“Broken Horizons”: Brad Downey in Hamburg
August 21st, 2009

Brad Downey (mehr hier, hier, hier) kommt nach Hamburg: Aktuelle Ausstellung (Eröffnung 28. August, 19 Uhr) im Projektraum von Rik Reinking. Für die ART habe ich Brad auch mal bei einer Aktion in Berlin begleitet – war ein großer Spaß. Und das darf man bei der Hamburg-Show auch erwarten… Aus dem Pressetext: “Downey bedient sich verschiedener Medien wie Film, Skulptur, Malerei und Zeichnung und setzt sich mit Konzepten, bei denen es um das Verhältnis von Einrichtung und Zielgruppe geht, auseinander.
An Londons angesehener Slade School of Art studierte er bei Bruce McLean und Will Alsop und schloss mit einem Master’s Degree in Malerei und Skulptur ab. Downey wuchs in einer US-Marine Familie auf, lernte dadurch Städte in den verschiedensten Teilen der USA kennen und war somit den verschiedensten Einflüssig völlig gegensätzlicher Umgebungen ausgesetzt, was später sicher viel zu seiner einzigartigen Sichtweise beigetragen hat. 1998 zog es ihn an das New Yorks Pratt Art Institute, wo er sich erstmals dem Studium der bildenden Kunst widmete. Angeregt durch die städtische Lebendigkeit suchte er nach alternativen Wegen, seine Umwelt darzustellen und entschied sich für ein Filmstudium.Downey hat es sich zur Aufgabe gemacht, Zeichen und Signale, die das städtische Umfeld regieren und unbemerkt unsere Wege durch die Stadt bestimmen, individuell zu deuten. Diese Zeichen und Lichtsignale sind uns so vertraut, dass deren raffinierte Manipulation (oder auch Nachbildung) oft übersehen wird. Downey arbeitet mit Humor, um institutionelle Bestimmungen und öffentliches Verhalten zu unterstreichen und ein Bewusstsein dafür hervorzurufen, wie diese Art der Kontrolle die Bewertung von Kunst, des Selbst und des sozialen Status’ beeinträchtigt. Mit seinen Reaktionen auf die Überschneidung von Eigentum, Raum und persönlicher Erfahrung im Zeitalter der Privatisierung überrascht Downey den Betrachter auf feinfühlige, komische und oft auch provokative Weise. Unter Verwendung gefundener und vergessener Überreste städtischer Architektur definiert Downey öffentliche Objekte neu und fügt sie erneut in die Alltagslandschaft ein. Diese temporären Brüche – die wenige Minuten oder monatelang bestehen bleiben – spielen mit den Wechselbeziehungen zwischen Individuen, die sowohl öffentlichen als auch privaten Raum bewohnen.” Via: Mail
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