




Fratzenmasken, gefesselte Frauen, bizarre Sexszenen: Willkommen in der verstörenden Welt von Antoine Bernhart, geboren 1950 in Strasbourg, und 1968 Mitglied der französischen Neo-Surrealisten “Phases”. SpĂ€ter wurden seine psychedelischen und pornographische Szenen gerne als Plattencover fĂŒr Psychobilly- und Punkbands wie Meteors, Tall Boys, Sting Rays, Cramps oder Prisoners verwendet. (*) Der Berliner Showroom Bongout entfĂŒhrt die Besucher jetzt in Bernharts “Dunklen Wald” (bis 4. Oktober) – eine groteske Welt aus Macht, Lust und Grausamkeit. Bernhart: “Ich finde es interessant, ich habe kein GefĂŒhl von Schauder oder Ekel dabei. Jemand hat mir mal gesagt, dass ich eine Form von Autismus habe, weil ich einmal, als ich eine frische Leiche auf dem Boden liegen sah, kein GefĂŒhl von Grausamkeit hatte, sondern einfach sehr nahe rangegangen bin, weil ich die Farben so faszinierend fand. Aber es ist auch das gleiche wie mit den dĂŒsteren Elementen in den Bildern, es ist ja so, dass ich etwas zum Leben erwecke, aber eben nur auf dem Bild. Wenn es jemanden aufwĂŒhlt, umso besser.” (Interview hier). Via: Mail



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