via: Rhizome