




Das wird ein Fest! Im Februar erscheint beim Gestalten Verlag der erste, umfassende Bildband über illegale Interventionen im öffentlichen Raum: “Urban Interventions – Personal Projects in Public Places“. Ich habe dafür einen Essay geschrieben – und durfte mir deshalb auch schon einmal die geballten 256 Seiten anschauen. Und nur so viel: Die 44 Euro sind wirklich gut angelegt. Auch wenn eifrige rebel:art-Leser/innen bestimmt viele Projekte schon kennen – die Herausgeber haben ganze Arbeit geleistet und eine perfekte Auswahl an Projekten aus aller Welt gesammelt. Es ist das bis dato beste Buch zu diesem Thema, dass ich gesehen habe! “Nach Graffiti und Street Art kommt nun der nächste Quantensprung künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum. Urban Interventions ist das erste Buch, das diese neue Bewegung sowie ihr Wechselspiel mit Kunst, Architektur, Performance, Installation und Aktivismus umfassend dokumentiert. Nach Graffiti und Street Art sind Urban Interventions die nächste Generation künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum. Sie beschäftigen sich meist räumlich mit allen Aspekten und Bestandteilen der Stadt. Die Straße wird zur Leinwand und Galerie, zum Atelier, Labor und Club. Die Kunst kommt zum Publikum. Modifizierte Straßenschilder, Schaukeln an Bushaltestellen und Bilder aus Sand oder Schnee fordern uns heraus, unsere Umwelt zu entdecken, sie auf neue Art wahrzunehmen und mit ihr zu interagieren. Auf intelligente Art kommentieren und kritisieren diese Eingriffe. Sie nehmen Bezug auf die Planung, Nutzung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums. Urban Interventions zeigt ein breites Spektrum aktueller Projekte und Methoden der Urban Art Szene, die wie kaum eine andere die zeitgenössische visuelle Sprache prägt. Gewachsen aus der Graffitikultur entstehen immer mehr Verbindungen und Wechselwirkungen mit Kunst, Architektur, Performance und Installation. Ihre Protagonisten überraschen, irritieren und provozieren durch ihre Eingriffe und besetzten Raum in den Metropolen wie New York oder London ebenso wie in China, Kolumbien oder der Türkei. Sie machen das Öffentliche zu einem privaten Erlebnis. Urban Interventions ist das erste Buch, das diese sehr aktuellen, persönlichen Kunstprojekte umfassend dokumentiert.” Wer sein Exemplar schon mal reservieren möchte – hier ist der Amazon-Partnerlink: Urban Interventions: Personal Projects in Public Places.




Comments
hallo
hier ist ein interesantes projekt für dich
http://www.flickr.com/photos/iiiiiiiiiiiiiia/sets/72157623256918020/
kyosk.kiosk09.de/de/DNA/
DNA für ein besseres Leben!
Ihre Liebschaft verlangt plötzlich einen Vaterschaftstest und bittet Sie zur Kasse? Sie sind ein gesuchter Terrorist und brauchen dringend eine neue Identität? Egal auf welche Weise Sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind: mit der Initiative DNA For A Better Life® sind Sie in besten Händen. Für einen angemessenen Preis können Sie von un- seren Spendern absolut saubere DNA-Muster leihen oder kaufen. Die Spender-DNA stammt von gesetzestreuen Menschen, die keine Einträge im Strafregister, bei der Schufa oder bei Interpol haben. Durch strenge Qualitätskontrollen und ständige Erweiterungen der DNA-Spender-Datenbank, gewährleisten wir Ihnen eine große Auswahl an seriösen DNA-Mustern. So ermöglicht Ihnen DNA For A Better Life® einen schnellen, bequemen und problemlosen Einstieg in ein neues Leben! Gegen einen geringen Aufpreis erhalten Sie zusätzlich eine Transporttasche plus einen Satz DNA-Behälter, welcher Ihnen höchsten Tragekomfort der DNA gewährleistet.
OLEG MAVROMATTI: „DNA For A Better Life®“
Ein Projekt von Oleg Mavromatti (Sofia / NYC), Assistent & Performer Bionihil (Weimar)
KYOSK AM SOPHIENSTIFTSPLATZ WEIMAR
Eröffnung am 20.01.2010. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 14-16h bis 19.02.2010
the book seems to be fantastic. will definitely look for it. merci fürs finden und empfehlen.
Und eine Szpilman Award Gewinnerin auf dem Titel, Congratulations again, Kamila!
urban interventions: alles super, alles easy; aber galubt denn niemand da draussen noch daran, dass wir kreativ genug sind, viel mehr als das zu schaffen, glaubt irgendjemand noch daran, dass wir unabhängigen Künstler eine kulturelle Bewegung in Gang setzen können, die in Anbetracht des katastrophalen Zustands unserer Lebenswelt, das Leben mit den Energien der Kunst (…)auch grundlegend zu ändern vermag….
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